IDM SBK - Ducati siegt

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Ducati Panigale Doppelsieg auf dem Lausitzring. BMW bleibt dran.
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IDM Superbike 2014 - Ducati-Doppelsieg

Vergangenes Wochenende feierte das 3C-Racing Team bei der IDM-Auftaktveranstaltung am Lausitzring auf der Ducati 1199 R Panigale einen sensationellen Doppelsieg.

 

Die blau-weiße BMW von Markus Reiterberger (VanZon Remeha BMW) stand auf der Pole Position. Daneben hatten sich die Ducati-Fahrer Xavi Forés und Lokalmatador Max Neukirchner (3C-Racing Team) auf der Panigale 1199 R aufgereiht. Dem Spanier gelang in Lauf eins ein Blitzstart. Er stach als Erster in die erste Kurve ein und setzte sich mit Neukirchner und Reiterberger im Schlepptau auch schon nach dem ersten Umlauf deutlich vom Verfolgerfeld ab, das von Michael Ranseder (HRP Honda), Erwan Nigon (HPC-Power Suzuki Racing Team) und Bastien Mackels (VanZon Remeha BMW) angeführt wurde. Matej Smrz (Team Yamaha Motor Deutschland) hatte sich in gewohnt forscher Fahrweise mit einer wilden Offroad-Einlage bereits kurzfristig ins Abseits begeben und hetzte dem Feld hinterher. Zur Halbzeit der 16-Runden-Distanz hatte sich Forés an der Spitze bereits einen Vorsprung von 3,4 Sekunden auf Neukirchner und Titelverteidiger Reiterberger erarbeitet.

Weiter hinten in den Top Ten spielte sich derweil ein spannendes Duell zwischen BMW HP4-Pilot Stefan Nebel (Wilbers-BMW Racing Team) und Superstock 1000-Fahrer Marco Nekvasil auf der BMW S 1000 RR ab. Der 17-jährige Nekvasil war am Samstag der Einzige gewesen, der sich mit einem Superstock-Motorrad für die Superpole hatte qualifizieren können. Nun traf er mit seinen Superbike-Rivalen auf Grund des gemeinsam gestarteten, allerdings separat gewerteten Zwei-Klassen-Feldes, wieder unmittelbar aufeinander. Nach 26 Minuten und 33 Sekunden war der erste Superbike-Lauf in der Saison 2014 Geschichte. Forés siegte vor seinem Teamkollegen Neukirchner. Markus Reiterberger wurde Dritter und musste mit reichlich zwei Sekunden Rückstand leicht Federn lassen. Erwan Nigon schnappte sich elf Sekunden weiter hinten auf der langen Geraden vor dem Ziel noch Michael Ranseder. Und wo war Matej Smrz? Der Tscheche hatte es im 29 Teilnehmer starken Feld wahrhaftig geschafft, sich von ganz hinten bis auf den zehnten Platz in der Superbike-Klasse vorzuarbeiten.

Im zweiten Lauf des Tages gelang Reiterberger der beste Start, nur nach zwei Runden hatte sich schon wieder Xavi Forés vor ihm platziert. Max Neukirchner gelang das nicht so einfach. Vielmehr lieferte er sich mit Reiterberger einen Schlagabtausch der Extra-Klasse. Der Ausgang des Rennens wurde erst in der allerletzten Kurve entschieden. Reiterberger und Neukirchner bogen gemeinsam nebeneinander ein. Der Sachse war einen klitzekleinen Tick später auf der Bremse. Das war der Knackpunkt, um die ursprüngliche Ordnung auf dem Siegerpodest aufrecht zu erhalten. Yamaha, Honda, Suzuki und Kawasaki müssen derzeit noch kleinere Brötchen backen.

Max Neukirchner: Das war ein echt harter Fight. Mein Hinterradreifen ist völlig am Ende.

Markus Reiterberger: Es ist ein tolles Gefühl, mit den Ducati-Fahrern mithalten zu können, wenn auch derzeit als Einziger. Wir haben nach dem ersten Rennen noch ein paar Dämpfungseinstellungen am Motorrad ausprobiert, in der Hoffnung unsere harten Reifen noch besser zum Arbeiten zu bringen. Wie man sieht, hat es funktioniert.

 
POS NR NAME LAND TEAM BIKE REIFEN PUNKTE
1 12 Xavi Forés ESP 3C-Racing Team Ducati 1199 Panigale R Pirelli 50
2 76 Max Neukirchner GER 3C-Racing Team Ducati 1199 Panigale R Pirelli 40
3 1 Markus Reiterberger GER VanZon Remeha BMW BMW S1000RR Pirelli 32
4 18 Michael Ranseder AUT Holzhauer Racing Promotion Honda Pirelli 22
5 25 Matej Smrz CZE Team Yamaha Motor Deutschland Yamaha R1 Dunlop 19
 
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Text: IDM
Fotos:
IDM

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Bericht vom 05.05.2014 | 2.297 Aufrufe

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