MV Agusta Brutale 1090 RR 2014 vs. Honda CB 1000 R 2009
Bewertung
MV Agusta Brutale 1090 RR 2014 vs. Honda CB 1000 R 2009 - Vergleich im Überblick
Der MV Agusta Brutale 1090 RR mit ihrem 4-Takt 4-Zylinder-Motor und einem Hubraum von 1.078 Kubik steht die Honda CB 1000 R mit ihrem 4-Takt Reihe 4-Zylinder-Motor mit 998 Kubik gegenüber. Die MV Agusta hat mit 158 PS bei 11.900 Umdrehungen ein ordentliches Mehr an Leistung im Vergleich zur Honda mit 125 PS bei 10.000 U / min.
Das maximale Drehmoment der Brutale 1090 RR von 112 Newtonmeter bei 10.100 Touren bietet etwas mehr Schub als die 99 Nm Drehmoment bei 7.750 Umdrehungen bei der CB 1000 R.
Bei der Brutale 1090 RR federt vorne eine Telegabel Upside-Down von Marzocchi und hinten ein Federbein von Marzocchi. Die CB 1000 R setzt vorne auf eine in Druckstufe, Federvorspannung und Zugstufe verstellbare Telegabel Upside-Down.
Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der MV Agusta vorne eine Vierkolben-Zange und hinten eine Vierkolben-Zange von Nissin. Die Honda vertraut vorne auf eine Doppelscheibe Dreikolben-Zange. Hinten ist eine Scheibe Einkolben-Zange verbaut.
Bei der Bereifung setzt Brutale 1090 RR auf Schlappen mit den Maßen 120 / 70 - 17 vorne und 190 / 55 - 17 hinten.
Der Radstand der MV Agusta Brutale 1090 RR misst 1.438 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 830 Millimeter. Die Honda CB 1000 R ist von Radachse zu Radachse 1.445 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 828 Millimeter.
In den Tank der Brutale 1090 RR passen 23 Liter Sprit. Bei der CB 1000 R sind es 17 Liter Tankvolumen.
Von der MV Agusta Brutale 1090 RR gibt es aktuell 1 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der Honda CB 1000 R sind derzeit 16 Modelle verfügbar. Für die MV Agusta gibt es aktuell 11 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, Honda wurde derzeit 185 Mal pro Monat gesucht.
Technische Daten im Vergleich
MV Agusta Brutale 1090 RR 2014 |
Honda CB 1000 R 2009 |
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| Motor und Antrieb | ||
| Zylinderzahl | 4 | 4 |
| Taktung | 4-Takt | 4-Takt |
| Ventile pro Zylinder | 4 | 4 |
| Ventilsteuerung | DOHC | DOHC |
| Hubraum | 1078 ccm | 998 ccm |
| Bohrung | 79 mm | 75 mm |
| Hub | 55 mm | 56,5 mm |
| Leistung | 158 PS | 125 PS |
| U/min bei Leistung | 11900 U/min | 10000 U/min |
| Drehmoment | 112 Nm | 99 Nm |
| U/min bei Drehmoment | 10100 U/min | 7750 U/min |
| Verdichtung | 13 | 11,2 |
| Starter | Elektro | Elektro |
| Kupplung | Mehrscheiben im Ölbad, Antihopping | |
| Antrieb | Kette | Kette |
| Ganganzahl | 6 | |
| Motorbauart | Reihe | |
| Kühlung | flüssig | |
| Chassis | ||
| Rahmen | Aluminium | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Fahrwerk vorne | ||
| Aufhängung | Telegabel Upside-Down | Telegabel Upside-Down |
| Marke | Marzocchi | |
| Einstellmöglichkeit | Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe | |
| Fahrwerk hinten | ||
| Aufhängung | Einarmschwinge | |
| Marke | Marzocchi | |
| Einstellmöglichkeit | Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe | |
| Bremsen vorne | ||
| Kolben | Vierkolben | Dreikolben |
| Technologie | radial, Monoblock | radial |
| Bauart | Doppelscheibe | |
| Bremsen hinten | ||
| Kolben | Vierkolben | Einkolben |
| Marke | Nissin | |
| Bauart | Scheibe | |
| Daten und Abmessungen | ||
| Reifenbreite vorne | 120 mm | |
| Reifenhöhe vorne | 70 % | |
| Reifendurchmesser vorne | 17 Zoll | 17 Zoll |
| Reifenbreite hinten | 190 mm | |
| Reifenhöhe hinten | 55 % | |
| Reifendurchmesser hinten | 17 Zoll | 17 Zoll |
| Länge | 2100 mm | 2105 mm |
| Breite | 760 mm | 785 mm |
| Radstand | 1438 mm | 1445 mm |
| Sitzhöhe von | 830 mm | 828 mm |
| Gewicht trocken | 183 kg | |
| Tankinhalt | 23 l | 17 l |
| Höchstgeschwindigkeit | 270 km/h | |
| Führerscheinklassen | A | A |
| Höhe | 1095 mm | |
| Gewicht fahrbereit | 217 kg | |
Stärken und Schwächen im Vergleich
Wer aber die finanzielle Großinvestition tätigen kann und will, der bekommt ein einzigartiges Zweiradkunstwerk, ausgestattet mit hochwertigsten Komponenten für den Sieg am Berg. Den Kampf um die Krone vor dem Eissalon hat die Brutale sowieso schon längst gewonnen.
Das es nicht immer die goldene Mitte sein muss zeigt die 1-Liter Variante des Neo Sport Cafe Racers. Man muss ganz ehrlich sagen das sich die größte unter allen Vertretern auch am "erwachsensten" anfühlt. Die elektronische Ausstattung der 1000er in der + Variante lässt fast keine Wünsche offen und das Handling ist für diese Klasse ausgesprochen fahrerfreundlich. Spielend leichtes Cornering mit einem gut abgestimmten Fahrwerk, bissigen Bremsen und geringem Gewicht scheint das Erfolgsrezept der Leichtgängigkeit zu sein. In Sachen Leistung muss die CB1000R+ leider Abstriche machen, mit 145 PS ist die Honda keine brachiale Rakete, dafür ist sie um so kontrollierbarer. Und 145 PS bei 213 Kg vollgetankt, sind auf der Landstraße mehr als ausreichend für maximalen Fahrspaß!
- Unschlagbares Design
- extrem hohe Leistung
- bravouröse Beschleunigungs- und Durchzugswerte.
- Verbraucht sehr viel Kraftstoff
- hoher Erwerbpreis.
- Makelloses Ansprechverhalten des Aggregats
- Honda-typisch extrem fahrbare 1000er
- Gutes Elektronikpaket (ABS, Traktionskontrolle, Fahrmodi..)
- Leichtgängiges und präzises Getriebe
- Hervorragend funktionierender Quickshifter
- Schwarz/Weiß LCD nicht mehr ganz zeitgemäß und bei direkter Sonneneinstrahlung nicht ideal ablesbar
- große Piloten haben möglicherweise Platzprobleme mit den Knien beim Tank