KTM 690 Duke 2012 vs. Suzuki Hayabusa 2007
Bewertung
KTM 690 Duke 2012 vs. Suzuki Hayabusa 2007 - Vergleich im Überblick
Der KTM 690 Duke mit ihrem 4-Takt 1-Zylinder-Motor und einem Hubraum von 690 Kubik steht die Suzuki Hayabusa mit ihrem 4-Takt 4-Zylinder-Motor mit 1.298 Kubik gegenüber.
Bei der 690 Duke federt vorne eine Telegabel Upside-Down von WP und hinten ein Federbein von WP.
Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der KTM vorne eine Vierkolben-Zange von Brembo und hinten eine Scheibe Einkolben-Zange von Brembo. Die Suzuki vertraut vorne auf eine. Hinten ist eine Bremse verbaut.
Bei der Bereifung setzt 690 Duke auf Schlappen mit den Maßen 120 / 70 - 17 vorne und 160 / 60 - 17 hinten.
Der Radstand der KTM 690 Duke misst 1.466 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 835 Millimeter. Die Suzuki Hayabusa ist von Radachse zu Radachse 1.285 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 805 Millimeter.
Mit einem Trockengewicht von 215 kg ist die Suzuki massiv schwerer als die KTM mit 149,5 kg.
In den Tank der 690 Duke passen 14 Liter Sprit. Bei der Hayabusa sind es 22 Liter Tankvolumen.
Von der KTM 690 Duke gibt es aktuell 36 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der Suzuki Hayabusa sind derzeit 7 Modelle verfügbar. Für die KTM gibt es aktuell 24 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, Suzuki wurde derzeit 19 Mal pro Monat gesucht.
Technische Daten im Vergleich
KTM 690 Duke 2012 |
Suzuki Hayabusa 2007 |
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| Motor und Antrieb | ||
| Zylinderzahl | 1 | 4 |
| Taktung | 4-Takt | 4-Takt |
| Ventilsteuerung | Kipphebel, OHC | |
| Kühlung | flüssig | flüssig |
| Hubraum | 690 ccm | 1298 ccm |
| Bohrung | 102 mm | |
| Hub | 84,5 mm | |
| Leistung | 70 PS | 175 PS |
| U/min bei Leistung | 7500 U/min | |
| Drehmoment | 70 Nm | |
| U/min bei Drehmoment | 5500 U/min | |
| Verdichtung | 12,6 | |
| Starter | Elektro | |
| Kupplung | Antihopping | |
| Antrieb | Kette | Kette |
| Chassis | ||
| Rahmen | Chrom-Molybdän | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Fahrwerk vorne | ||
| Aufhängung | Telegabel Upside-Down | |
| Marke | WP | |
| Fahrwerk hinten | ||
| Marke | WP | |
| Bremsen vorne | ||
| Kolben | Vierkolben | |
| Aufnahme | Festsattel | |
| Technologie | radial | |
| Marke | Brembo | |
| Bremsen hinten | ||
| Bauart | Scheibe | |
| Kolben | Einkolben | |
| Aufnahme | Schwimmsattel | |
| Marke | Brembo | |
| Fahrassistenzsysteme | ||
| Assistenzsysteme | Ride by Wire | |
| Daten und Abmessungen | ||
| Reifenbreite vorne | 120 mm | |
| Reifenhöhe vorne | 70 % | |
| Reifendurchmesser vorne | 17 Zoll | |
| Reifenbreite hinten | 160 mm | |
| Reifenhöhe hinten | 60 % | |
| Reifendurchmesser hinten | 17 Zoll | |
| Radstand | 1466 mm | 1285 mm |
| Sitzhöhe von | 835 mm | 805 mm |
| Gewicht trocken | 149,5 kg | 215 kg |
| Tankinhalt | 14 l | 22 l |
| Führerscheinklassen | A | A |
| Höchstgeschwindigkeit | 295 km/h | |
Stärken und Schwächen im Vergleich
Die KTM 690 Duke bleibt auch mehr als ein Jahrzehnt nach ihrer Einführung ein faszinierendes Motorrad mit eigenständigem Charakter. Der Versuch, die rebellische Duke zu einem massentauglicheren Motorrad zu machen, hat sich als erfolgreiche Strategie erwiesen. Die Kombination aus überragendem LC4-Motor, direktem Handling und gutem Preis-Leistungs-Verhältnis macht sie nach wie vor zu einer attraktiven Option für Fahrer, die das Besondere suchen. Obwohl neuere Zweizylinder-Modelle in puncto Laufkultur und Komfort überlegen sind, bietet die 690 Duke eine Unmittelbarkeit und einen Charakter, den nur ein großer Einzylinder liefern kann. Als Gebrauchtmotorrad hat sie sich als erstaunlich wertstabil und langlebig erwiesen – vorausgesetzt, man achtet auf regelmäßige Wartung.
Brutal und beherrschbar, so kann man die Hayabusaam besten beschreiben. Am meisten Spaß machen die 197 PS, wenn man in der Nähe der deutschen Grenze wohnt.
- Überragender LC4-Einzylindermotor mit einzigartigem Charakter
- Hervorragendes Leistungsgewicht (2,29 kg/PS)
- Direktes, präzises Handling in allen Fahrsituationen
- Gute Wertstabilität und überraschende Langlebigkeit
- Abschaltbares ABS und effektive Anti-Hopping-Kupplung
- Geringer Verbrauch (3,5-4 Liter/100 km)
- Fahrwerk ohne Einstellmöglichkeiten mit begrenzten Reserven
- Mittelmäßige Schaltpräzision, besonders bei höheren Laufleistungen
- Lichtmaschine als potenzielle Schwachstelle bei höheren Kilometerzahlen
- Kupplungsspiel muss häufiger nachgestellt werden
- Bei sehr niedrigen Drehzahlen im Teillastbereich "peitschende" Kette
- Leichte Vibrationen bei höheren Drehzahlen (besonders vor 2016)
- Extrem leistungsfähiger Motor
- sehr viel PS
- enorme Beschleunigung und hohe Geschwindigkeiten möglich
- leichtes Handling
- komfortabel
- sehr schwer
- streitbares Design