Yamaha XJR 1300 2014 vs. Yamaha Tenere 700 2022
Bewertung
Yamaha XJR 1300 2014 vs. Yamaha Tenere 700 2022 - Vergleich im Überblick
Der Yamaha XJR 1300 mit ihrem 4-Takt 4-Zylinder-Motor und einem Hubraum von 1.251 Kubik steht die Yamaha Tenere 700 mit ihrem 4-Takt 2-Zylinder-Motor mit 689 Kubik gegenüber.
Das maximale Drehmoment der XJR 1300 von 108 Newtonmeter bei 6.000 Touren bietet einen deutlich stärkeren Punch als die 68 Nm Drehmoment bei 6.500 Umdrehungen bei der Tenere 700.
Bei der XJR 1300 federt vorne eine Telegabel konventionell von Öhlins und hinten ein Federbein von Öhlins. Die Tenere 700 setzt vorne auf eine Telegabel Upside-Down.
Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der XJR 1300 vorne eine Doppelscheibe und hinten eine Scheibe. Die Tenere 700 vertraut vorne auf eine Doppelscheibe mit 282 Millimeter Durchmesser und. Hinten ist eine Scheibe mit 245 mm Durchmesser und verbaut.
Bei der Bereifung setzt XJR 1300 auf Schlappen mit den Maßen 120 / 70 - 17 vorne und 180 / 55 - 17 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der Tenere 700 Reifen in den Größen 90/90-21 vorne und 150/70-18 hinten.
Der Radstand der Yamaha XJR 1300 misst 1.500 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 795 Millimeter. Die Yamaha Tenere 700 ist von Radachse zu Radachse 1.590 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 880 Millimeter.
In den Tank der XJR 1300 passen 21 Liter Sprit. Bei der Tenere 700 sind es 16 Liter Tankvolumen.
Der aktuelle Durchschnittspreis der Yamaha XJR 1300 beträgt in unserer Neu- und Gebrauchtmotorradbörse 4.728 Euro und ist damit deutlich günstiger als der Preis der Yamaha Tenere 700 mit 10.553 Euro im Durchschnitt.
Von der Yamaha XJR 1300 gibt es aktuell 9 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der Yamaha Tenere 700 sind derzeit 20 Modelle verfügbar. Für die XJR 1300 gibt es aktuell 28 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, Tenere 700 wurde derzeit 276 Mal pro Monat gesucht.
Technische Daten im Vergleich
Yamaha XJR 1300 2014 |
Yamaha Tenere 700 2022 |
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| Motor und Antrieb | ||
| Zylinderzahl | 4 | 2 |
| Taktung | 4-Takt | 4-Takt |
| Ventile pro Zylinder | 4 | 4 |
| Ventilsteuerung | DOHC | DOHC |
| Kühlung | Luft | flüssig |
| Hubraum | 1251 ccm | 689 ccm |
| Bohrung | 79 mm | 80 mm |
| Hub | 63,8 mm | 65,6 mm |
| Leistung | 98 PS | 73 PS |
| U/min bei Leistung | 8000 U/min | 9000 U/min |
| Drehmoment | 108,4 Nm | 68 Nm |
| U/min bei Drehmoment | 6000 U/min | 6500 U/min |
| Verdichtung | 9,7 | 11,5 |
| Kupplung | Mehrscheiben im Ölbad | Mehrscheiben im Ölbad |
| Antrieb | Kette | Kette |
| Ganganzahl | 5 | 6 |
| Gemischaufbereitung | Einspritzung | |
| Starter | Elektro | |
| Getriebe | Gangschaltung | |
| Chassis | ||
| Rahmenbauart | Doppelschleife | Doppelschleife |
| Fahrwerk vorne | ||
| Aufhängung | Telegabel konventionell | Telegabel Upside-Down |
| Marke | Öhlins | |
| Federweg | 210 mm | |
| Fahrwerk hinten | ||
| Marke | Öhlins | |
| Aufhängung | Zweiarmschwinge | |
| Federweg | 200 mm | |
| Bremsen vorne | ||
| Bauart | Doppelscheibe | Doppelscheibe |
| Durchmesser | 282 mm | |
| Betätigung | hydraulisch | |
| Bremsen hinten | ||
| Bauart | Scheibe | Scheibe |
| Durchmesser | 245 mm | |
| Daten und Abmessungen | ||
| Reifenbreite vorne | 120 mm | 90 mm |
| Reifenhöhe vorne | 70 % | 90 % |
| Reifendurchmesser vorne | 17 Zoll | 21 Zoll |
| Reifenbreite hinten | 180 mm | 150 mm |
| Reifenhöhe hinten | 55 % | 70 % |
| Reifendurchmesser hinten | 17 Zoll | 18 Zoll |
| Länge | 2175 mm | 2365 mm |
| Breite | 765 mm | 915 mm |
| Höhe | 1115 mm | 1455 mm |
| Radstand | 1500 mm | 1590 mm |
| Sitzhöhe von | 795 mm | 880 mm |
| Gewicht fahrbereit | 245 kg | |
| Tankinhalt | 21 l | 16 l |
| Führerscheinklassen | A | |
| Gewicht fahrbereit (mit ABS) | 204 kg | |
| Reichweite | 372 km | |
| CO²-Ausstoß kombiniert | 100 g/km | |
| Kraftstoffverbrauch kombiniert | 4,3 l/100km | |
Stärken und Schwächen im Vergleich
Für häufigen Soziusbetrieb und entspannte Langstrecken diesseits des 180 km/h-Schnitts empfiehlt sich die potente Yamaha mit ihrer Kombination aus souverän-weichem Motor und langstreckentauglichem Gestühl jedenfalls wärmstens.
Die Tenere 700 ist auch im Jahr 2022 noch konkurrenzlos. Sie bietet den besten Kompromiss aus Preis, Geländegängigkeit und Fahrkomfort auf der Straße. Sie fährt ins Herz, macht super viel Spaß und ist ein Motorrad für einen breiten Einsatzbereich. Die fehlenden Elektronikfeatures werden ihr die harten Fans verzeihen. Die etwas lasche Bremse sowie den nervigen Tankdeckel vermutlich nicht.
- Optisch und funktionell schlüssig
- bequemes Fahrwerk
- weiche Sitzbank
- souveräne Bremsanlage.
- "Under-designed" wirkende Bauelemente der Einspritzung.
- Sehr robuster und zuverlässiger Auftritt
- sportliche und schlanke Optik
- spielerischs Fahrverhalten
- Erstaunlich sportlicher und spaßiger Motor
- Gute Verarbeitung
- gutes Fahrwerk mit einem praxistauglichen Einstellbereich
- vergleichsweise geringes Gewicht
- Sehr hart im Nehmen
- ABS abschaltbar
- Sehr geländegängig
- mangelnder Sitzkomfort auf längeren Touren
- Bremse wirkt etwas billig - lascher Druckpunkt und magere Bremsleistung
- vibrierendes Display nervt
- Tankverschluss unpraktisch
- Ausstattungsliste in Sachen Elektronik sehr Kurz