KTM 1190 Adventure 2013 vs. Yamaha MT-09 2014

KTM 1190 Adventure 2013

Yamaha MT-09 2014

Bewertung

KTM 1190 Adventure 2013
VS.
Yamaha MT-09 2014
 

KTM 1190 Adventure 2013 vs. Yamaha MT-09 2014 - Vergleich im Überblick

Der KTM 1190 Adventure mit ihrem 4-Takt 2-Zylinder-Motor und einem Hubraum von 1.195 Kubik steht die Yamaha MT-09 mit ihrem 4-Takt Reihe 3-Zylinder-Motor mit 847 Kubik gegenüber.

Das maximale Drehmoment der 1190 Adventure von 125 Newtonmeter bei 7.500 Touren bietet ordentlich mehr Schmalz als die 88 Nm Drehmoment bei 8.500 Umdrehungen bei der MT-09.

Bei der 1190 Adventure federt vorne eine Telegabel Upside-Down von WP und hinten ein Federbein von WP. Die MT-09 setzt vorne auf eine Telegabel konventionell.

Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der KTM vorne eine Vierkolben-Zange von Brembo und hinten eine Scheibe Zweikolben-Zange von Brembo. Die Yamaha vertraut vorne auf eine Doppelscheibe. Hinten ist eine Scheibe verbaut.

Bei der Bereifung setzt 1190 Adventure auf Schlappen mit den Maßen 120 / 70 - 19 vorne und 170 / 60 - 17 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der MT-09 Reifen in den Größen 120/70-17 vorne und 180/55-17 hinten.

Der Radstand der KTM 1190 Adventure misst 1.560 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 860 Millimeter. Die Yamaha MT-09 ist von Radachse zu Radachse 1.440 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 815 Millimeter.

Mit einem fahrfertigen Gewicht von 212 kg ist die KTM viel schwerer als die Yamaha mit 188 kg.

In den Tank der 1190 Adventure passen 23 Liter Sprit. Bei der MT-09 sind es 14 Liter Tankvolumen.

Der aktuelle Durchschnittspreis der KTM 1190 Adventure beträgt in unserer Neu- und Gebrauchtmotorradbörse 7.496 Euro und ist damit günstiger als der Preis der Yamaha MT-09 mit 8.913 Euro im Durchschnitt.

Von der KTM 1190 Adventure gibt es aktuell 14 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der Yamaha MT-09 sind derzeit 38 Modelle verfügbar. Damit hast du gute Chancen, eines der Modelle in deiner Nähe zu finden. Für die KTM gibt es aktuell 667 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, Yamaha wurde derzeit 1.283 Mal pro Monat gesucht. Sie sind daher sehr oft gesuchte Modelle am 1000PS Marktplatz.

Technische Daten im Vergleich

KTM 1190 Adventure 2013

Yamaha MT-09 2014

KTM 1190 Adventure 2013 Yamaha MT-09 2014
Motor und Antrieb
Zylinderzahl 2 3
Taktung 4-Takt 4-Takt
Hubraum 1195 ccm 847 ccm
Bohrung 105 mm 78 mm
Hub 69 mm 59,1 mm
Leistung 150 PS 115 PS
U/min bei Leistung 9500 U/min 10000 U/min
Drehmoment 125 Nm 87,5 Nm
U/min bei Drehmoment 7500 U/min 8500 U/min
Verdichtung 12,5 11,5
Starter Elektro
Kupplung Mehrscheiben im Ölbad Mehrscheiben im Ölbad
Zündung Doppelzündung
Antrieb Kette Kette
Motorbauart Reihe
Ventile pro Zylinder 4
Ventilsteuerung DOHC
Ganganzahl 6
Chassis
Rahmen Chrom-Molybdän Aluminium
Rahmenbauart Gitterrohr Brücken
Fahrwerk vorne
Aufhängung Telegabel Upside-Down Telegabel konventionell
Marke WP
Fahrwerk hinten
Marke WP
Bremsen vorne
Kolben Vierkolben
Aufnahme Festsattel
Technologie radial
Marke Brembo
Bauart Doppelscheibe
Bremsen hinten
Bauart Scheibe Scheibe
Kolben Zweikolben
Aufnahme Festsattel
Marke Brembo
Fahrassistenzsysteme
Assistenzsysteme Ride by Wire
Daten und Abmessungen
Reifenbreite vorne 120 mm 120 mm
Reifenhöhe vorne 70 % 70 %
Reifendurchmesser vorne 19 Zoll 17 Zoll
Reifenbreite hinten 170 mm 180 mm
Reifenhöhe hinten 60 % 55 %
Reifendurchmesser hinten 17 Zoll 17 Zoll
Radstand 1560 mm 1440 mm
Sitzhöhe von 860 mm 815 mm
Gewicht fahrbereit 212 kg 188 kg
Tankinhalt 23 l 14 l
Führerscheinklassen A A
Länge 2075 mm
Breite 815 mm
Höhe 1135 mm
Gewicht fahrbereit (mit ABS) 191 kg

Stärken und Schwächen im Vergleich

KTM 1190 Adventure 2013

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Fazit von vauli vom 07.12.2016:

Die KTM 1190 Adventure ist ein Meilenstein im Reiseenduro-Segment. Sie verbindet kompromisslose Performance mit echter Reisetauglichkeit und bleibt auch Jahre später ein Motorrad für Fahrer, die mehr wollen als nur Strecke machen.

Die Yamaha MT-09 musste für die kommende Saison nicht neu erfunden werden - das wurde sie schon extrem gut vor knapp vier Jahren. Stattdessen setzen die Japaner technisch auf Feinabstimmung und ergänzung mit praktischen, der Zeit entsprechenden Gimmicks, wie Traktionskontrolle und Schaltautomat. Durch die Euro4-Norm wurde das Motormangement abermals verändert und bietet im Standard-Modus eine zwar betont kraftvolle, aber gut kontrollierbare Leistungsentfaltung, die Leistungsexplosion der ersten Generation bietet nun auch der schärfere A-Modus nicht mehr. Die größte, auf den ersten Blick erkennbare Änderung ist das, meiner Meinung nach äußerst gelungene Design mit der aggressiveren Front und dem neu gestalteten Heck. Insgesamt also ein nun noch fescheres Naked Bike, das eindeutig für den Spaß am Motorradfahren gebaut wurde.

  • extrem leistungsstarker und kontrollierbarer Motor
  • herausragende Fahrdynamik
  • sehr präzise Bremsanlage
  • intuitive und wirksame Elektronik
  • hohe Ergonomie- und Anpassungsvielfalt
  • starke Alltagstauglichkeit trotz Performance-Fokus
  • hochwertige Verarbeitung
  • hoher Anspruch an Fahrer und Wartung
  • Elektronik sensibel bei mangelnder Pflege
  • Tankvolumen geringer als beim Vorgänger
  • Fahrwerk für sehr harte Gangart etwas zu weich abgestimmt
  • herrlich kräftiges Dreizylinder-Triebwerk
  • drei Leistungs-Modi
  • voll verstellbares Fahrwerk
  • Quickshifter serienmäßig
  • sportlich aufrechte Sitzposition
  • gute Bremsen
  • aggressive Optik
  • Traktionskontrolle
  • Sattel für lange Touren etwas zu hart
  • Kennzeichenhalter an der Schwinge bietet weniger Spritzschutz als ein herkömmlicher

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