Rene und Max testen

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Der Österreicher Rene Mähr und der deutsche Max Neukirchner absolvierten erste Tests für 2008.

Mähr und Neukirchner testen

Mähr 2008 auf RC8, Neukirchner testet im Alstare Suzuki Werksteam

Nightmähr bei den ersten Tests auf der RC8.

 
Mähr und Neukirchner: Neue Abenteuer
Rene Mähr und Max Neukirchner absolvierten die ersten Tests mit ihren neuen Arbeitsgeräten für 2008.
Wenige Tage vor der Präsentation der KTM RC8 auf der Mailänder EICMA fuhr der junge Vorarlberger Rene Mähr den ersten Test mit dem KTM-Superbike. "Wir waren zufrieden, es ging ganz gut", erzählt Vater Kurt. "Das Motorrad war mit Serienauspuff, Serienfußrasten, dafür aber mit der Rennverkleidung ausgestattet." Die Technik war überzeugend. "Es gab keine Probleme", freut sich Mähr. "Wir werden in den nächsten Tagen über einen Vertrag reden. Es geht noch um die Details, wie die Zusammensetzung der Crew aussehen wird."

Mehr PS nötig
Die Yamaha R1 von Rene Mähr hatte zuletzt rund 180 PS. Die KTM RC8 bietet in Seriekonfiguration momentan 155 PS. "Das Gerät ist dennoch gut gelaufen, aber es ging nicht wirklich um den Motor", versichert Mähr. "Wir haben uns auf das Handling konzentriert. Die Zweizylinder-Premiere hat Rene keine Probleme bereitet." Mähr ist überzeugt: "Etwas mehr Leistung ist sicher im Rahmen des Superstock-Reglements noch zu erzielen", ist Mähr überzeugt.
Wir brauchen dann bestimmt einiges an Test-Material. Das Branding macht KTM. Es ist derzeit nur klar, dass wir in orange antreten werden, der Rest ist Sache von KTM." In Mailand wurde auch eine Superstock-Version in Red-Bull-Design präsentiert. Eines ist für den ehemaligen österreichischen 500ccm-Motocross-Staatsmeister klar. "Wir können zum jetzigen Zeitpunkt sagen, dass wir das KTM-Projekt auf alle Fälle sehr gerne machen möchten."

 

Neukirchner und Nieto: gelungener Einstand
Unmittelbar nach den MotoGP-Assen testeten auf dem Circuit Ricardo Tormo in Valencia auch die beiden Alstare-Suzuki-Piloten Max Neukirchner und Fonsi Nieto. Der nach wie vor verletzte Japaner Yukio Kagayama fehlte. Neukirchner und Nieto verwendeten noch die aktuelle GSX-R 1000 K7 im Design des scheidenden Hauptsponsors Corona. "Obwohl ich die Suzuki ja schon gefahren habe, war es für uns zunächst vorrangig, die Einstellungen der Fußraste und Lenker nochmals genau an meine Bedürfnisse anzupassen", erklärte Neukirchner.

Starke Rundenzeiten
Mit Pirelli-Rennreifen kam der Sachse nach 70 Runden auf eine Zeit von 1:35.00 und war damit schneller als Biaggi bei dessen schnellster Rennrunde am SBK-Rennwochenende im April. "Wir haben sicher noch viel Arbeit, sind aber auf einem sehr guten Weg. Ich kenn die meisten Leute im Team, habe jetzt aber andere Mechaniker an meiner Seite als zuletzt", verriet der Sachse, der in Magny-Cours mit der Alstare-Suzuki nur knapp einen Podestplatz verpasste. "Ich habe es bereits genossen, mit der Suzuki beim WM-Finale in Magny-Cours zu fahren, aber jetzt war es an der Zeit, das Bike in Ruhe völlig nach meinen Vorstellungen abzustimmen."

 

Nietos Seitenhieb
Fonsi Nieto war nach 80 Runden eine halbe Sekunde langsamer als Neukirchner. "Für mich ging es nur darum, mich auf dem Motorrad wohl zu fühlen", räumte der Madrilene ein, der auf eine persönliche Bestzeit von 1:35.5 kam. "Mein erster Eindruck ist, dass es sich bei der Suzuki um ein sehr gutes Motorrad handelt. Ich muss aber noch einiges über die GSX-R lernen. Ich habe zunächst mit der Abstimmung von Biaggi begonnen, bin damit aber nicht zurecht gekommen. Dann sind wir in die Richtung von Kagayama gegangen. Die Suzuki fühlt sich mehr wie ein Rennmotorrad an, als mein Motorrad aus der vergangenen Saison", schilderte Nieto mit einem Seitenhieb auf sein ehemaliges PSG-1-Kawasaki-Team. "Rundenzeiten waren für mich in Valencia nicht wichtig." Nieto scheint die freundschaftliche Atmosphäre im Team zu genießen. "Jeder ist sehr freundlich und wir haben schon ein sehr enges Verhältnis. Die SBK ist keine einfache Rennserie, aber ich freue mich wirklich auf die neue Herausforderung."
 
 
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Text: Johannes Orasche
Fotos: KTM, Suzuki

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Bericht vom 27.11.2007 | 3.650 Aufrufe

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