Zontes 368 G 2025 vs. Yamaha SCR950 2018

Bewertung

Zontes 368 G 2025
VS.
Yamaha SCR950 2018
 

Zontes 368 G 2025 vs. Yamaha SCR950 2018 - Vergleich im Überblick

Dem Zontes 368 G mit seinem 4-Takt 1-Zylinder-Motor mit Einspritzung und einem Hubraum von 368 Kubik steht die Yamaha SCR950 mit ihrem 4-Takt V 2-Zylinder-Motor mit 942 Kubik gegenüber.

Das maximale Drehmoment der SCR950 von 80 Newtonmeter bei 3.000 Touren bietet einen deutlich stärkeren Punch als die 40 Nm Drehmoment bei 6.000 Umdrehungen bei des 368 G.

Bei dem 368 G federt vorne eine Telegabel Upside-Down und hinten ein Monofederbein. Die SCR950 setzt vorne auf eine Telegabel konventionell mit 41 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten arbeitet ein Stereo-Federbeine.

Für die notwendige Verzögerung sorgt auf dem Zontes vorne eine Einzelscheibe und hinten eine Scheibe. Die Yamaha vertraut vorne auf eine Einzelscheibe mit 298 Millimeter Durchmesser und. Hinten ist eine Scheibe mit 298 mm Durchmesser und verbaut.

Bei der Bereifung setzt 368 G auf Schlappen mit den Maßen 110 / 70 - 17 vorne und 150 / 70 - 17 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der SCR950 Reifen in den Größen 100/90-19 vorne und 140/80-17 hinten.

Der Radstand des Zontes 368 G misst 1.560 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 795 Millimeter. Die Yamaha SCR950 ist von Radachse zu Radachse 1.575 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 830 Millimeter.

Mit einem fahrfertigen Gewicht von 252 kg ist die Yamaha massiv schwerer als die Zontes mit 203 kg.

In den Tank des 368 G passen 17,5 Liter Sprit. Bei der SCR950 sind es 13 Liter Tankvolumen.

Von dem Zontes 368 G gibt es aktuell 7 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der Yamaha SCR950 sind derzeit 2 Modelle verfügbar.

Technische Daten im Vergleich

Zontes 368 G 2025

Yamaha SCR950 2018

Zontes 368 G 2025 Yamaha SCR950 2018
Motor und Antrieb
Zylinderzahl 1 2
Taktung 4-Takt 4-Takt
Kühlung flüssig Luft
Hubraum 368 ccm 942 ccm
Leistung 38,7 PS 52 PS
U/min bei Leistung 7500 U/min 5500 U/min
Drehmoment 40 Nm 79,5 Nm
U/min bei Drehmoment 6000 U/min 3000 U/min
Gemischaufbereitung Einspritzung Einspritzung
Starter Elektro Elektro
Kupplung Fliehkraft Mehrscheiben im Ölbad
Antrieb Riemen Riemen
Getriebe Variomatik Gangschaltung
Motorbauart V
Ventile pro Zylinder 4
Ventilsteuerung OHC
Bohrung 85 mm
Hub 83 mm
Verdichtung 9
Zündung Transistor
Ganganzahl 5
Fahrwerk vorne
Aufhängung Telegabel Upside-Down Telegabel konventionell
Durchmesser 41 mm
Federweg 135 mm
Fahrwerk hinten
Aufhängung Triebsatzschwinge Zweiarmschwinge
Federbein Monofederbein Stereo-Federbeine
Material Stahl
Federweg 110 mm
Bremsen vorne
Bauart Einzelscheibe Einzelscheibe
Durchmesser 298 mm
Betätigung hydraulisch
Bremsen hinten
Bauart Scheibe Scheibe
Durchmesser 298 mm
Fahrassistenzsysteme
Assistenzsysteme ABS ABS
Daten und Abmessungen
Reifenbreite vorne 110 mm 100 mm
Reifenhöhe vorne 70 % 90 %
Reifendurchmesser vorne 17 Zoll 19 Zoll
Reifenbreite hinten 150 mm 140 mm
Reifenhöhe hinten 70 % 80 %
Reifendurchmesser hinten 17 Zoll 17 Zoll
Radstand 1560 mm 1575 mm
Sitzhöhe von 795 mm 830 mm
Gewicht fahrbereit (mit ABS) 203 kg 252 kg
Tankinhalt 17,5 l 13 l
Führerscheinklassen A2 A
Reichweite 500 km
Euro Norm Euro 5+
Kraftstoffverbrauch kombiniert 3,5 l/100km
Länge 2255 mm
Breite 895 mm
Höhe 1170 mm
Ausstattung
Ausstattung Griffheizung, LED-Scheinwerfer

Stärken und Schwächen im Vergleich

Zontes 368 G 2025

Zontes 368G 2025 - Adventure Roller mit Dashcam im Test

Fazit von Der Horvath vom 09.04.2025:

Yamaha SCR950 2017

Yamaha SCR950 Test 2017

Fazit von vauli vom 04.04.2017:

Der Zontes 368G überzeugt mit kraftvollem Motor, direkter Variomatik und umfangreicher Serienausstattung – darunter Dashcams, TFT-Display und Reifendruckkontrolle. Im Alltag zeigt er sich komfortabel und modern, nur bei Details wie Vibrationen, der App-Integration und der umständlichen Windschild-Verstellung gibt es Luft nach oben. Insgesamt ein preislich attraktiver GT-Roller mit eigenem Charakter – vor allem für Technikfans und Stadtpendler, die auch gerne mal eine Schotterstraße mitnehmen.

Mit der neuen SCR950 wird das breit gefächerte Programm der "Faster Sons"-Retro-Bikes noch weiter ausgebaut. Ein optisch äußerst gelungenes, minimalistisches Bike mit wunderschönen Scrambler-Elementen. In Fahrt merkt man auf Asphalt nur aufgrund der geringen Schräglagenfreiheit, dass als Basis der Cruiser XV950 dient. Der Motor zieht hingegen brav durch und die Bremsen mit jeweils einer 298er-Scheibe vorne und hinten bemühen sich redlich. Im Gelände schlagen die Federelemente wegen des hohen Gewichts von 252 Kilo aber recht schnell durch. Insgesamt eine interessante und sehr fein umgesetzte Interpretation eines sehr frühen Scramblers.

  • Kraftvoller Motor mit direkter Gasannahme
  • Kein Gummibandeffekt bei der Variomatik
  • Großes TFT-Farbdisplay
  • Serienmäßige Dashcams vorne & hinten
  • Reifendruckkontrollsystem an Bord
  • Großes Helmfach für zwei Helme (abhängig von Helmgröße)
  • Handschuhfach mit verstecktem Öffnungsknopf
  • Nebelscheinwerfer und Griffheizung serienmäßig
  • Verstellung des Windschilds nur umständlich und im Stand möglich
  • Keine Anzeige im Display für aktivierte Nebelleuchten
  • Zweistufiges Abschalten (Kill-Switch + Hauptknopf)
  • glaubwürdige Scrambler-Optik
  • angenehme Sitzposition
  • antrittsstarkes Triebwerk
  • ausreichend dimensionierte Bremsen
  • unkompliziertes Fahrverhalten
  • außer ABS keine Elektronik-Features
  • Fahrwerk schlägt recht schnell durch
  • vergleichsweise wenig Schräglagenfreiheit


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