Yamaha YZF-R3 2016 vs. Kawasaki Ninja 400 2019

Yamaha YZF-R3 2016

Kawasaki Ninja 400 2019

Bewertung

Yamaha YZF-R3 2016
vs.
Kawasaki Ninja 400 2019

Yamaha YZF-R3 2016 vs. Kawasaki Ninja 400 2019 - Vergleich im Überblick

Der Yamaha YZF-R3 mit ihrem 4-Takt 2-Zylinder-Motor und einem Hubraum von 321 Kubik steht die Kawasaki Ninja 400 mit ihrem 4-Takt Reihe 2-Zylinder-Motor mit 399 Kubik gegenüber.

Das maximale Drehmoment der Ninja 400 von 38 Newtonmeter bei 8.000 Touren bietet ordentlich mehr Schmalz als die 30 Nm Drehmoment bei 9.000 Umdrehungen bei der YZF-R3.

Die Ninja 400 setzt vorne auf eine Telegabel konventionell mit 41 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten arbeitet auf ein in Federvorspannung verstellbares Monofederbein.

Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Yamaha vorne eine Einzelscheibe und hinten eine Scheibe. Die Kawasaki vertraut vorne auf eine Einzelscheibe mit 310 Millimeter Durchmesser und Zweikolben-Zange. Hinten ist eine Scheibe mit 220 mm Durchmesser und Zweikolben-Zange verbaut.

Bei der Bereifung setzt YZF-R3 auf Schlappen mit den Maßen 110 / 70 - 17 vorne und 140 / 70 - 17 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der Ninja 400 Reifen in den Größen 110/70-17 vorne und 150/60-17 hinten.

Der Radstand der Yamaha YZF-R3 misst 1.380 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 780 Millimeter. Die Kawasaki Ninja 400 ist von Radachse zu Radachse 1.370 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 785 Millimeter.

Mit einem fahrfertigen Gewicht von 169 kg ist die Yamaha ähnlich schwer wie die Kawasaki mit 168 kg.

In den Tank der YZF-R3 passen 14 Liter Sprit. Bei der Ninja 400 sind es ebenfalls 14 Liter Tankvolumen.

Der aktuelle Durchschnittspreis der Yamaha YZF-R3 beträgt in unserer Neu- und Gebrauchtmotorradbörse 5.911 Euro und ist damit preislich ähnlich wie der Preis der Kawasaki Ninja 400 mit 6.167 Euro im Durchschnitt.

Von der Yamaha YZF-R3 gibt es aktuell 5 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der Kawasaki Ninja 400 sind derzeit 25 Modelle verfügbar. Für die Yamaha gibt es aktuell 86 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, Kawasaki wurde derzeit 73 Mal pro Monat gesucht.

Technische Daten im Vergleich

Yamaha YZF-R3 2016

Kawasaki Ninja 400 2019

Yamaha YZF-R3 2016 Kawasaki Ninja 400 2019
Motor und Antrieb
Zylinderzahl 2 2
Taktung 4-Takt 4-Takt
Ventile pro Zylinder 4 4
Ventilsteuerung DOHC
Kühlung flüssig flüssig
Hubraum 321 ccm 399 ccm
Bohrung 68 mm 70 mm
Hub 44,1 mm 51,8 mm
Leistung 42 PS 45 PS
U/min bei Leistung 10750 U/min 10000 U/min
Drehmoment 29,6 Nm 38 Nm
U/min bei Drehmoment 9000 U/min 8000 U/min
Verdichtung 11,2 11,5
Kupplung Mehrscheiben im Ölbad Mehrscheiben im Ölbad
Zündung Transistor Digital
Antrieb Kette Kette
Ganganzahl 6 6
Motorbauart Reihe
Schmierung Druckumlauf
Gemischaufbereitung Einspritzung
Drosselklappendurchmesser 32 mm
Starter Elektro
Getriebe Gangschaltung
Chassis
Rahmenbauart Brücken Gitterrohr
Rahmen Stahl
Lenkkopfwinkel 63 Grad
Nachlauf 93 mm
Bremsen vorne
Bauart Einzelscheibe Einzelscheibe
Durchmesser 310 mm
Kolben Zweikolben
Aufnahme Semi-Schwimmsattel
Technologie Petal
Bremsen hinten
Bauart Scheibe Scheibe
Durchmesser 220 mm
Kolben Zweikolben
Aufnahme Schwimmsattel
Fahrassistenzsysteme
Assistenzsysteme ABS ABS
Daten und Abmessungen
Reifenbreite vorne 110 mm 110 mm
Reifenhöhe vorne 70 % 70 %
Reifendurchmesser vorne 17 Zoll 17 Zoll
Reifenbreite hinten 140 mm 150 mm
Reifenhöhe hinten 70 % 60 %
Reifendurchmesser hinten 17 Zoll 17 Zoll
Länge 2090 mm 1990 mm
Breite 720 mm 710 mm
Höhe 1135 mm 1120 mm
Radstand 1380 mm 1370 mm
Sitzhöhe von 780 mm 785 mm
Gewicht fahrbereit (mit ABS) 169 kg 168 kg
Tankinhalt 14 l 14 l
Führerscheinklassen A2 A2

Stärken und Schwächen im Vergleich

Yamaha YZF-R3

Fazit von Der Horvath vom 11.01.2019:

Kawasaki Ninja 400 2022

Fazit von vauli vom 29.08.2022:

Mit der neuen YZF-R3 hat Yamaha die sehr gute Basis der ersten Generation genommen und erfolgreich weiterentwickelt. Sie erscheint jetzt nicht nur optisch deutlich erwachsener, sondern auch spürbar kompetenter bei schnellem Tempo. Bewegt man die R3 am Limit, spürt man schnell wieso Yamaha auf ihr einen eigenen Cup auf die Reihe gestellt hat, da selbst das Serienmodell ein sicheres Gefühl bei hohem Tempo gibt. Trotzdem ist vor allem im alltäglichen Betrieb Luft nach oben, wenn das ruppige Ansprechverhalten bei niedrigen Drehzahlen und das schlechte Feedback des Bremshebels zu einigen Frustmomenten während der Fahrt sorgt.

Mag sein, dass die schnittige Verkleidung der Ninja 400 eine Mogelpackung ist, denn der Motor hat „nur“ 45 PS und 37 Newtonmeter Drehmoment. Allerdings generiert das Triebwerk eine schöne Leistungsentfaltung und dreht auch von ganz unten ohne Murren hoch, was die kleine Kawa unter anderem durch die bequeme Sitzposition angenehm handlich, aber auch alltagstauglich macht. Das niedrige Gewicht und die vergleichsweise schmalen Reifen sorgen dafür, dass sich die kleine Ninja herrlich agil um die Ecken werfen lässt. Das passt natürlich bestens für verwinkelte Landstraßen und sogar für engere Rennstrecken, denn Fahrwerk und Bremsen sind klarerweise nicht Top-Ware, aber durchaus stabil und berechenbar. In der grünen Lackierung macht die Ninja 400 natürlich auch optisch am meisten her, so nahe kommt man mit nur 45 PS dem sechsfachen Superbike-Weltmeister Jonathan Rea auf seiner ZX-10RR nirgendwo!

  • drehfreudiger Motor
  • genügend Leistung für Alltag und kompakte Rennstrecken
  • gute Basis für Rennstreckenumbauten
  • stabiles Fahrverhalten
  • langstreckentauglich
  • schlechte Gasannahme bei niedriger Drehzahl
  • nicht genügend Feedback im Bremshebel
  • Kniewinkel könnte für manche Fahrer zu spitz sein
  • Motor mit schöner Leistungsentfaltung
  • Durchzug ohne Ruckeln schon von weit unten
  • sehr handlich
  • bequeme Sitzposition, alltagstauglich
  • supersportliche Optik
  • gut ablesbarer Analog-Drehzahlmesser
  • Brems- und Kupplungshebel nicht verstellbar

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