Suzuki GSR 750 2017 vs. Yamaha MT-03 2015

Suzuki GSR 750 2017

Yamaha MT-03 2015

Bewertung

Suzuki GSR 750 2017
VS.
Yamaha MT-03 2015
 

Suzuki GSR 750 2017 vs. Yamaha MT-03 2015 - Vergleich im Überblick

Der Suzuki GSR 750 mit ihrem 4-Takt Reihe 4-Zylinder-Motor und einem Hubraum von 749 Kubik steht die Yamaha MT-03 mit ihrem 4-Takt 1-Zylinder-Motor mit 660 Kubik gegenüber. Die Suzuki hat mit 106 PS bei 10.200 Umdrehungen einen mächtigen Leistungsvorsprung im Vergleich zur Yamaha mit 48 PS bei 6.250 U / min.

Das maximale Drehmoment der GSR 750 von 80 Newtonmeter bei 9.000 Touren bietet ordentlich mehr Schmalz als die 56 Nm Drehmoment bei 5.500 Umdrehungen bei der MT-03.

Die MT-03 setzt vorne auf eine Telegabel konventionell.

Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Suzuki vorne eine Doppelscheibe Zweikolben-Zange und hinten eine Scheibe. Die Yamaha vertraut vorne auf eine Doppelscheibe. Hinten ist eine Scheibe verbaut.

Bei der Bereifung setzt GSR 750 auf Schlappen mit den Maßen 120 / 70 - 17 vorne und 180 / 55 - 17 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der MT-03 Reifen in den Größen 120/70-17 vorne und 160/60-17 hinten.

Der Radstand der Suzuki GSR 750 misst 1.450 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 815 Millimeter. Die Yamaha MT-03 ist von Radachse zu Radachse 1.420 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 805 Millimeter.

Mit einem fahrfertigen Gewicht von 211 kg ist die Suzuki deutlich schwerer als die Yamaha mit 192,4 kg.

In den Tank der GSR 750 passen 17,5 Liter Sprit. Bei der MT-03 sind es 15 Liter Tankvolumen.

Von der Suzuki GSR 750 gibt es aktuell 8 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der Yamaha MT-03 sind derzeit 15 Modelle verfügbar. Für die Suzuki gibt es aktuell 35 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, Yamaha wurde derzeit 14 Mal pro Monat gesucht.

Technische Daten im Vergleich

Suzuki GSR 750 2017

Yamaha MT-03 2015

Suzuki GSR 750 2017 Yamaha MT-03 2015
Motor und Antrieb
Motorbauart Reihe
Zylinderzahl 4 1
Taktung 4-Takt 4-Takt
Ventilsteuerung DOHC
Hubraum 749 ccm 660 ccm
Bohrung 72 mm 100 mm
Hub 46 mm 84 mm
Leistung 106 PS 48 PS
U/min bei Leistung 10200 U/min 6250 U/min
Drehmoment 80 Nm 56,2 Nm
U/min bei Drehmoment 9000 U/min 5500 U/min
Verdichtung 12,3 10
Antrieb Kette Kette
Ganganzahl 6 5
A2-Drosselung möglich ja
Ventile pro Zylinder 4
Kühlung flüssig
Kupplung Mehrscheiben im Ölbad
Chassis
Rahmen Stahl Stahl
Rahmenbauart Brücken Gitterrohr
Bremsen vorne
Bauart Doppelscheibe Doppelscheibe
Kolben Zweikolben
Bremsen hinten
Bauart Scheibe Scheibe
Daten und Abmessungen
Reifenbreite vorne 120 mm 120 mm
Reifenhöhe vorne 70 % 70 %
Reifendurchmesser vorne 17 Zoll 17 Zoll
Reifenbreite hinten 180 mm 160 mm
Reifenhöhe hinten 55 % 60 %
Reifendurchmesser hinten 17 Zoll 17 Zoll
Länge 2115 mm 2070 mm
Breite 785 mm 860 mm
Höhe 1125 mm 1115 mm
Radstand 1450 mm 1420 mm
Sitzhöhe von 815 mm 805 mm
Gewicht fahrbereit 211 kg 192,4 kg
Tankinhalt 17,5 l 15 l
Höchstgeschwindigkeit 220 km/h
Führerscheinklassen A A2

Stärken und Schwächen im Vergleich

Suzuki GSR 750 2017

Suzuki GSX-S 750 vs. GSR 750 Test 2017

Fazit von vauli vom 22.08.2017:

Yamaha MT-03 2020

Yamaha MT-07 vs. MT-03 Vergleichstest 2020

Fazit von vauli vom 19.03.2020:

Ein rattenscharfes Design mit aggressiver Front und schmalem Heck – wie es sich hurtige Straßenräuber immer schon gewünscht haben. Dass dabei die hintere Schwinge vernachlässigt wurde (offiziell aus Gewichts-, inoffiziell aus Kostengründen), ist schade, zudem wirkt die vordere Doppelkolben-Bremsanlage etwas schwächlich. Die Performance während der Fahrt sowohl bei hohem Tempo als auch im engen Winkelwerk stimmt aber durchaus.

Die MT-03 ist und bleibt Yamahas zugänglichste und pragmatischste Hyper Naked im Segment. Sie punktet mit ihrer niedrigen Sitzhöhe, der gut dosierbaren Leistung des Zweizylinders und bietet gleichzeitig genügend Komfort für Pendler. Was ihr vielleicht an Sportlichkeit fehlt, macht sie mit ihrem hohen Komfort wieder wett und eignet sich somit perfekt für Menschen, die ein gut funktionierendes Motorrad mit brutaler Optik suchen. Zu groß sollte man jedoch nicht sein und auch nicht den Anspruch haben, mit den anderen Modellen der MT-Reihe im Winkelwerk mithalten zu können - dafür wurde sie nämlich nicht konzipiert. Das Modelljahr 2020 ist somit ein stimmiges Update, das bestimmt seine Käufer glücklich machen wird.

  • hübsches Gesamtbild
  • stabiles Fahrverhalten
  • gelungene Abstimmung der Federelemente
  • ausreichender Komfort
  • gut ablesbare Armaturen
  • Bremsanlage erfordert sehr viel Handkraft
  • Kastenschwinge nicht sonderlich hübsch
  • gut dosierbare Leistung
  • niedrige Sitzhöhe
  • einfach zu fahren
  • niedriger Verbrauch
  • ordentlich ablesbares LC-Display
  • aggressive Optik
  • spitzer Kniewinkel für große Personen
  • weiches Fahrwerk im Vergleich zu anderen Yamaha MT-Modellen
  • nicht unbedingt das emotionalste Motorrad

Passende Motorrad Bildergalerien

Pfeil links Pfeil rechts