Kawasaki Z900 2021 vs. Ducati Scrambler Icon 2021
Bewertung
Kawasaki Z900 2021 vs. Ducati Scrambler Icon 2021 - Vergleich im Überblick
Der Kawasaki Z900 mit ihrem 4-Takt Reihe 4-Zylinder-Motor mit Einspritzung und einem Hubraum von 948 Kubik steht die Ducati Scrambler Icon mit ihrem 4-Takt V 2-Zylinder-Motor mit 803 Kubik gegenüber. Die Kawasaki hat mit 125 PS bei 9.500 Umdrehungen einen mächtigen Leistungsvorsprung im Vergleich zur Ducati mit 73 PS bei 8.250 U / min.
Das maximale Drehmoment der Z900 von 99 Newtonmeter bei 7.700 Touren bietet einen deutlich stärkeren Punch als die 66 Nm Drehmoment bei 5.750 Umdrehungen bei der Scrambler Icon.
Bei der Z900 federt vorne eine in Federvorspannung, Zugstufe verstellbare Telegabel Upside-Down mit 41 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten auf ein in Federvorspannung, Zugstufe verstellbares Monofederbein. Die Scrambler Icon setzt vorne auf eine Telegabel Upside-Down von Kayaba mit 41 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten arbeitet auf ein in Federvorspannung, Zugstufe verstellbares Monofederbein von Kayaba.
Die Ducati Scrambler Icon bietet mit 150 mm vorne und 150 mm hinten einen spürbar längeren Federweg als die Kawasaki Z900 mit 120 mm vorne und 140 mm hinten.
Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Kawasaki vorne eine Doppelscheibe mit 300 Millimeter Durchmesser und Vierkolben-Zange und hinten eine Scheibe mit 250 Millimeter Durchmesser und Einkolben-Zange. Die Ducati vertraut vorne auf eine Einzelscheibe mit 330 Millimeter Durchmesser und Vierkolben-Zange. Hinten ist eine Scheibe mit 245 mm Durchmesser und Einkolben-Zange verbaut.
Bei der Bereifung setzt Z900 auf Schlappen mit den Maßen 120 / 70 - 17 vorne und 180 / 55 - 17 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der Scrambler Icon Reifen in den Größen 110/80-18 vorne und 180/55-17 hinten.
Der Radstand der Kawasaki Z900 misst 1.450 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 795 Millimeter. Die Ducati Scrambler Icon ist von Radachse zu Radachse 1.445 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 798 Millimeter.
Mit einem fahrfertigen Gewicht von 210 kg ist die Kawasaki deutlich schwerer als die Ducati mit 189 kg.
Bei der Scrambler Icon sind es 13,5 Liter Tankvolumen.
Von der Kawasaki Z900 gibt es aktuell 83 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der Ducati Scrambler Icon sind derzeit 21 Modelle verfügbar. Damit hast du sehr gute Chancen, eines der Modelle in deiner Nähe zu finden. Für die Kawasaki gibt es aktuell 743 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, Ducati wurde derzeit 33 Mal pro Monat gesucht.
Technische Daten im Vergleich
Kawasaki Z900 2021 |
Ducati Scrambler Icon 2021 |
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| Motor und Antrieb | ||
| Motorbauart | Reihe | V |
| Zylinderzahl | 4 | 2 |
| Taktung | 4-Takt | 4-Takt |
| Ventile pro Zylinder | 4 | 2 |
| Ventilsteuerung | DOHC | Desmodromik |
| Kühlung | flüssig | Luft |
| Hubraum | 948 ccm | 803 ccm |
| Bohrung | 73,4 mm | 88 mm |
| Hub | 56 mm | 66 mm |
| Leistung | 125,4 PS | 73 PS |
| U/min bei Leistung | 9500 U/min | 8250 U/min |
| Drehmoment | 98,6 Nm | 66,2 Nm |
| U/min bei Drehmoment | 7700 U/min | 5750 U/min |
| Verdichtung | 11,8 | 11 |
| Gemischaufbereitung | Einspritzung | Einspritzung |
| Drosselklappendurchmesser | 36 mm | |
| Kupplung | Mehrscheiben im Ölbad | Mehrscheiben im Ölbad |
| Zündung | Digital | |
| Antrieb | Kette | Kette |
| Getriebe | Gangschaltung | Gangschaltung |
| Ganganzahl | 6 | 6 |
| Grad | 90 | |
| Starter | Elektro | |
| Chassis | ||
| Rahmen | Stahl | Stahl |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | Gitterrohr |
| Lenkkopfwinkel | 65 Grad | 66 Grad |
| Nachlauf | 105 mm | 112 mm |
| Fahrwerk vorne | ||
| Aufhängung | Telegabel Upside-Down | Telegabel Upside-Down |
| Durchmesser | 41 mm | 41 mm |
| Federweg | 120 mm | 150 mm |
| Einstellmöglichkeit | Federvorspannung, Zugstufe | |
| Marke | Kayaba | |
| Fahrwerk hinten | ||
| Aufhängung | Zweiarmschwinge | Zweiarmschwinge |
| Material | Aluminium | Aluminium |
| Federbein | Monofederbein | Monofederbein |
| Aufnahme | Umlenkung | |
| Federweg | 140 mm | 150 mm |
| Einstellmöglichkeit | Federvorspannung, Zugstufe | Federvorspannung, Zugstufe |
| Marke | Kayaba | |
| Bremsen vorne | ||
| Bauart | Doppelscheibe | Einzelscheibe |
| Durchmesser | 300 mm | 330 mm |
| Kolben | Vierkolben | Vierkolben |
| Aufnahme | Festsattel | |
| Betätigung | hydraulisch | hydraulisch |
| Technologie | Petal | radial |
| Bremsen hinten | ||
| Bauart | Scheibe | Scheibe |
| Durchmesser | 250 mm | 245 mm |
| Kolben | Einkolben | Einkolben |
| Fahrassistenzsysteme | ||
| Assistenzsysteme | ABS, Fahrmodi, Ride by Wire, Traktionskontrolle | Kurven-ABS |
| Daten und Abmessungen | ||
| Reifenbreite vorne | 120 mm | 110 mm |
| Reifenhöhe vorne | 70 % | 80 % |
| Reifendurchmesser vorne | 17 Zoll | 18 Zoll |
| Reifenbreite hinten | 180 mm | 180 mm |
| Reifenhöhe hinten | 55 % | 55 % |
| Reifendurchmesser hinten | 17 Zoll | 17 Zoll |
| Länge | 2070 mm | 2100 mm |
| Breite | 820 mm | 855 mm |
| Höhe | 1065 mm | 1150 mm |
| Radstand | 1450 mm | 1445 mm |
| Sitzhöhe von | 795 mm | 798 mm |
| Gewicht fahrbereit (mit ABS) | 210 kg | 189 kg |
| Führerscheinklassen | A | A |
| Standgeräusch | 97 db | 94 db |
| Gewicht trocken (mit ABS) | 173 kg | |
| Tankinhalt | 13,5 l | |
| Reichweite | 259 km | |
| CO²-Ausstoß kombiniert | 120,08 g/km | |
| Kraftstoffverbrauch kombiniert | 5,2 l/100km | |
| Ausstattung | ||
| Ausstattung | LED Tagfahrlicht, LED-Scheinwerfer, TFT Display | LED Tagfahrlicht |
Stärken und Schwächen im Vergleich
Die Kawasaki Z900 ist vielleicht nicht mehr ganz auf der Höhe, was moderne, schräglagenabhängige Elektronik-Features betrifft, dafür ist sie verhältnismäßig günstig und man sollte vor allem die Fangemeinde des guten alten Reihen-Vierzylinders nicht unterschätzen - die Z900 ist eine der günstigsten Möglichkeiten, solch einen tollen Motor mit knapp einem Liter Hubraum in einem sportlichen Naked Bike zu besitzen! Das höhere Gewicht ist spürbar, aber nicht massiv störend, denn das Handling und die Stabilität gehen durchaus in Ordnung. Bezüglich „veralteter“ Elektronik stört am meisten der fehlende, nicht einmal optional erhältliche Schaltassistent. Insgesamt ist die Z900 aber ein großartiges Naked Bike mit tollem Preis-Leistungs-Verhältnis.
Während die vielen verschiedenen Motorradgattungen immer mehr verschwimmen und sich überlagern, ist die Ducati Scrambler Icon tatsächlich der unkomplizierte und robuste Scrambler, der im Namen versprochen wird. Der breite Lenker erlaubt ein unglaublich einfaches Handling, da verzeiht man schnell, dass beim komfortorientierten Fahrwerk die Gabel nicht verstellbar ist, das Federbein wenigstens in Zugstufe und Federvorspannung. Ebenso verzeiht man ihr, dass die vordere Einzelscheibe ziemlich viel Handkraft braucht, immerhin ist sehr löblich ein Kurven-ABS serienmäßig verbaut. Der Rest der Ausstattung entspricht aber wieder dem minimalistischen Stil, der bei den (veralteten) LCD-Armaturen vielleicht sogar etwas übertrieben ist. Insgesamt überzeugt die Scrambler Icon aber vor allem mit ihrer gelungenen Optik, die schon im Stand vermittelt, worum es geht: Lebensstil statt Fahrstil!
- leichtes und selbstverständliches Handling bei hoher Stabilität
- seidiger Motor mit vollem Durchzug ab niedrigen Drehzahlen
- hohe Fahrwerkstransparenz, tolles Feedback
- Sitzposition mit Wohlfühlfaktor
- absolut fairer Preis
- relativ umständliche Bedienung des Menüs
- keine schräglagenabhängigen Assistenzsysteme
- hohes Gewicht
- klassischer Ducati V2-Motor mit Luftkühlung
- bequeme Sitzposition
- einfaches Handling
- Kurven-ABS Serie
- herrliche Scrambler-Optik
- Armaturen schlecht ablesbar
- nicht ganz billig