KTM 390 Duke 2016 vs. Honda Forza 300 2019
Bewertung
KTM 390 Duke 2016 vs. Honda Forza 300 2019 - Vergleich im Überblick
Der KTM 390 Duke mit ihrem 4-Takt 1-Zylinder-Motor und einem Hubraum von 373 Kubik steht der Honda Forza 300 mit seinem 4-Takt 1-Zylinder-Motor mit 279 Kubik gegenüber. Die KTM hat mit 44 PS bei 9.500 Umdrehungen einen mächtigen Leistungsvorsprung im Vergleich zur Honda mit 25 PS bei 7.000 U / min.
Das maximale Drehmoment der 390 Duke von 35 Newtonmeter bei 7.250 Touren bietet ordentlich mehr Schmalz als die 27 Nm Drehmoment bei 5.750 Umdrehungen bei des Forza 300.
Bei der 390 Duke federt vorne eine Telegabel Upside-Down von WP und hinten ein Federbein von WP. Der Forza 300 setzt vorne auf eine Telegabel konventionell mit 33 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten arbeitet ein Stereo-Federbeine.
Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der KTM vorne eine Einzelscheibe Vierkolben-Zange und hinten eine Scheibe Einkolben-Zange. Der Honda vertraut vorne auf eine Einzelscheibe mit 256 Millimeter Durchmesser und Zweikolben-Zange. Hinten ist eine Scheibe mit 240 mm Durchmesser und Einkolben-Zange verbaut.
Bei der Bereifung setzt 390 Duke auf Schlappen mit den Maßen 110 / 70 - 17 vorne und 150 / 60 - 17 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der Forza 300 Reifen in den Größen 120/70-15 vorne und 140/70-14 hinten.
Der Radstand der KTM 390 Duke misst 1.367 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 800 Millimeter. Der Honda Forza 300 ist von Radachse zu Radachse 1.510 mm lang und seine Sitzhöhe beträgt 780 Millimeter.
Mit einem fahrfertigen Gewicht von 182 kg ist die Honda massiv schwerer als die KTM mit 139 kg.
In den Tank der 390 Duke passen 11 Liter Sprit. Bei der Forza 300 sind es 11,5 Liter Tankvolumen.
Von der KTM 390 Duke gibt es aktuell 53 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der Honda Forza 300 sind derzeit 6 Modelle verfügbar. Für die KTM gibt es aktuell 118 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, Honda wurde derzeit 12 Mal pro Monat gesucht.
Technische Daten im Vergleich
KTM 390 Duke 2016 |
Honda Forza 300 2019 |
|
|
|
|
| Motor und Antrieb | ||
| Zylinderzahl | 1 | 1 |
| Taktung | 4-Takt | 4-Takt |
| Hubraum | 373,2 ccm | 279 ccm |
| Bohrung | 89 mm | 72 mm |
| Hub | 60 mm | 68,5 mm |
| Leistung | 44 PS | 25 PS |
| U/min bei Leistung | 9500 U/min | 7000 U/min |
| Drehmoment | 35 Nm | 27,2 Nm |
| U/min bei Drehmoment | 7250 U/min | 5750 U/min |
| Verdichtung | 12,6 | 10,5 |
| Starter | Elektro | Elektro |
| Kupplung | Mehrscheiben im Ölbad | Fliehkraft |
| Antrieb | Kette | Riemen |
| Ventile pro Zylinder | 4 | |
| Kühlung | flüssig | |
| Gemischaufbereitung | Einspritzung | |
| Zündung | Digital, Transistor | |
| Getriebe | Variomatik | |
| Chassis | ||
| Rahmen | Chrom-Molybdän | Stahl |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Lenkkopfwinkel | 63,5 Grad | |
| Nachlauf | 89 mm | |
| Fahrwerk vorne | ||
| Aufhängung | Telegabel Upside-Down | Telegabel konventionell |
| Marke | WP | |
| Durchmesser | 33 mm | |
| Fahrwerk hinten | ||
| Aufnahme | direkt | |
| Marke | WP | |
| Aufhängung | Triebsatzschwinge | |
| Federbein | Stereo-Federbeine | |
| Bremsen vorne | ||
| Bauart | Einzelscheibe | Einzelscheibe |
| Kolben | Vierkolben | Zweikolben |
| Aufnahme | Festsattel | |
| Technologie | radial | |
| Durchmesser | 256 mm | |
| Bremsen hinten | ||
| Bauart | Scheibe | Scheibe |
| Kolben | Einkolben | Einkolben |
| Aufnahme | Schwimmsattel | |
| Durchmesser | 240 mm | |
| Daten und Abmessungen | ||
| Reifenbreite vorne | 110 mm | 120 mm |
| Reifenhöhe vorne | 70 % | 70 % |
| Reifendurchmesser vorne | 17 Zoll | 15 Zoll |
| Reifenbreite hinten | 150 mm | 140 mm |
| Reifenhöhe hinten | 60 % | 70 % |
| Reifendurchmesser hinten | 17 Zoll | 14 Zoll |
| Radstand | 1367 mm | 1510 mm |
| Sitzhöhe von | 800 mm | 780 mm |
| Gewicht fahrbereit (mit ABS) | 139 kg | 182 kg |
| Tankinhalt | 11 l | 11,5 l |
| Führerscheinklassen | A2 | A2 |
| Länge | 2140 mm | |
| Breite | 755 mm | |
| Höhe | 1470 mm | |
Stärken und Schwächen im Vergleich
Die KTM 390 Duke ist ein richtig gut gelungener Kompromiss zwischen Sportlichkeit, Vernunft, Fahrkomfort, Spaß und Preis. Das Beste: Es fühlt sich überhaupt nicht nach Kompromiss an, sondern nach Ready to Race.
Ein bequemer Pendlerroller, der mit viel praktischem Nutzen und hochwertiger Verarbeitung überzeugt - so lässt sich der Honda Forza 300 am schnellsten beschreiben. Der Mid Size Scooter bringt im Alltag sehr viel Freude, weil er einfach und vor allem sehr entspannt funktioniert. Die Leistung von 25 PS reicht vollkommen aus, um sich auch auf der Autobahn wohl zufühlen, nur die Turbulenzen hinter dem Windschild werden auf Dauer anstrengend. Auch der mit Knöpfen überladene Lenker könnte negativ auffallen, wenn man selbst nach mehr als einer Tankfüllung den Blinker sucht.
- geringes Gewicht
- genügend Leistung
- hoher Spaßfaktor
- geringer Verbrauch
- schwergängige Kupplung
- kleine Geometrie
- Motor mit genügend Leistung
- sehr komfortabel
- verstellbares Windschild
- hübsche Armaturen
- viel Stauraum
- Überall LED
- Turbulenzen hinter dem Windschild ab 110 km/h
- zu viele Knöpfe am Lenker
- Vorderbremse könnte mehr Biss haben