KTM 390 Adventure 2021 vs. KTM 640 Duke 2 2005
Bewertung
KTM 390 Adventure 2021 vs. KTM 640 Duke 2 2005 - Vergleich im Überblick
Der KTM 390 Adventure mit ihrem 4-Takt 1-Zylinder-Motor mit Einspritzung und einem Hubraum von 373 Kubik steht die KTM 640 Duke 2 mit ihrem 4-Takt 1-Zylinder-Motor mit 625 Kubik gegenüber.
Bei der 390 Adventure federt vorne eine Telegabel Upside-Down von WP mit 43 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten ein Federbein von WP.
Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der 390 Adventure vorne eine Einzelscheibe mit 320 Millimeter Durchmesser und Vierkolben-Zange und hinten eine Scheibe mit 230 Millimeter Durchmesser und Einkolben-Zange. Die 640 Duke 2 vertraut vorne auf eine. Hinten ist eine Bremse verbaut.
Bei der Bereifung setzt 390 Adventure auf Schlappen mit den Maßen 100 / 90 - 19 vorne und 130 / 80 - 17 hinten.
Der Radstand der KTM 390 Adventure misst 1.430 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 855 Millimeter. Die KTM 640 Duke 2 ist von Radachse zu Radachse 1.460 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 900 Millimeter.
In den Tank der 390 Adventure passen 14,5 Liter Sprit. Bei der 640 Duke 2 sind es 11,2 Liter Tankvolumen.
Von der KTM 390 Adventure gibt es aktuell 25 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der KTM 640 Duke 2 sind derzeit 5 Modelle verfügbar. Für die 390 Adventure gibt es aktuell 144 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, 640 Duke 2 wurde derzeit 2 Mal pro Monat gesucht.
Technische Daten im Vergleich
KTM 390 Adventure 2021 |
KTM 640 Duke 2 2005 |
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| Motor und Antrieb | ||
| Zylinderzahl | 1 | 1 |
| Taktung | 4-Takt | 4-Takt |
| Kühlung | flüssig | flüssig |
| Schmierung | Druckumlauf | |
| Hubraum | 373,2 ccm | 625 ccm |
| Bohrung | 89 mm | |
| Hub | 60 mm | |
| Leistung | 44 PS | 57 PS |
| U/min bei Leistung | 9000 U/min | |
| Drehmoment | 37 Nm | |
| U/min bei Drehmoment | 7000 U/min | |
| Verdichtung | 12,6 | |
| Gemischaufbereitung | Einspritzung | |
| Starter | Elektro | |
| Kupplung | Mehrscheiben im Ölbad | |
| Antrieb | Kette | Kette |
| Chassis | ||
| Rahmen | Chrom-Molybdän | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Lenkkopfwinkel | 63,5 Grad | |
| Fahrwerk vorne | ||
| Aufhängung | Telegabel Upside-Down | |
| Marke | WP | |
| Durchmesser | 43 mm | |
| Federweg | 170 mm | |
| Fahrwerk hinten | ||
| Aufnahme | direkt | |
| Marke | WP | |
| Federweg | 177 mm | |
| Bremsen vorne | ||
| Bauart | Einzelscheibe | |
| Durchmesser | 320 mm | |
| Kolben | Vierkolben | |
| Aufnahme | Schwimmsattel | |
| Technologie | radial | |
| Bremsen hinten | ||
| Bauart | Scheibe | |
| Durchmesser | 230 mm | |
| Kolben | Einkolben | |
| Aufnahme | Schwimmsattel | |
| Fahrassistenzsysteme | ||
| Assistenzsysteme | ABS, Kurven-ABS | |
| Daten und Abmessungen | ||
| Reifenbreite vorne | 100 mm | |
| Reifenhöhe vorne | 90 % | |
| Reifendurchmesser vorne | 19 Zoll | |
| Reifenbreite hinten | 130 mm | |
| Reifenhöhe hinten | 80 % | |
| Reifendurchmesser hinten | 17 Zoll | |
| Radstand | 1430 mm | 1460 mm |
| Sitzhöhe von | 855 mm | 900 mm |
| Gewicht trocken (mit ABS) | 158 kg | |
| Tankinhalt | 14,5 l | 11,2 l |
| Führerscheinklassen | A2 | A |
| Reichweite | 430 km | |
| CO²-Ausstoß kombiniert | 78 g/km | |
| Kraftstoffverbrauch kombiniert | 3,37 l/100km | |
| Standgeräusch | 84 db | |
| Gewicht trocken | 152 kg | |
| Höchstgeschwindigkeit | 178 km/h | |
| Ausstattung | ||
| Ausstattung | LED-Scheinwerfer | |
Stärken und Schwächen im Vergleich
Die kleine 390er-Adventurr darf als absoluter Allrounder ihrer Klasse und als echte Preis-Leistungs-Siegerin gesehen werden. Das hochwertige Elektronik-Paket sowie der kernige Einzylinder machen sie zum puren Spaßgerät, das unerfahrene On- und Offroad-Piloten keineswegs überfordert sondern unterstützt. Die sportliche, aber bequeme Sitzposition und der ordentliche Windschutz machen auch längere Touren möglich. Egal auf welchem Untergrund man sie bewegt, die 390 Adventure macht eine Menge Spaß - am meisten aber im engen Winkelwerk!
Die KTM 640 Duke 2 legt einen mächtigen Sprung zu ihrer Vorgängerin hin. Die Offroad-Gene wurden durch die einer Supermoto ersetzt, weshalb sie deutlich stabiler auf der Straße liegt. Der LC4 ist auch spürbar alltagstauglicher und überzeugt mit einem sanften Durchzug aus niedrigen Drehzahlen. Die Ersatzteilversorgung ist heutzutage auch schon zum Teil problematisch, mit etwas Finesse sollte man aber über die Runden kommen. insbesondere wenn man bedenkt, wie viel puristischen Supermoto Spaß man für den Preis bekommt.
- kräftiger Motor
- einstellbares Fahrwerk
- guter Windschutz
- Top Preis-Leistungs-Verhältnis
- hochwertiges Elektronikpaket samt schräglagenabhängiger Traktionskontrolle und Kurven-ABS
- optionaler Quickshifter+
- echtes Spaßgerät auf jedem Untergrund
- für große Piloten etwas zu kompakt
- Gebrauchte sind günstig
- deutlich ausgereifter als Vorgängerin
- stabiles Fahrverhalten
- gute Fahrwerks- und Bremskomponenten
- einsteigertauglich
- starke Vibrationen
- Ersatzteilversorgung