Suzuki SFV 650 Gladius 2012 vs. KTM 790 Adventure 2019

Suzuki SFV 650 Gladius 2012

Bewertung

Suzuki SFV 650 Gladius 2012
VS.
KTM 790 Adventure 2019
 

Suzuki SFV 650 Gladius 2012 vs. KTM 790 Adventure 2019 - Vergleich im Überblick

Der Suzuki SFV 650 Gladius mit ihrem 4-Takt 2-Zylinder-Motor und einem Hubraum von 645 Kubik steht die KTM 790 Adventure mit ihrem 4-Takt Reihe 2-Zylinder-Motor mit 799 Kubik gegenüber.

Das maximale Drehmoment der 790 Adventure von 88 Newtonmeter bei 6.600 Touren bietet ordentlich mehr Schmalz als die 64 Nm Drehmoment bei 6.400 Umdrehungen bei der SFV 650 Gladius.

Die 790 Adventure setzt vorne auf eine Telegabel Upside-Down von WP mit 43 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten arbeitet auf ein in Federvorspannung verstellbares Monofederbein von WP.

Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Suzuki vorne eine Doppelscheibe Zweikolben-Zange und hinten eine Scheibe Einkolben-Zange. Die KTM vertraut vorne auf eine Doppelscheibe mit 320 Millimeter Durchmesser und Vierkolben-Zange. Hinten ist eine Scheibe mit 260 mm Durchmesser und Zweikolben-Zange verbaut.

Bei der Bereifung setzt SFV 650 Gladius auf Schlappen mit den Maßen 120 / 70 - 17 vorne und 160 / 60 - 17 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der 790 Adventure Reifen in den Größen 90/90-21 vorne und 150/70-18 hinten.

Der Radstand der Suzuki SFV 650 Gladius misst 1.445 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 785 Millimeter. Die KTM 790 Adventure ist von Radachse zu Radachse 1.509 mm lang und ihre Sitzhöhe reicht von 830 bis 850 Millimeter.

In den Tank der SFV 650 Gladius passen 14,5 Liter Sprit. Bei der 790 Adventure sind es 20 Liter Tankvolumen.

Der aktuelle Durchschnittspreis der Suzuki SFV 650 Gladius beträgt in unserer Neu- und Gebrauchtmotorradbörse 3.886 Euro und ist damit deutlich günstiger als der Preis der KTM 790 Adventure mit 9.484 Euro im Durchschnitt.

Von der Suzuki SFV 650 Gladius gibt es aktuell 11 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der KTM 790 Adventure sind derzeit 49 Modelle verfügbar. Damit hast du gute Chancen, eines der Modelle in deiner Nähe zu finden. Für die Suzuki gibt es aktuell 26 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, KTM wurde derzeit 259 Mal pro Monat gesucht.

Technische Daten im Vergleich

Suzuki SFV 650 Gladius 2012

KTM 790 Adventure 2019

Suzuki SFV 650 Gladius 2012 KTM 790 Adventure 2019
Motor und Antrieb
Zylinderzahl 2 2
Taktung 4-Takt 4-Takt
Ventilsteuerung DOHC DOHC
Hubraum 645 ccm 799 ccm
Bohrung 81 mm 88 mm
Hub 62,6 mm 65,7 mm
Leistung 72 PS 95 PS
U/min bei Leistung 8400 U/min 8000 U/min
Drehmoment 64 Nm 88 Nm
U/min bei Drehmoment 6400 U/min 6600 U/min
Verdichtung 11,5 12,7
Antrieb Kette Kette
Ganganzahl 6 6
Motorbauart Reihe
Ventile pro Zylinder 4
Kühlung flüssig
Schmierung Druckumlauf
Gemischaufbereitung Einspritzung
Drosselklappendurchmesser 46 mm
Starter Elektro
Kupplung Mehrscheiben im Ölbad
Getriebe Gangschaltung
Chassis
Rahmen Stahl Chrom-Molybdän
Rahmenbauart Gitterrohr Gitterrohr, Motor mittragend
Lenkkopfwinkel 64,1 Grad
Nachlauf 107,8 mm
Bremsen vorne
Bauart Doppelscheibe Doppelscheibe
Kolben Zweikolben Vierkolben
Durchmesser 320 mm
Betätigung hydraulisch
Technologie radial
Bremsen hinten
Bauart Scheibe Scheibe
Kolben Einkolben Zweikolben
Durchmesser 260 mm
Daten und Abmessungen
Reifenbreite vorne 120 mm 90 mm
Reifenhöhe vorne 70 % 90 %
Reifendurchmesser vorne 17 Zoll 21 Zoll
Reifenbreite hinten 160 mm 150 mm
Reifenhöhe hinten 60 % 70 %
Reifendurchmesser hinten 17 Zoll 18 Zoll
Länge 2130 mm
Breite 760 mm
Höhe 1080 mm
Radstand 1445 mm 1509 mm
Sitzhöhe von 785 mm 830 mm
Gewicht fahrbereit 202 kg
Tankinhalt 14,5 l 20 l
Höchstgeschwindigkeit 200 km/h
Führerscheinklassen A A
Sitzhöhe bis 850 mm
Gewicht trocken (mit ABS) 189 kg

Stärken und Schwächen im Vergleich

Suzuki SFV 650 Gladius 2013

Einsteiger-Naked Bikes

Fazit von vauli vom 23.09.2013:

KTM 790 Adventure 2020

KTM 890 Adventure 2021 vs. KTM 790 Adventure Vergleichstest

Fazit von Gregor vom 04.11.2020:

Das Schlagobershauberl der Suzuki ist eindeutig ihr Motor, herrlich agil und antrittsstark geht der V2 an die Sache. Das tröstet vielfach über die etwas zu feminine Optik hinweg, die dieser rassige Motor eigentlich nicht verdient hat.

Die KTM ist in meinen Augen die sportlichste aller Mittelklasse-Reiseenduros. Wer auf der Suche nach einer Tourenmaschine ist, die brutal flott auf Straße und Gelände beherrscht, der wird hier fündig. Gleichzeitig aber bieten Fahrwerk und Motor ausreichend Komfort und gute Manieren, um den Fahrer auch auf längeren Verbindungsetappen nicht in den Wahnsinn zu treiben.

  • solides Fahrverhalten
  • gute Ergonomieeigenschaften
  • kräftiger V2-Motor
  • billig wirkende Schwinge
  • Telegabel
  • Motor mit Manieren UND Charakter
  • Enorm hohe Fahrwerksstabilität
  • Bremsen ohne Tadel
  • Gewaltige Offroad-Fähigkeiten
  • Niedriger Durchschnittsverbrauch
  • Unschöne Aufpreispolitik
  • Originalsitzbank nicht optimal geformt

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