Triumph Tiger 800 XCA 2016 vs. Aprilia Dorsoduro 750 2012
Bewertung
Triumph Tiger 800 XCA 2016 vs. Aprilia Dorsoduro 750 2012 - Vergleich im Überblick
Der Triumph Tiger 800 XCA mit ihrem Reihe 3-Zylinder-Motor und einem Hubraum von 799 Kubik steht die Aprilia Dorsoduro 750 mit ihrem 4-Takt V 2-Zylinder-Motor mit 750 Kubik gegenüber. Die Triumph bietet mit 95 PS bei 9.300 Umdrehungen eine vergleichbare Leistung im Vergleich zur Aprilia mit 92 PS bei 8.750 U / min.
Das maximale Drehmoment der Dorsoduro 750 von 82 Newtonmeter bei 4.500 Touren bietet ähnlich viel Schub als die 79 Nm Drehmoment bei 7.850 Umdrehungen bei der Tiger 800 XCA.
Bei der Tiger 800 XCA federt vorne eine in Druckstufe, Zugstufe verstellbare Telegabel Upside-Down von WP und hinten auf ein in Druckstufe, Zugstufe verstellbares Federbein von WP. Die Dorsoduro 750 setzt vorne auf eine Telegabel Upside-Down von Showa und hinten arbeitet ein Monofederbein von Showa.
Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Triumph vorne eine Zweikolben-Zange von Nissin und hinten eine Scheibe Einkolben-Zange von Nissin. Die Aprilia vertraut vorne auf eine Doppelscheibe Vierkolben-Zange. Hinten ist eine Scheibe Einkolben-Zange verbaut.
Bei der Bereifung setzt Tiger 800 XCA auf Schlappen mit den Maßen 90 / 90 - 21 vorne und 150 / 70 - 17 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der Dorsoduro 750 Reifen in den Größen 120/70-17 vorne und 180/55-17 hinten.
Der Radstand der Triumph Tiger 800 XCA misst 1.545 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 845 Millimeter. Die Aprilia Dorsoduro 750 ist von Radachse zu Radachse 1.505 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 870 Millimeter.
In den Tank der Tiger 800 XCA passen 19 Liter Sprit. Bei der Dorsoduro 750 sind es 11,5 Liter Tankvolumen.
Von der Triumph Tiger 800 XCA gibt es aktuell 1 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der Aprilia Dorsoduro 750 sind derzeit 1 Modelle verfügbar. Für die Triumph gibt es aktuell 74 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, Aprilia wurde derzeit 6 Mal pro Monat gesucht.
Technische Daten im Vergleich
Triumph Tiger 800 XCA 2016 |
Aprilia Dorsoduro 750 2012 |
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| Motor und Antrieb | ||
| Motorbauart | Reihe | V |
| Zylinderzahl | 3 | 2 |
| Ventile pro Zylinder | 4 | |
| Ventilsteuerung | DOHC | |
| Kühlung | flüssig | flüssig |
| Hubraum | 799 ccm | 750 ccm |
| Bohrung | 74 mm | 92 mm |
| Hub | 61,9 mm | 56,4 mm |
| Leistung | 95 PS | 91,5 PS |
| U/min bei Leistung | 9300 U/min | 8750 U/min |
| Drehmoment | 79 Nm | 82 Nm |
| U/min bei Drehmoment | 7850 U/min | 4500 U/min |
| Verdichtung | 12 | |
| Kupplung | Mehrscheiben im Ölbad | Mehrscheiben im Ölbad |
| Antrieb | Kette | Kette |
| Ganganzahl | 6 | 6 |
| Taktung | 4-Takt | |
| Starter | Elektro | |
| Chassis | ||
| Rahmen | Stahl | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Fahrwerk vorne | ||
| Aufhängung | Telegabel Upside-Down | Telegabel Upside-Down |
| Marke | WP | Showa |
| Einstellmöglichkeit | Druckstufe, Zugstufe | |
| Fahrwerk hinten | ||
| Marke | WP | Showa |
| Einstellmöglichkeit | Druckstufe, Zugstufe | |
| Federbein | Monofederbein | |
| Bremsen vorne | ||
| Kolben | Zweikolben | Vierkolben |
| Technologie | radial | radial |
| Marke | Nissin | |
| Bauart | Doppelscheibe | |
| Bremsen hinten | ||
| Bauart | Scheibe | Scheibe |
| Kolben | Einkolben | Einkolben |
| Aufnahme | Schwimmsattel | |
| Marke | Nissin | |
| Fahrassistenzsysteme | ||
| Assistenzsysteme | Fahrmodi, Traktionskontrolle | |
| Daten und Abmessungen | ||
| Reifenbreite vorne | 90 mm | 120 mm |
| Reifenhöhe vorne | 90 % | 70 % |
| Reifendurchmesser vorne | 21 Zoll | 17 Zoll |
| Reifenbreite hinten | 150 mm | 180 mm |
| Reifenhöhe hinten | 70 % | 55 % |
| Reifendurchmesser hinten | 17 Zoll | 17 Zoll |
| Länge | 2215 mm | 2210 mm |
| Breite | 865 mm | 905 mm |
| Höhe | 1390 mm | |
| Radstand | 1545 mm | 1505 mm |
| Sitzhöhe von | 845 mm | 870 mm |
| Gewicht fahrbereit (mit ABS) | 221 kg | |
| Tankinhalt | 19 l | 11,5 l |
| Führerscheinklassen | A | A |
| Gewicht fahrbereit | 206 kg | |
| Höchstgeschwindigkeit | 200 km/h | |
Stärken und Schwächen im Vergleich
Die Triumph Tiger 800 ist für Wolf keine Unbekannte, denn privat fährt er die Tiger schon seit mehreren Jahren. Dementsprechend kennt er die hohe Zuverlässigkeit und technische Ausgereiftheit. Seit 2011 wird die Tiger laufend verbessert und inzwischen ist sie ein qualitativ sehr hochwertiges Bike. Der Motor ist für Wolf ein Wahnsinn in puncto Vielfältigkeit. Spitzkehren lassen sich im 3. oder sogar 4. Gang fahren, aber auch vor einem Hatzerl scheut das 800 cm³ Aggregat nicht zurück. Offroad gestaltet sich die Fahrerei einwandfrei, solange man dynamisch in Bewegung bleibt. Im Stillstand macht sich aber der hohe Schwerpunkt bemerkbar.
Die Dorsoduro 750 beweist sich als ausgewogener Allrounder, der den Spagat zwischen Alltagstauglichkeit und Fahrspaß meistert. Die seinerzeit innovative elektronische Drosselklappensteuerung hat sich als zuverlässig erwiesen und ermöglicht in Verbindung mit dem charaktervollen V2-Motor ein breites Einsatzspektrum. Besonders überzeugend ist die Kombination aus gutmütigem Handling für Einsteiger bei gleichzeitig genügend Potential für erfahrene Fahrer. Die wenigen technischen Schwächen sind gut dokumentiert und berechenbar.
- agiler und vielseitiger 3-Zylinder-Motor
- praktisches und komfortables Gesamtpaket
- toller Klang
- funktioniert auch Offroad gut
- technisch top verarbeitet und sehr ausgereift
- zuverlässig
- bei Stillstand im Gelände macht sich der hohe Schwerpunkt bemerkbar
- drei wählbare Mappingkurven mit unterschiedlichem Charakter
- sehr elastischer Motor mit breitem Einsatzbereich
- gutmütiges Handling
- hochwertiges Bremspaket mit Biss
- ausgewogenes Fahrwerk
- praxisgerechte Wartungsintervalle
- alltagstaugliche Sitzposition
- zu kleiner 12-Liter Tank limitiert Reichweite
- Wasserpumpe zeigt Schwächen nach 40.000 km
- häufiges Nachstellen der Sekundärkette nötig
- aufwendiger Ventilspielcheck alle 20.000 km
- Fahrwerk bei höherem Tempo etwas zu straff
- eingeschränkter Windschutz