Triumph Tiger Sport 1050 2018 vs. Honda VFR800X Crossrunner 2018
Bewertung
Triumph Tiger Sport 1050 2018 vs. Honda VFR800X Crossrunner 2018 - Vergleich im Überblick
Der Triumph Tiger Sport 1050 mit ihrem Reihe 3-Zylinder-Motor und einem Hubraum von 1.050 Kubik steht die Honda VFR800X Crossrunner mit ihrem 4-Takt Motor mit 782 Kubik gegenüber.
Das maximale Drehmoment der Tiger Sport 1050 von 104 Newtonmeter bei 4.300 Touren bietet ordentlich mehr Schmalz als die 75 Nm Drehmoment bei 8.500 Umdrehungen bei der VFR800X Crossrunner.
Bei der Tiger Sport 1050 federt vorne eine in Druckstufe, Zugstufe verstellbare Telegabel konventionell von Showa und hinten auf ein in Druckstufe, Zugstufe verstellbares Federbein von Showa.
Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Triumph vorne eine Vierkolben-Zange von Nissin und hinten eine Scheibe Zweikolben-Zange von Nissin. Die Honda vertraut vorne auf eine Doppelscheibe Vierkolben-Zange. Hinten ist eine Scheibe Zweikolben-Zange verbaut.
Bei der Bereifung setzt Tiger Sport 1050 auf Schlappen mit den Maßen 120 / 70 - 17 vorne und 180 / 55 - 17 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der VFR800X Crossrunner Reifen in den Größen 120/70-17 vorne und 180/55-17 hinten.
Der Radstand der Triumph Tiger Sport 1050 misst 1.540 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 830 Millimeter. Die Honda VFR800X Crossrunner ist von Radachse zu Radachse 1.475 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 815 Millimeter.
In den Tank der Tiger Sport 1050 passen 20 Liter Sprit. Bei der VFR800X Crossrunner sind es 20,8 Liter Tankvolumen.
Von der Triumph Tiger Sport 1050 gibt es aktuell 11 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der Honda VFR800X Crossrunner sind derzeit 6 Modelle verfügbar. Für die Triumph gibt es aktuell 6 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, Honda wurde derzeit 79 Mal pro Monat gesucht.
Technische Daten im Vergleich
Triumph Tiger Sport 1050 2018 |
Honda VFR800X Crossrunner 2018 |
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| Motor und Antrieb | ||
| Motorbauart | Reihe | |
| Zylinderzahl | 3 | |
| Ventile pro Zylinder | 4 | 4 |
| Ventilsteuerung | DOHC | DOHC |
| Kühlung | flüssig | flüssig |
| Hubraum | 1050 ccm | 782 ccm |
| Bohrung | 79 mm | 72 mm |
| Hub | 71,4 mm | 48 mm |
| Leistung | 125 PS | 106 PS |
| U/min bei Leistung | 9400 U/min | 10250 U/min |
| Drehmoment | 104 Nm | 75 Nm |
| U/min bei Drehmoment | 4300 U/min | 8500 U/min |
| Verdichtung | 12 | 11,8 |
| Kupplung | Mehrscheiben im Ölbad | Mehrscheiben im Ölbad |
| Antrieb | Kette | Kette |
| Ganganzahl | 6 | |
| Taktung | 4-Takt | |
| Starter | Elektro | |
| Zündung | Transistor | |
| Chassis | ||
| Rahmenbauart | Brücken | Brücken |
| Rahmen | Aluminium | |
| Fahrwerk vorne | ||
| Aufhängung | Telegabel konventionell | |
| Marke | Showa | |
| Einstellmöglichkeit | Druckstufe, Zugstufe | Federvorspannung, Zugstufe |
| Fahrwerk hinten | ||
| Marke | Showa | |
| Einstellmöglichkeit | Druckstufe, Zugstufe | Federvorspannung, Zugstufe |
| Aufhängung | Einarmschwinge | |
| Bremsen vorne | ||
| Kolben | Vierkolben | Vierkolben |
| Technologie | radial | radial |
| Marke | Nissin | |
| Bauart | Doppelscheibe | |
| Bremsen hinten | ||
| Bauart | Scheibe | Scheibe |
| Kolben | Zweikolben | Zweikolben |
| Aufnahme | Schwimmsattel | |
| Marke | Nissin | |
| Fahrassistenzsysteme | ||
| Assistenzsysteme | ABS, Fahrmodi, Ride by Wire | |
| Daten und Abmessungen | ||
| Reifenbreite vorne | 120 mm | 120 mm |
| Reifenhöhe vorne | 70 % | 70 % |
| Reifendurchmesser vorne | 17 Zoll | 17 Zoll |
| Reifenbreite hinten | 180 mm | 180 mm |
| Reifenhöhe hinten | 55 % | 55 % |
| Reifendurchmesser hinten | 17 Zoll | 17 Zoll |
| Länge | 2150 mm | 2190 mm |
| Breite | 835 mm | 870 mm |
| Radstand | 1540 mm | 1475 mm |
| Sitzhöhe von | 830 mm | 815 mm |
| Gewicht fahrbereit | 235 kg | |
| Tankinhalt | 20 l | 20,8 l |
| Führerscheinklassen | A | A |
| Höhe | 1360 mm | |
| Gewicht fahrbereit (mit ABS) | 242 kg | |
Stärken und Schwächen im Vergleich
Die Triumph Tiger Sport 1050 ist ein ausgesprochen vielseitiges Motorrad. Die Ergonomie ist im Sweet Spot zwischen sportlich und Touring und auch das Fahrwerk schafft diesen Spagat sehr gut. Der Star und Freudenspender Nr. 1 ist auf jeden Fall der druckvolle Dreizylinder-Motor, der in dieser ersten Generation der Tiger Sport ohne elektronisches Sicherheitsnetz durchaus eine erfahrene oder behutsame am Gasgriff fordert. Sie schlägt sich in allen Disziplinen sehr gut. Am meisten Federn muss sie im Touringbetrieb durch den Mangel an sämtlichen Komfort-Features lassen. Wer so etwas möchte, muss zu Tiger Sport Modellen ab dem Baujahr 2016 greifen.
Der Honda Crossrunner etablierte sich als vielseitiger Allrounder, der die Grenzen zwischen Sporttourer und Reiseenduro geschickt verwischt. Mit seinem charaktervollen V4-Motor, der ausgewogenen Fahrwerksabstimmung und der hohen Alltagstauglichkeit trifft er genau die goldene Mitte für Fahrer, die ein zuverlässiges Motorrad für verschiedenste Einsatzzwecke suchen. Über die Jahre hat sich das Konzept bewährt und eine treue Fangemeinde aufgebaut, die die außergewöhnliche Haltbarkeit und den emotionalen Charakter des Motorrads zu schätzen weiß.
- Mächtiger, drehmomentstarker Dreizylindermotor
- Ausgewogenes Fahrwerk
- Sportliche, doch nicht extreme Sitzposition
- schöner, nicht zu aufdringlicher Motorsound
- Sportlichkeit und Komfort gegeben
- Sauber arbeitendes Getriebe
- Verlässliche Technik
- Günstiger Anschaffungspreis im Vergleich zu späteren, besser ausgestatteten Tiger Sport Modellen
- Spartanische Ausstattung
- Windschild nicht verstellbar - Helm steht im Wind
- Recht aggressive Gasannahme und keine Traktionskontrolle sind eine stressige Kombination bei widrigen Fahrbahnbedingungen
- Charaktervoller V4-Motor mit breitem Einsatzspektrum
- ausgezeichnete Balance zwischen Handling und Stabilität
- hohe Langzeitzuverlässigkeit
- emotionaler Sound
- vielseitige Einsetzbarkeit
- guter Windschutz
- wertstabile Gebrauchtpreise
- überdurchschnittliche Verarbeitungsqualität
- Schwer ablesbarer Drehzahlmesser bei Sonneneinstrahlung
- keine hydraulische Federvorspannung hinten
- enger Kniewinkel bei längeren Touren
- abrupter VTEC-Übergang bei der ersten Generation
- erhöhter Wartungsaufwand bei Ventilspielkontrolle
- Stator-Probleme bei frühen Modellen
- relativ hohes Gewicht von über 240 kg fahrbereit