Yamaha R3 2018 vs. KTM 1290 Super Duke R 2018
Bewertung
Yamaha R3 2018 vs. KTM 1290 Super Duke R 2018 - Vergleich im Überblick
Der Yamaha R3 mit ihrem 4-Takt 2-Zylinder-Motor und einem Hubraum von 321 Kubik steht die KTM 1290 Super Duke R mit ihrem 4-Takt 2-Zylinder-Motor mit 1.301 Kubik gegenüber.
Das maximale Drehmoment der 1290 Super Duke R von 144 Newtonmeter bei 6.500 Touren bietet einen deutlich stärkeren Punch als die 30 Nm Drehmoment bei 9.000 Umdrehungen bei der R3.
Die 1290 Super Duke R setzt vorne auf eine Telegabel Upside-Down von WP und hinten arbeitet ein Federbein von WP.
Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Yamaha vorne eine Einzelscheibe und hinten eine Scheibe. Die KTM vertraut vorne auf eine Vierkolben-Zange von Brembo. Hinten ist eine Scheibe Zweikolben-Zange von Brembo verbaut.
Bei der Bereifung setzt R3 auf Schlappen mit den Maßen 110 / 70 - 17 vorne und 140 / 70 - 17 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der 1290 Super Duke R Reifen in den Größen 120/70-17 vorne und 190/55-17 hinten.
Der Radstand der Yamaha R3 misst 1.380 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 780 Millimeter. Die KTM 1290 Super Duke R ist von Radachse zu Radachse 1.482 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 835 Millimeter.
In den Tank der R3 passen 14 Liter Sprit. Bei der 1290 Super Duke R sind es 18 Liter Tankvolumen.
Der aktuelle Durchschnittspreis der Yamaha R3 beträgt in unserer Neu- und Gebrauchtmotorradbörse 6.272 Euro und ist damit deutlich günstiger als der Preis der KTM 1290 Super Duke R mit 12.670 Euro im Durchschnitt.
Von der Yamaha R3 gibt es aktuell 5 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der KTM 1290 Super Duke R sind derzeit 42 Modelle verfügbar. Für die Yamaha gibt es aktuell 16 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, KTM wurde derzeit 1.943 Mal pro Monat gesucht.
Technische Daten im Vergleich
Yamaha R3 2018 |
KTM 1290 Super Duke R 2018 |
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| Motor und Antrieb | ||
| Zylinderzahl | 2 | 2 |
| Taktung | 4-Takt | 4-Takt |
| Ventile pro Zylinder | 4 | |
| Ventilsteuerung | DOHC | |
| Kühlung | flüssig | |
| Hubraum | 321 ccm | 1301 ccm |
| Bohrung | 68 mm | 108 mm |
| Hub | 44,1 mm | 71 mm |
| Leistung | 42 PS | 177 PS |
| U/min bei Leistung | 10750 U/min | 8870 U/min |
| Drehmoment | 29,6 Nm | 144 Nm |
| U/min bei Drehmoment | 9000 U/min | 6500 U/min |
| Verdichtung | 11,2 | 13,2 |
| Kupplung | Mehrscheiben im Ölbad | Antihopping |
| Zündung | Transistor | |
| Antrieb | Kette | Kette |
| Ganganzahl | 6 | |
| Starter | Elektro | |
| Chassis | ||
| Rahmenbauart | Brücken | Gitterrohr |
| Rahmen | Chrom-Molybdän | |
| Bremsen vorne | ||
| Bauart | Einzelscheibe | |
| Kolben | Vierkolben | |
| Aufnahme | Festsattel | |
| Technologie | radial, Monoblock | |
| Marke | Brembo | |
| Bremsen hinten | ||
| Bauart | Scheibe | Scheibe |
| Kolben | Zweikolben | |
| Aufnahme | Festsattel | |
| Marke | Brembo | |
| Fahrassistenzsysteme | ||
| Assistenzsysteme | ABS | ABS, Traktionskontrolle |
| Daten und Abmessungen | ||
| Reifenbreite vorne | 110 mm | 120 mm |
| Reifenhöhe vorne | 70 % | 70 % |
| Reifendurchmesser vorne | 17 Zoll | 17 Zoll |
| Reifenbreite hinten | 140 mm | 190 mm |
| Reifenhöhe hinten | 70 % | 55 % |
| Reifendurchmesser hinten | 17 Zoll | 17 Zoll |
| Länge | 2090 mm | |
| Breite | 720 mm | |
| Höhe | 1135 mm | |
| Radstand | 1380 mm | 1482 mm |
| Sitzhöhe von | 780 mm | 835 mm |
| Gewicht fahrbereit (mit ABS) | 169 kg | |
| Tankinhalt | 14 l | 18 l |
| Führerscheinklassen | A2 | A |
| Gewicht trocken (mit ABS) | 189 kg | |
Stärken und Schwächen im Vergleich
Die macht Spaß - so kurz und knapp kann ein Fazit ausfallen. Die neue Yamaha R3 ist ein Motorrad, das niemanden überfordert und trotzdem auch erfahrenen Piloten Freude bringt. Der Motor hat Dampf und ist gut abgestimmt, das Fahrwerk ist genau richtig dimensioniert - gleiches gilt für die Bremsen. So rund und harmonisch kann ein A2 Sportmotorrad sein.
Der Beiname „Beast“ ist nicht völlig aus den Wolken gegriffen, die KTM ist und bleibt ein brutales Naked Bike – 177 PS aus zwei Töpfen mit zusammen 1301 Kubik Hubraum ist nichts Harmloses. Dennoch ist sie erstaunlich einfach zu beherrschen, durch die aufrechte Sitzposition in Kombination mit dem guten Handling wirkt sie fast schon gutmütig. Sie wurde im Vergleich zur Vorgängerin punktgenau an den größten Schwachstellen verbessert. Der Motor läuft nun ruhiger, der Schaltassistent bringt Ruhe in der Beschleunigungsphase und das Chassis wurde hochwertiger. Aber immer noch liebt sie die wilde Hatz mehr als hohen Speed in langen Kurven.
- gute Ergonomie - auch für größere Piloten
- guter Motor
- Quickshifter optional erhältlich
- einfaches Handling
- überraschend gutes Fahrwerk
- gute Ausstattung und sehr sportliche Optik
- hohe Verarbeitungsqualität
- nur LCD-Display, die kleine Schwester R125 hat schon ein TFT-Dashboard
- optionaler Quickshifter könnte feiner arbeiten
- sorgt für herrlichen Adrenalinausstoß
- umfangreiche Konfigurationsmöglichkeiten
- grandiose Bremsen mit Kurven-ABS
- praxistaugliche Elektronikfeatures
- tolle Sitzposition
- Elektronikfeatures können sehr sportlich eingestellt und auch deaktiviert werden
- sehr guter Schaltassistent
- Präziser Strich nicht immer leicht zu treffen
- eines der gefährlichsten Motorräder für den Führerschein am Markt