Yamaha XSR900 2016 vs. BMW K 1300 GT 2009

Yamaha XSR900 2016

BMW K 1300 GT 2009

Bewertung

Yamaha XSR900 2016
VS.
BMW K 1300 GT 2009
 

Yamaha XSR900 2016 vs. BMW K 1300 GT 2009 - Vergleich im Überblick

Der Yamaha XSR900 mit ihrem 4-Takt Reihe 3-Zylinder-Motor und einem Hubraum von 847 Kubik steht die BMW K 1300 GT mit ihrem 4-Takt Reihe Motor mit 1.293 Kubik gegenüber.

Das maximale Drehmoment der K 1300 GT von 135 Newtonmeter bei 8.000 Touren bietet einen deutlich stärkeren Punch als die 88 Nm Drehmoment bei 8.500 Umdrehungen bei der XSR900.

Bei der XSR900 federt vorne eine Telegabel Upside-Down und hinten ein Monofederbein. Die K 1300 GT setzt vorne auf eine Federbein.

Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Yamaha vorne eine Doppelscheibe mit 298 Millimeter Durchmesser und und hinten eine Scheibe mit 245 Millimeter Durchmesser und. Die BMW vertraut vorne auf eine Doppelscheibe Vierkolben-Zange. Hinten ist eine Scheibe Zweikolben-Zange verbaut.

Bei der Bereifung setzt XSR900 auf Schlappen mit den Maßen 120 / 70 - 17 vorne und 180 / 55 - 17 hinten.

Der Radstand der Yamaha XSR900 misst 1.440 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 815 Millimeter. Die BMW K 1300 GT ist von Radachse zu Radachse 1.572 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 820 Millimeter.

In den Tank der XSR900 passen 14 Liter Sprit. Bei der K 1300 GT sind es 24 Liter Tankvolumen.

Von der Yamaha XSR900 gibt es aktuell 16 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der BMW K 1300 GT sind derzeit 3 Modelle verfügbar. Für die Yamaha gibt es aktuell 224 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, BMW wurde derzeit 330 Mal pro Monat gesucht.

Technische Daten im Vergleich

Yamaha XSR900 2016

BMW K 1300 GT 2009

Yamaha XSR900 2016 BMW K 1300 GT 2009
Motor und Antrieb
Motorbauart Reihe Reihe
Zylinderzahl 3
Taktung 4-Takt 4-Takt
Ventile pro Zylinder 4
Ventilsteuerung DOHC
Kühlung flüssig
Hubraum 847 ccm 1293 ccm
Bohrung 78 mm 80 mm
Hub 59,1 mm 64,3 mm
Leistung 115 PS 160 PS
U/min bei Leistung 10000 U/min 9200 U/min
Drehmoment 87,5 Nm 135 Nm
U/min bei Drehmoment 8500 U/min 8000 U/min
Verdichtung 11,5 13
Starter Elektro Elektro
Kupplung Mehrscheiben im Ölbad
Zündung Transistor
Antrieb Kette Kardan
Getriebe Gangschaltung
Ganganzahl 6
Chassis
Rahmen Aluminium
Rahmenbauart Brücken
Lenkkopfwinkel 65 Grad
Nachlauf 103 mm
Fahrwerk vorne
Aufhängung Telegabel Upside-Down Federbein
Federweg 137 mm
Fahrwerk hinten
Aufhängung Zweiarmschwinge Paralever
Federbein Monofederbein
Federweg 130 mm
Bremsen vorne
Bauart Doppelscheibe Doppelscheibe
Durchmesser 298 mm
Kolben Vierkolben
Aufnahme Festsattel
Bremsen hinten
Bauart Scheibe Scheibe
Durchmesser 245 mm
Kolben Zweikolben
Aufnahme Schwimmsattel
Fahrassistenzsysteme
Assistenzsysteme ABS
Daten und Abmessungen
Reifenbreite vorne 120 mm
Reifenhöhe vorne 70 %
Reifendurchmesser vorne 17 Zoll 17 Zoll
Reifenbreite hinten 180 mm
Reifenhöhe hinten 55 %
Reifendurchmesser hinten 17 Zoll 17 Zoll
Länge 2075 mm 2318 mm
Breite 815 mm 965 mm
Höhe 1135 mm 1438 mm
Radstand 1440 mm 1572 mm
Sitzhöhe von 815 mm 820 mm
Gewicht fahrbereit 188 kg
Gewicht fahrbereit (mit ABS) 191 kg
Tankinhalt 14 l 24 l
Führerscheinklassen A A
Gewicht trocken 255 kg

Stärken und Schwächen im Vergleich

Yamaha XSR900 2018

Mit dem Retrobike Yamaha XSR 900 durch die Alpen

Fazit von vauli vom 06.09.2018:

BMW K 1300 GT 2009

BMW K 1300 GT

Fazit von nastynils vom 16.03.2009:

Die Yamaha XSR900 ist eine klassische optische Täuschung - mit ihrem Rundscheinwerfer, dem kantigen Tank und dem aufgesetzten Rücklicht geht sie eindeutig als Retrobike durch. Die Fahrleistungen erinnern aber nicht durch Zufall an das potente Mittelklasse-Naked Bike Yamaha MT-09, denn die ist die überaus sportliche Basis für die XSR900. Der Motor ist also eine Wucht und die Bremsen gehen dazu passend sehr giftig ans Werk. Beim Fahrwerk übertreiben es die Techniker glücklicherweise nicht, die XSR900 bietet ausreichend Komfort und auch die aufrechte Sitzposition ist gemütlicher, als es der antrittsstarke Motor erwarten ließe. In der Riege der Retrobikes ist die XSR900 insgesamt dennoch eines der sportlichsten Modelle.

Der Motor leistet nun 160 PS und 135 Nm. Damit sollten sich weitere Kommentare zur Fahrleistung eigentlich erübrigen. Man kann aufrecht sitzend mit ausgefahrenem Windschild absolut mühelos auf über 250 km/h beschleunigen. Erst darüber beginnt man ein wenig über den armen Motor nachzudenken - darunter ist er einfach immer und überall komplett unterfordert.

  • extrem sportlicher und drehfreudiger Motor
  • hervorragende Bremsen
  • Fahren auf Naked Bike-Niveau
  • angenehme Sitzposition
  • hochwertige Verarbeitung
  • Preis-Leistungsverhältnis
  • fast schon zu direktes Ansprechverhalten
  • Retro-Stil nicht bis ins letzte Detail durchdacht
  • Entspanntes Fahrgefühl
  • souveränes Einlenkverhalten
  • starker Motor - viel Leistung
  • effizientes Windschild.
  • Handlingnachteile in Wechselkurven.

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