KTM 1050 Adventure 2016 vs. Ducati Multistrada 1200 S GT 2013
Bewertung
KTM 1050 Adventure 2016 vs. Ducati Multistrada 1200 S GT 2013 - Vergleich im Überblick
Der KTM 1050 Adventure mit ihrem 4-Takt 2-Zylinder-Motor und einem Hubraum von 1.050 Kubik steht die Ducati Multistrada 1200 S GT mit ihrem 4-Takt 2-Zylinder-Motor mit 1.198 Kubik gegenüber.
Das maximale Drehmoment der Multistrada 1200 S GT von 125 Newtonmeter bei 7.500 Touren bietet etwas mehr Schub als die 107 Nm Drehmoment bei 5.750 Umdrehungen bei der 1050 Adventure.
Bei der 1050 Adventure federt vorne eine Telegabel Upside-Down von WP und hinten ein Federbein von WP. Die Multistrada 1200 S GT setzt vorne auf eine Telegabel Upside-Down von Sachs und hinten arbeitet ein Federbein von Sachs.
Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der KTM vorne eine Vierkolben-Zange von Brembo und hinten eine Scheibe Zweikolben-Zange von Brembo. Die Ducati vertraut vorne auf eine Doppelscheibe Vierkolben-Zange. Hinten ist eine Scheibe Zweikolben-Zange verbaut.
Bei der Bereifung setzt 1050 Adventure auf Schlappen mit den Maßen 110 / 70 - 19 vorne und 150 / 70 - 17 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der Multistrada 1200 S GT Reifen in den Größen 120/70-17 vorne und 190/55-17 hinten.
Der Radstand der KTM 1050 Adventure misst 1.560 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 850 Millimeter. Die Ducati Multistrada 1200 S GT ist von Radachse zu Radachse 1.530 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 850 Millimeter.
Mit einem fahrfertigen Gewicht von 245 kg ist die Ducati deutlich schwerer als die KTM mit 230 kg.
In den Tank der 1050 Adventure passen 23 Liter Sprit. Bei der Multistrada 1200 S GT sind es 20 Liter Tankvolumen.
Für die KTM gibt es aktuell 47 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, Ducati wurde derzeit 404 Mal pro Monat gesucht.
Technische Daten im Vergleich
KTM 1050 Adventure 2016 |
Ducati Multistrada 1200 S GT 2013 |
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| Motor und Antrieb | ||
| Zylinderzahl | 2 | 2 |
| Taktung | 4-Takt | 4-Takt |
| Hubraum | 1050 ccm | 1198,4 ccm |
| Bohrung | 103 mm | 106 mm |
| Hub | 63 mm | 67,9 mm |
| Leistung | 95 PS | 150 PS |
| Drehmoment | 107 Nm | 124,5 Nm |
| U/min bei Drehmoment | 5750 U/min | 7500 U/min |
| Starter | Elektro | |
| Kupplung | Mehrscheiben im Ölbad | |
| Antrieb | Kette | Kette |
| Ventilsteuerung | Desmodromik, DOHC | |
| Kühlung | flüssig | |
| U/min bei Leistung | 9250 U/min | |
| Verdichtung | 11,5 | |
| Chassis | ||
| Rahmen | Chrom-Molybdän | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Fahrwerk vorne | ||
| Aufhängung | Telegabel Upside-Down | Telegabel Upside-Down |
| Marke | WP | Sachs |
| Fahrwerk hinten | ||
| Marke | WP | Sachs |
| Bremsen vorne | ||
| Kolben | Vierkolben | Vierkolben |
| Aufnahme | Festsattel | |
| Technologie | radial | radial |
| Marke | Brembo | |
| Bauart | Doppelscheibe | |
| Bremsen hinten | ||
| Bauart | Scheibe | Scheibe |
| Kolben | Zweikolben | Zweikolben |
| Aufnahme | Festsattel | |
| Marke | Brembo | |
| Daten und Abmessungen | ||
| Reifenbreite vorne | 110 mm | 120 mm |
| Reifenhöhe vorne | 70 % | 70 % |
| Reifendurchmesser vorne | 19 Zoll | 17 Zoll |
| Reifenbreite hinten | 150 mm | 190 mm |
| Reifenhöhe hinten | 70 % | 55 % |
| Reifendurchmesser hinten | 17 Zoll | 17 Zoll |
| Radstand | 1560 mm | 1530 mm |
| Sitzhöhe von | 850 mm | 850 mm |
| Gewicht trocken (mit ABS) | 212 kg | 217 kg |
| Gewicht fahrbereit (mit ABS) | 230 kg | 245 kg |
| Tankinhalt | 23 l | 20 l |
| Führerscheinklassen | A | A |
| Länge | 2200 mm | |
| Höhe | 1480 mm | |
Stärken und Schwächen im Vergleich
Die KTM 1050 Adventure knüpft meiner Meinung nach dort an, wo die 990er-Adventures vor einigen Jahren aufgehört haben: Rund 100 PS Leistung, ein spielerisches Handling und so viel bzw. wenig Elektronik wie gerade State-of-the-Art ist. Der Motor ist nämlich alles andere als schwachbrüstig, ABS und Traktionskontrolle regeln sicher und unauffällig und das Fahrverhalten ist unter anderem wegen der relativ schmalen Bereifung extrem spaßorientiert. Und das alles zu einem Preis, der in der Liga der großen Reiseenduros nur von wenigen Konkurrenten unterboten wird. So traurig es nämlich auch ist, die beiden 1190er-Adventures und vor allem das Flaggschiff 1290 Super Adventure sind beim Preis in empfindlich hohe Sphären entschwebt. Und genau deshalb ist die KTM 1050 Adventure vielleicht sogar das stimmigste der vier Adventure-Modelle.
Die Multistrada ist stark, schnell und verlangt ein kundiges Händchen, wenn man mit ihr in den Angriffsmodus wechselt.
- kräftiger, kultivierter Motor
- abschaltbares ABS
- einstellbare Traktionskontrolle
- agiles Handling
- verstellbare Ergonomie
- prestigeträchtige, den großen Schwestern ähnelnde Optik
- höhenverstellbares Windschild
- niedriges Gewicht
- vergleichsweise günstiger Preis
- Drehzahlbegrenzer schreitet bereits bei 8500 Touren ein
- für Geländeeinsatz etwas zu weiches Fahrwerk
- starker Motor
- eigenständiges Design
- brillantes Fahrwerk
- hoher Preis
- unruhiger Moor