KTM 390 Duke 2014 vs. Kawasaki Versys 650 2010
Bewertung
KTM 390 Duke 2014 vs. Kawasaki Versys 650 2010 - Vergleich im Überblick
Der KTM 390 Duke mit ihrem 4-Takt 1-Zylinder-Motor und einem Hubraum von 373 Kubik steht die Kawasaki Versys 650 mit ihrem 4-Takt Reihe 2-Zylinder-Motor mit 649 Kubik gegenüber.
Das maximale Drehmoment der Versys 650 von 61 Newtonmeter bei 6.800 Touren bietet einen deutlich stärkeren Punch als die 35 Nm Drehmoment bei 7.250 Umdrehungen bei der 390 Duke.
Bei der 390 Duke federt vorne eine Telegabel Upside-Down von WP und hinten ein Federbein von WP. Die Versys 650 setzt vorne auf eine in Zugstufe verstellbare Telegabel Upside-Down.
Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der KTM vorne eine Einzelscheibe Vierkolben-Zange und hinten eine Scheibe Einkolben-Zange. Die Kawasaki vertraut vorne auf eine Doppelscheibe Zweikolben-Zange. Hinten ist eine Scheibe Einkolben-Zange verbaut.
Bei der Bereifung setzt 390 Duke auf Schlappen mit den Maßen 110 / 70 - 17 vorne und 150 / 60 - 17 hinten.
Der Radstand der KTM 390 Duke misst 1.367 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 800 Millimeter. Die Kawasaki Versys 650 ist von Radachse zu Radachse 1.415 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 845 Millimeter.
Mit einem fahrfertigen Gewicht von 209 kg ist die Kawasaki massiv schwerer als die KTM mit 139 kg.
In den Tank der 390 Duke passen 11 Liter Sprit. Bei der Versys 650 sind es 19 Liter Tankvolumen.
Der aktuelle Durchschnittspreis der KTM 390 Duke beträgt in unserer Neu- und Gebrauchtmotorradbörse 4.522 Euro und ist damit spürbar günstiger als der Preis der Kawasaki Versys 650 mit 6.320 Euro im Durchschnitt.
Von der KTM 390 Duke gibt es aktuell 53 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der Kawasaki Versys 650 sind derzeit 35 Modelle verfügbar. Damit hast du sehr gute Chancen, eines der Modelle in deiner Nähe zu finden. Für die KTM gibt es aktuell 84 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, Kawasaki wurde derzeit 121 Mal pro Monat gesucht.
Technische Daten im Vergleich
KTM 390 Duke 2014 |
Kawasaki Versys 650 2010 |
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| Motor und Antrieb | ||
| Zylinderzahl | 1 | 2 |
| Taktung | 4-Takt | 4-Takt |
| Hubraum | 373,2 ccm | 649 ccm |
| Bohrung | 89 mm | 83 mm |
| Hub | 60 mm | 60 mm |
| Leistung | 44 PS | 64 PS |
| U/min bei Leistung | 9500 U/min | 8000 U/min |
| Drehmoment | 35 Nm | 61 Nm |
| U/min bei Drehmoment | 7250 U/min | 6800 U/min |
| Verdichtung | 12,6 | 10,6 |
| Starter | Elektro | Elektro |
| Kupplung | Mehrscheiben im Ölbad | Mehrscheiben im Ölbad |
| Antrieb | Kette | Kette |
| Motorbauart | Reihe | |
| Kühlung | flüssig | |
| Zündung | Digital | |
| Ganganzahl | 6 | |
| Chassis | ||
| Rahmen | Chrom-Molybdän | Stahl |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Fahrwerk vorne | ||
| Aufhängung | Telegabel Upside-Down | Telegabel Upside-Down |
| Marke | WP | |
| Einstellmöglichkeit | Zugstufe | |
| Fahrwerk hinten | ||
| Aufnahme | direkt | |
| Marke | WP | |
| Einstellmöglichkeit | Zugstufe | |
| Bremsen vorne | ||
| Bauart | Einzelscheibe | Doppelscheibe |
| Kolben | Vierkolben | Zweikolben |
| Aufnahme | Festsattel | Semi-Schwimmsattel |
| Technologie | radial | Petal |
| Bremsen hinten | ||
| Bauart | Scheibe | Scheibe |
| Kolben | Einkolben | Einkolben |
| Aufnahme | Schwimmsattel | Schwimmsattel |
| Daten und Abmessungen | ||
| Reifenbreite vorne | 110 mm | 120 mm |
| Reifenhöhe vorne | 70 % | 70 % |
| Reifendurchmesser vorne | 17 Zoll | |
| Reifenbreite hinten | 150 mm | 160 mm |
| Reifenhöhe hinten | 60 % | 60 % |
| Reifendurchmesser hinten | 17 Zoll | |
| Radstand | 1367 mm | 1415 mm |
| Sitzhöhe von | 800 mm | 845 mm |
| Gewicht fahrbereit (mit ABS) | 139 kg | 209 kg |
| Tankinhalt | 11 l | 19 l |
| Führerscheinklassen | A2 | A |
| Länge | 2125 mm | |
| Breite | 840 mm | |
| Höhe | 1315 mm | |
| Gewicht fahrbereit | 206 kg | |
Stärken und Schwächen im Vergleich
Die KTM 390 Duke ist ein richtig gut gelungener Kompromiss zwischen Sportlichkeit, Vernunft, Fahrkomfort, Spaß und Preis. Das Beste: Es fühlt sich überhaupt nicht nach Kompromiss an, sondern nach Ready to Race.
Mit nur 211 kg vollgetankt tut man sich mit ihr im Gebirge besonders leicht. Insgesamt ist sie fast überall zu Hause, ein Alltagsbike mit dem gewissen Kick. Mit neuem Scheinwerfer und modernisiertem Design setzt die Versys wieder zum Angriff an.
- geringes Gewicht
- genügend Leistung
- hoher Spaßfaktor
- geringer Verbrauch
- schwergängige Kupplung
- kleine Geometrie
- Absolute Alltagsauglichkeit
- interessantes Konzept
- sehr geringer Verbrauch.
- Leistung nicht allzu hoch.