Yamaha MT-10 2017 vs. Aprilia Dorsoduro 1200 2011

Aprilia Dorsoduro 1200 2011

Bewertung

Yamaha MT-10 2017
VS.
Aprilia Dorsoduro 1200 2011
 

Yamaha MT-10 2017 vs. Aprilia Dorsoduro 1200 2011 - Vergleich im Überblick

Der Yamaha MT-10 mit ihrem 4-Takt Reihe 4-Zylinder-Motor mit Einspritzung und einem Hubraum von 998 Kubik steht die Aprilia Dorsoduro 1200 mit ihrem 4-Takt V 2-Zylinder-Motor mit 1.200 Kubik gegenüber. Die Yamaha bietet mit 160 PS bei 11.500 Umdrehungen einen spürbaren Unterschied im Vergleich zur Aprilia mit 130 PS bei 8.700 U / min.

Das maximale Drehmoment der Dorsoduro 1200 von 115 Newtonmeter bei 7.200 Touren bietet ähnlich viel Schub als die 111 Nm Drehmoment bei 9.000 Umdrehungen bei der MT-10.

Bei der MT-10 federt vorne eine Telegabel Upside-Down mit 43 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten ein Monofederbein. Die Dorsoduro 1200 setzt vorne auf eine in Druckstufe, Zugstufe verstellbare Telegabel Upside-Down von Sachs und hinten arbeitet auf ein in Druckstufe, Zugstufe verstellbares Monofederbein von Sachs.

Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Yamaha vorne eine Doppelscheibe mit 320 Millimeter Durchmesser und und hinten eine Scheibe mit 220 Millimeter Durchmesser und. Die Aprilia vertraut vorne auf eine Doppelscheibe Vierkolben-Zange. Hinten ist eine Scheibe Einkolben-Zange verbaut.

Bei der Bereifung setzt MT-10 auf Schlappen mit den Maßen 120 / 70 - 17 vorne und 190 / 55 - 17 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der Dorsoduro 1200 Reifen in den Größen 120/70-17 vorne und 180/55-17 hinten.

Der Radstand der Yamaha MT-10 misst 1.400 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 825 Millimeter. Die Aprilia Dorsoduro 1200 ist von Radachse zu Radachse 1.528 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 870 Millimeter.

In den Tank der MT-10 passen 17 Liter Sprit. Bei der Dorsoduro 1200 sind es 15 Liter Tankvolumen.

Für die Yamaha gibt es aktuell 146 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, Aprilia wurde derzeit 4 Mal pro Monat gesucht.

Technische Daten im Vergleich

Yamaha MT-10 2017

Aprilia Dorsoduro 1200 2011

Yamaha MT-10 2017 Aprilia Dorsoduro 1200 2011
Motor und Antrieb
Motorbauart Reihe V
Zylinderzahl 4 2
Taktung 4-Takt 4-Takt
Ventile pro Zylinder 4
Ventilsteuerung DOHC
Kühlung flüssig flüssig
Hubraum 998 ccm 1200 ccm
Bohrung 79 mm 106 mm
Hub 50,9 mm 67,8 mm
Leistung 160 PS 130 PS
U/min bei Leistung 11500 U/min 8700 U/min
Drehmoment 111 Nm 115 Nm
U/min bei Drehmoment 9000 U/min 7200 U/min
Verdichtung 12
Gemischaufbereitung Einspritzung
Starter Elektro Elektro
Kupplung Mehrscheiben im Ölbad Mehrscheiben im Ölbad
Zündung Transistor
Antrieb Kette Kette
Getriebe Gangschaltung
Ganganzahl 6 6
Chassis
Rahmen Aluminium
Rahmenbauart Deltabox
Lenkkopfwinkel 66 Grad
Nachlauf 102 mm
Fahrwerk vorne
Aufhängung Telegabel Upside-Down Telegabel Upside-Down
Durchmesser 43 mm
Federweg 120 mm
Marke Sachs
Einstellmöglichkeit Druckstufe, Zugstufe
Fahrwerk hinten
Aufhängung Zweiarmschwinge
Material Aluminium
Federbein Monofederbein Monofederbein
Federweg 120 mm
Marke Sachs
Einstellmöglichkeit Druckstufe, Zugstufe
Bremsen vorne
Bauart Doppelscheibe Doppelscheibe
Durchmesser 320 mm
Kolben Vierkolben
Technologie radial
Bremsen hinten
Bauart Scheibe Scheibe
Durchmesser 220 mm
Kolben Einkolben
Fahrassistenzsysteme
Assistenzsysteme ABS, Traktionskontrolle
Daten und Abmessungen
Reifenbreite vorne 120 mm 120 mm
Reifenhöhe vorne 70 % 70 %
Reifendurchmesser vorne 17 Zoll 17 Zoll
Reifenbreite hinten 190 mm 180 mm
Reifenhöhe hinten 55 % 55 %
Reifendurchmesser hinten 17 Zoll 17 Zoll
Länge 2095 mm 2248 mm
Breite 800 mm 925 mm
Höhe 1110 mm
Radstand 1400 mm 1528 mm
Sitzhöhe von 825 mm 870 mm
Gewicht fahrbereit (mit ABS) 210 kg
Tankinhalt 17 l 15 l
Führerscheinklassen A A
Gewicht trocken 212 kg
Gewicht fahrbereit 223 kg
Höchstgeschwindigkeit 220 km/h

Stärken und Schwächen im Vergleich

Yamaha MT-10 2017

Power Nakedbike Vergleich 2017

Fazit von kot vom 21.06.2017:

Aprilia Dorsoduro 1200 2012

Aprilia Dorsoduro 1200

Fazit von nastynils vom 05.06.2012:

Die Yamaha MT-10 versprüht mit dem geilen CP4 Motor viel Emotion und vergisst dabei aber auch nicht auf pragmatischen Nutzen. Sie bietet für ein Nakedbike viel Komfort auf langen Touren. Sie fährt schnell aber ist trotzdem jederzeit kultiviert. Auf der Rennstrecke ist das Fahrwerk nicht präzise genug um die anderen Powernakeds zu schlagen. Insgesamt punktet sie aber mit ihrer Vielseitigkeit gepaart mit radikaler Optik und geilem Sound.

Mischlinge sind normalerweise robuste und treue Begleiter. Sie haben zwar nicht die Anmutung eines Rassehundes, aber vereinen oft die positiven Eigenschaften mehrerer Rassen in einer Kreatur. Die Dorsoduro 1200 ist auch so ein Mischling. Und anders als die meisten Promenadenmischungen sieht sie auch noch gut aus.

  • toller Sound
  • angenehmer Windschutz
  • angenehme Sitzposition auch auf langen Touren
  • tolles Ansprechverhalten vom Motor
  • ausgewogenes Gesamtpaket trotz radikaler Optik und bösem Sound
  • Auf der Rennstrecke zu inaktive Sitzposition
  • Fahrwerk und Fahrassistenzsysteme für Trackdays ausreichend aber nicht auf dem Niveau der anderen Powernakeds
  • Relativ aggressiver Motor
  • gemütliche, agile Sitzposition.
  • Motor gibt teilweise ein Sottern von sich
  • gewöhnungsbedürftiges Fahrwerk
  • milde Vorderbremse.

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