Suzuki V-Strom 650 2014 vs. CFMOTO 650MT 2024

Suzuki V-Strom 650 2014

CFMOTO 650MT 2024

Bewertung

Suzuki V-Strom 650 2014
VS.
CFMOTO 650MT 2024
 

Suzuki V-Strom 650 2014 vs. CFMOTO 650MT 2024 - Vergleich im Überblick

Der Suzuki V-Strom 650 mit ihrem 4-Takt Motor und einem Hubraum von 645 Kubik steht die CFMOTO 650MT mit ihrem 4-Takt Reihe 2-Zylinder-Motor mit 649 Kubik gegenüber. Die Suzuki bietet mit 67 PS bei 8.800 Umdrehungen einen spürbaren Unterschied im Vergleich zur CFMOTO mit 57 PS bei 8.250 U / min.

Die 650MT setzt vorne auf eine in Zugstufe verstellbare Telegabel Upside-Down und hinten arbeitet auf ein in Federvorspannung, Zugstufe verstellbares Monofederbein.

Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Suzuki vorne eine Doppelscheibe Zweikolben-Zange und hinten eine Scheibe Einkolben-Zange. Die CFMOTO vertraut vorne auf eine Doppelscheibe. Hinten ist eine Scheibe verbaut.

Bei der Bereifung setzt V-Strom 650 auf Schlappen mit den Maßen 110 / 80 - 19 vorne und 150 / 70 - 17 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der 650MT Reifen in den Größen 120/70-17 vorne und 160/60-17 hinten.

Der Radstand der Suzuki V-Strom 650 misst 1.555 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 820 Millimeter.

Mit einem fahrfertigen Gewicht von 220 kg ist die Suzuki ähnlich schwer wie die CFMOTO mit 218 kg.

In den Tank der V-Strom 650 passen 22 Liter Sprit. Bei der 650MT sind es 18 Liter Tankvolumen.

Von der Suzuki V-Strom 650 gibt es aktuell 49 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der CFMOTO 650MT sind derzeit 3 Modelle verfügbar. Für die Suzuki gibt es aktuell 273 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, CFMOTO wurde derzeit 2 Mal pro Monat gesucht.

Technische Daten im Vergleich

Suzuki V-Strom 650 2014

CFMOTO 650MT 2024

Suzuki V-Strom 650 2014 CFMOTO 650MT 2024
Motor und Antrieb
Taktung 4-Takt 4-Takt
Ventilsteuerung DOHC
Hubraum 645 ccm 649 ccm
Bohrung 81 mm
Hub 62,6 mm
Leistung 67 PS 56,5 PS
U/min bei Leistung 8800 U/min 8250 U/min
Drehmoment 60 Nm
U/min bei Drehmoment 6400 U/min
Verdichtung 11,5
Antrieb Kette
Ganganzahl 6 6
A2-Drosselung möglich ja
Motorbauart Reihe
Zylinderzahl 2
Ventile pro Zylinder 4
Kühlung flüssig
Gemischaufbereitung Einspritzung
Starter Elektro
Zündung ECU
Getriebe Gangschaltung
Chassis
Rahmen Aluminium
Rahmenbauart Twin-Spar
Fahrwerk vorne
Einstellmöglichkeit Federvorspannung Zugstufe
Aufhängung Telegabel Upside-Down
Fahrwerk hinten
Einstellmöglichkeit Federvorspannung Federvorspannung, Zugstufe
Aufhängung Zweiarmschwinge
Federbein Monofederbein
Bremsen vorne
Bauart Doppelscheibe Doppelscheibe
Kolben Zweikolben
Betätigung hydraulisch
Technologie Wave
Bremsen hinten
Bauart Scheibe Scheibe
Kolben Einkolben
Daten und Abmessungen
Reifenbreite vorne 110 mm 120 mm
Reifenhöhe vorne 80 % 70 %
Reifendurchmesser vorne 19 Zoll 17 Zoll
Reifenbreite hinten 150 mm 160 mm
Reifenhöhe hinten 70 % 60 %
Reifendurchmesser hinten 17 Zoll 17 Zoll
Länge 2290 mm 2150 mm
Breite 840 mm 835 mm
Höhe 1390 mm 1332 mm
Radstand 1555 mm
Sitzhöhe von 820 mm 795 mm
Gewicht fahrbereit (mit ABS) 220 kg 218 kg
Tankinhalt 22 l 18 l
Höchstgeschwindigkeit 180 km/h 170 km/h
Führerscheinklassen A A
Reichweite 351 km
CO²-Ausstoß kombiniert 125 g/km
Kraftstoffverbrauch kombiniert 5,4 l/100km

Stärken und Schwächen im Vergleich

Suzuki V-Strom 650 2016

Big-Enduro Melken 2016: Suzuki V-Strom 650 ABS

Fazit von kot vom 09.09.2016:

CFMOTO 650MT 2021

CF-Moto 650 GT und 650 MT im Test 2021

Fazit von vauli vom 15.09.2021:

Wie die Kawasaki Versys ist auch die kleine V-Strom etwas in die Jahre gekommen. Die 1000er ist so gut gelungen und einfach zu fahren, dass man sich überlegen sollte, gleich die "Große" zu nehmen. In Sachen Vielseitigkeit steht die 650er der großen V-Strom aber in nichts nach und das bei einem deutlich günstigeren Preis. Nur auf die Rennstrecke würden wir sie nicht mehr entführen. Und natürlich plagt sie sich mehr mit hoher Beladung als ein Motorrad mit 100+ PS.

Die 650 MT macht so wie Hondas CB500X und NC750X auf Reiseenduro, ist aber mit der 17/17 Zoll-Bereifung voll und ganz auf die Straße fokusiert. Die Sitzposition ist allerdings richtig angenehm aufrecht und der stufenlos, ohne Werkzeug höhenverstellbare Windschild werden auf Reisen richtig gut funktionieren. An zu viel Elektronik wird es jedenfalls nicht scheitern, außer zwei Fahrmodi und einem herkömmlichen ABS sind keinerlei Komfort-Features an Bord. Macht aber gar nix, die Dinge, um die es bei der 650 MT geht, sind absolut gelungen: Der Motor dreht willig hoch und wirkt stärker, als er tatsächlich ist und das, bei dem niedrigen Einstandspreis erstaunlich vielfältig verstellbare Fahrwerk (Federvorspannung hinten, Zugstufe vorne und hinten) samt fescher USD-Gabel machen die Fahrerei richtig spaßig.

  • sattes Drehmoment
  • guter Klang
  • großer Tank
  • entspannte Sitzposition
  • etwas altbackene Optik
  • schmaler Lenker
  • träge in Wechselkurven
  • Sehr komfortable und gleichzeitig aktive Sitzposition
  • quirliger Motor
  • erstaunlich stabiles Fahrwerk
  • gute Bremsen
  • konkurrenzfähiger Preis
  • verwechselbare Optik


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