Moto Guzzi V9 Bobber 2017 vs. Yamaha MT-10 2016

Moto Guzzi V9 Bobber 2017

Yamaha MT-10 2016

Bewertung

Moto Guzzi V9 Bobber 2017
VS.
Yamaha MT-10 2016
 

Moto Guzzi V9 Bobber 2017 vs. Yamaha MT-10 2016 - Vergleich im Überblick

Der Moto Guzzi V9 Bobber mit ihrem 4-Takt V längs 2-Zylinder-Motor mit Einspritzung und einem Hubraum von 853 Kubik steht die Yamaha MT-10 mit ihrem 4-Takt Reihe 4-Zylinder-Motor mit 998 Kubik gegenüber. Die Yamaha hat mit 160 PS bei 11.500 Umdrehungen einen mächtigen Leistungsvorsprung im Vergleich zur Moto Guzzi mit 55 PS bei 6.250 U / min.

Das maximale Drehmoment der MT-10 von 111 Newtonmeter bei 9.000 Touren bietet einen deutlich stärkeren Punch als die 62 Nm Drehmoment bei 3.000 Umdrehungen bei der V9 Bobber.

Bei der V9 Bobber federt vorne eine Telegabel konventionell mit 40 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten auf ein in Federvorspannung verstellbares Monofederbein. Die MT-10 setzt vorne auf eine Telegabel Upside-Down mit 43 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten arbeitet ein Monofederbein.

Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Moto Guzzi vorne eine Einzelscheibe mit 320 Millimeter Durchmesser und Vierkolben-Zange von Brembo und hinten eine Scheibe mit 260 Millimeter Durchmesser und Zweikolben-Zange von Brembo. Die Yamaha vertraut vorne auf eine Doppelscheibe mit 320 Millimeter Durchmesser und. Hinten ist eine Scheibe mit 220 mm Durchmesser und verbaut.

Bei der Bereifung setzt V9 Bobber auf Schlappen mit den Maßen 130 / 90 - 16 vorne und 150 / 80 - 16 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der MT-10 Reifen in den Größen 120/70-17 vorne und 190/55-17 hinten.

Der Radstand der Moto Guzzi V9 Bobber misst 1.480 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 775 Millimeter. Die Yamaha MT-10 ist von Radachse zu Radachse 1.400 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 825 Millimeter.

Mit einem fahrfertigen Gewicht von 210 kg ist die Yamaha etwas schwerer als die Moto Guzzi mit 200 kg.

In den Tank der V9 Bobber passen 15 Liter Sprit. Bei der MT-10 sind es 17 Liter Tankvolumen.

Der aktuelle Durchschnittspreis der Moto Guzzi V9 Bobber beträgt in unserer Neu- und Gebrauchtmotorradbörse 8.202 Euro und ist damit deutlich günstiger als der Preis der Yamaha MT-10 mit 13.127 Euro im Durchschnitt.

Von der Moto Guzzi V9 Bobber gibt es aktuell 2 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der Yamaha MT-10 sind derzeit 17 Modelle verfügbar. Für die Moto Guzzi gibt es aktuell 15 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, Yamaha wurde derzeit 123 Mal pro Monat gesucht.

Technische Daten im Vergleich

Moto Guzzi V9 Bobber 2017

Yamaha MT-10 2016

Moto Guzzi V9 Bobber 2017 Yamaha MT-10 2016
Motor und Antrieb
Motorbauart V längs Reihe
Zylinderzahl 2 4
Taktung 4-Takt 4-Takt
Ventile pro Zylinder 2 4
Kühlung Öl-Luft flüssig
Hubraum 853 ccm 998 ccm
Bohrung 84 mm 79 mm
Hub 77 mm 50,9 mm
Leistung 55 PS 160 PS
U/min bei Leistung 6250 U/min 11500 U/min
Drehmoment 62 Nm 111 Nm
U/min bei Drehmoment 3000 U/min 9000 U/min
Verdichtung 10,5 12
Gemischaufbereitung Einspritzung Einspritzung
Starter Elektro Elektro
Kupplung Einscheiben Mehrscheiben im Ölbad
Zündung Digital Transistor
Antrieb Kardan Kette
Getriebe Gangschaltung Gangschaltung
Ganganzahl 6 6
Ventilsteuerung DOHC
Chassis
Rahmen Stahl Aluminium
Rahmenbauart Doppelschleife Deltabox
Lenkkopfwinkel 63,4 Grad 66 Grad
Nachlauf 116,1 mm 102 mm
Fahrwerk vorne
Aufhängung Telegabel konventionell Telegabel Upside-Down
Durchmesser 40 mm 43 mm
Federweg 130 mm 120 mm
Fahrwerk hinten
Aufhängung Zweiarmschwinge Zweiarmschwinge
Material Stahl Aluminium
Federbein Monofederbein Monofederbein
Federweg 97 mm 120 mm
Einstellmöglichkeit Federvorspannung
Bremsen vorne
Bauart Einzelscheibe Doppelscheibe
Durchmesser 320 mm 320 mm
Kolben Vierkolben
Marke Brembo
Bremsen hinten
Bauart Scheibe Scheibe
Durchmesser 260 mm 220 mm
Kolben Zweikolben
Marke Brembo
Fahrassistenzsysteme
Assistenzsysteme ABS, Traktionskontrolle ABS, Traktionskontrolle
Daten und Abmessungen
Reifenbreite vorne 130 mm 120 mm
Reifenhöhe vorne 90 % 70 %
Reifendurchmesser vorne 16 Zoll 17 Zoll
Reifenbreite hinten 150 mm 190 mm
Reifenhöhe hinten 80 % 55 %
Reifendurchmesser hinten 16 Zoll 17 Zoll
Länge 2134 mm 2095 mm
Breite 722 mm 800 mm
Höhe 1110 mm 1110 mm
Radstand 1480 mm 1400 mm
Sitzhöhe von 775 mm 825 mm
Gewicht fahrbereit (mit ABS) 200 kg 210 kg
Tankinhalt 15 l 17 l
Führerscheinklassen A A

Stärken und Schwächen im Vergleich

Moto Guzzi V9 Bobber 2018

Bobber 2018 Vergleich: Moto Guzzi V9 Bobber

Fazit von vauli vom 26.05.2018:

Yamaha MT-10 2017

Power Nakedbike Vergleich 2017

Fazit von kot vom 21.06.2017:

Die V9 Bobber ist ein absolut authentisches Modell - sowohl als Moto Guzzi als auch als Bobber. Denn der typische, längs verbaute V2-Motor mit den schräg nach oben ragenden Zylindern wird stolz zur Schau getragen und dominiert die minimalistische Linie, die einen Bobber nun mal ausmachen sollte. Besonders gelungen wirkt das kleine und breite Vorderrad, optisch als auch im engeren Kurvengewirr. Der Motor hebt sich mit seinen 55 PS zwar nicht allzu sehr von der V7-Reihe ab, dank des niedrigen Gewichts von nur 200 Kilo steht einer flotten Fahrweise aber nichts im Weg. Die Sitzposition entspricht ebenfalls dem Bobber-Stil - sportlich aufrecht kann man die Fahrt auf der edlen und dafür gar nicht mal so teuren Maschine genießen.

Die Yamaha MT-10 versprüht mit dem geilen CP4 Motor viel Emotion und vergisst dabei aber auch nicht auf pragmatischen Nutzen. Sie bietet für ein Nakedbike viel Komfort auf langen Touren. Sie fährt schnell aber ist trotzdem jederzeit kultiviert. Auf der Rennstrecke ist das Fahrwerk nicht präzise genug um die anderen Powernakeds zu schlagen. Insgesamt punktet sie aber mit ihrer Vielseitigkeit gepaart mit radikaler Optik und geilem Sound.

  • coole Optik
  • kultivierter Motor
  • authentischer Auftritt
  • gut dosierbare Bremsen mit unauffälligem ABS
  • Traktionskontrolle
  • vergleichsweise günstig
  • ordentliche Schräglagenfreiheit
  • wartungsarmer Kardanantrieb
  • der Motor könnte etwas stärker sein
  • toller Sound
  • angenehmer Windschutz
  • angenehme Sitzposition auch auf langen Touren
  • tolles Ansprechverhalten vom Motor
  • ausgewogenes Gesamtpaket trotz radikaler Optik und bösem Sound
  • Auf der Rennstrecke zu inaktive Sitzposition
  • Fahrwerk und Fahrassistenzsysteme für Trackdays ausreichend aber nicht auf dem Niveau der anderen Powernakeds

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