Yamaha FZ6-N S2 2009 vs. Suzuki SFV 650 Gladius 2011
Bewertung
Yamaha FZ6-N S2 2009 vs. Suzuki SFV 650 Gladius 2011 - Vergleich im Überblick
Der Yamaha FZ6-N S2 mit ihrem 4-Takt 4-Zylinder-Motor und einem Hubraum von 600 Kubik steht die Suzuki SFV 650 Gladius mit ihrem 4-Takt 2-Zylinder-Motor mit 645 Kubik gegenüber. Die Yamaha hat mit 98 PS bei 12.000 Umdrehungen ein ordentliches Mehr an Leistung im Vergleich zur Suzuki mit 72 PS bei 8.400 U / min.
Das maximale Drehmoment der SFV 650 Gladius von 64 Newtonmeter bei 6.400 Touren bietet ähnlich viel Schub als die 63 Nm Drehmoment bei 10.000 Umdrehungen bei der FZ6-N S2.
Bei der FZ6-N S2 federt vorne eine Telegabel konventionell.
Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Yamaha vorne eine Doppelscheibe und hinten eine Scheibe. Die Suzuki vertraut vorne auf eine Doppelscheibe Zweikolben-Zange. Hinten ist eine Scheibe Einkolben-Zange verbaut.
Für Bodenkontakt sorgen auf der SFV 650 Gladius Reifen in den Größen 120/70-17 vorne und 160/60-17 hinten.
Der Radstand der Yamaha FZ6-N S2 misst 1.440 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 795 Millimeter. Die Suzuki SFV 650 Gladius ist von Radachse zu Radachse 1.445 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 785 Millimeter.
In den Tank der FZ6-N S2 passen 19,4 Liter Sprit. Bei der SFV 650 Gladius sind es 14,5 Liter Tankvolumen.
Von der Yamaha FZ6-N S2 gibt es aktuell 1 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der Suzuki SFV 650 Gladius sind derzeit 13 Modelle verfügbar. Für die Yamaha gibt es aktuell 17 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, Suzuki wurde derzeit 22 Mal pro Monat gesucht.
Technische Daten im Vergleich
Yamaha FZ6-N S2 2009 |
Suzuki SFV 650 Gladius 2011 |
|
|
|
|
| Motor und Antrieb | ||
| Zylinderzahl | 4 | 2 |
| Taktung | 4-Takt | 4-Takt |
| Ventile pro Zylinder | 4 | |
| Ventilsteuerung | DOHC | DOHC |
| Kühlung | flüssig | |
| Hubraum | 600 ccm | 645 ccm |
| Bohrung | 65,5 mm | 81 mm |
| Hub | 44,5 mm | 62,6 mm |
| Leistung | 98 PS | 72 PS |
| U/min bei Leistung | 12000 U/min | 8400 U/min |
| Drehmoment | 63,1 Nm | 64 Nm |
| U/min bei Drehmoment | 10000 U/min | 6400 U/min |
| Verdichtung | 12,2 | 11,5 |
| Kupplung | Mehrscheiben im Ölbad | |
| Zündung | Digital | |
| Antrieb | Kette | Kette |
| Ganganzahl | 6 | 6 |
| Chassis | ||
| Rahmen | Aluminium | Stahl |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Fahrwerk vorne | ||
| Aufhängung | Telegabel konventionell | |
| Bremsen vorne | ||
| Bauart | Doppelscheibe | Doppelscheibe |
| Kolben | Zweikolben | |
| Bremsen hinten | ||
| Bauart | Scheibe | Scheibe |
| Kolben | Einkolben | |
| Daten und Abmessungen | ||
| Reifendurchmesser vorne | 17 Zoll | 17 Zoll |
| Reifendurchmesser hinten | 17 Zoll | 17 Zoll |
| Länge | 2095 mm | 2130 mm |
| Breite | 755 mm | 760 mm |
| Höhe | 1085 mm | 1080 mm |
| Radstand | 1440 mm | 1445 mm |
| Sitzhöhe von | 795 mm | 785 mm |
| Gewicht trocken | 206 kg | |
| Tankinhalt | 19,4 l | 14,5 l |
| Führerscheinklassen | A | A |
| Reifenbreite vorne | 120 mm | |
| Reifenhöhe vorne | 70 % | |
| Reifenbreite hinten | 160 mm | |
| Reifenhöhe hinten | 60 % | |
| Gewicht fahrbereit | 202 kg | |
| Höchstgeschwindigkeit | 200 km/h | |
Stärken und Schwächen im Vergleich
Die Yamaha FZ6-N Spec II wird bei den Fahrleistungen ihrem Aussehen also durchaus gerecht. Ein sehr fahrbares Motorrad, auf dem erfahrenen Piloten trotzdem nicht fad werden dürfte.
Die Suzuki Gladius SFV 650 überzeugt als ehrliches, leicht verständliches Motorrad mit starkem Vertrauensfaktor. Sie begeistert nicht durch Extreme, sondern durch Ausgewogenheit, Alltagstauglichkeit und einen Motor, der auch nach Jahren nichts von seinem Charme verliert. Ein Motorrad, das lange Freude macht, ohne seinen Fahrer zu fordern oder zu langweilen.
- schöne Optik
- einteilig gegossene Bremszangen
- hochwertig eloxierten Tauchrohren
- FZ1 Cockpits
- Bremsen
- optimale Sitzposition.
- Aufpreis zur Serie
- Motor schwach im unteren Drehzahlbereich
- gutmütiger und berechenbarer Motorcharakter
- sehr einfache und intuitive Fahrbarkeit
- stabiles und neutrales Fahrwerk im Alltags- und Landstraßenbetrieb
- niedrige Sitzhöhe und ausgewogene Ergonomie
- zuverlässige und gut dosierbare Bremsen
- hoher Vertrauensaufbau für Ein- und Wiedereinsteiger
- langlebiger Antrieb mit robuster Basis
- straff gepolsterte Sitzbank auf längeren Strecken
- Federbein bei schlechten Straßen und sportlicher Gangart limitiert
- Rückmeldung auf groben Unebenheiten teils direkt an den Fahrer
- serienmäßiges Fahrwerk mit begrenzten Einstellmöglichkeiten