Kawasaki Z 800 2013 vs. Honda CBR600RR 2009
Bewertung
Kawasaki Z 800 2013 vs. Honda CBR600RR 2009 - Vergleich im Überblick
Der Kawasaki Z 800 mit ihrem 4-Takt Reihe 4-Zylinder-Motor und einem Hubraum von 806 Kubik steht die Honda CBR600RR mit ihrem 4-Takt Reihe 4-Zylinder-Motor mit 599 Kubik gegenüber. Die Honda bietet mit 120 PS bei 13.500 Umdrehungen eine vergleichbare Leistung im Vergleich zur Kawasaki mit 113 PS bei 10.200 U / min.
Das maximale Drehmoment der Z 800 von 83 Newtonmeter bei 8.000 Touren bietet ordentlich mehr Schmalz als die 66 Nm Drehmoment bei 11.250 Umdrehungen bei der CBR600RR.
Bei der Z 800 federt vorne eine in Zugstufe verstellbare Telegabel Upside-Down. Die CBR600RR setzt vorne auf eine in Druckstufe, Federvorspannung und Zugstufe verstellbare Telegabel Upside-Down.
Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Kawasaki vorne eine Doppelscheibe Vierkolben-Zange und hinten eine Scheibe Einkolben-Zange. Die Honda vertraut vorne auf eine Doppelscheibe Vierkolben-Zange. Hinten ist eine Scheibe Einkolben-Zange verbaut.
Bei der Bereifung setzt Z 800 auf Schlappen mit den Maßen 120 / 70 - 17 vorne und 180 / 55 - 17 hinten.
Der Radstand der Kawasaki Z 800 misst 1.445 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 834 Millimeter. Die Honda CBR600RR ist von Radachse zu Radachse 1.375 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 820 Millimeter.
Mit einem fahrfertigen Gewicht von 229 kg ist die Kawasaki massiv schwerer als die Honda mit 184 kg.
In den Tank der Z 800 passen 17 Liter Sprit. Bei der CBR600RR sind es 18 Liter Tankvolumen.
Der aktuelle Durchschnittspreis der Kawasaki Z 800 beträgt in unserer Neu- und Gebrauchtmotorradbörse 6.627 Euro und ist damit deutlich günstiger als der Preis der Honda CBR600RR mit 9.809 Euro im Durchschnitt.
Von der Kawasaki Z 800 gibt es aktuell 3 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der Honda CBR600RR sind derzeit 24 Modelle verfügbar. Für die Kawasaki gibt es aktuell 89 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, Honda wurde derzeit 490 Mal pro Monat gesucht.
Technische Daten im Vergleich
Kawasaki Z 800 2013 |
Honda CBR600RR 2009 |
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| Motor und Antrieb | ||
| Motorbauart | Reihe | Reihe |
| Zylinderzahl | 4 | 4 |
| Taktung | 4-Takt | 4-Takt |
| Kühlung | flüssig | flüssig |
| Hubraum | 806 ccm | 599 ccm |
| Bohrung | 71 mm | 67 mm |
| Hub | 50,9 mm | 42,5 mm |
| Leistung | 113 PS | 120 PS |
| U/min bei Leistung | 10200 U/min | 13500 U/min |
| Drehmoment | 83 Nm | 66 Nm |
| U/min bei Drehmoment | 8000 U/min | 11250 U/min |
| Verdichtung | 11,9 | 12,2 |
| Kupplung | Mehrscheiben im Ölbad | |
| Zündung | Digital | |
| Antrieb | Kette | Kette |
| Ganganzahl | 6 | |
| Ventile pro Zylinder | 4 | |
| Ventilsteuerung | DOHC | |
| Starter | Elektro | |
| Chassis | ||
| Rahmen | Stahl | |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | |
| Fahrwerk vorne | ||
| Aufhängung | Telegabel Upside-Down | Telegabel Upside-Down |
| Einstellmöglichkeit | Zugstufe | Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe |
| Fahrwerk hinten | ||
| Einstellmöglichkeit | Zugstufe | Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe |
| Bremsen vorne | ||
| Bauart | Doppelscheibe | Doppelscheibe |
| Kolben | Vierkolben | Vierkolben |
| Aufnahme | Festsattel | |
| Technologie | Petal | radial |
| Bremsen hinten | ||
| Bauart | Scheibe | Scheibe |
| Kolben | Einkolben | Einkolben |
| Aufnahme | Schwimmsattel | |
| Daten und Abmessungen | ||
| Reifenbreite vorne | 120 mm | |
| Reifenhöhe vorne | 70 % | |
| Reifendurchmesser vorne | 17 Zoll | 17 Zoll |
| Reifenbreite hinten | 180 mm | |
| Reifenhöhe hinten | 55 % | |
| Reifendurchmesser hinten | 17 Zoll | 17 Zoll |
| Länge | 2100 mm | 2010 mm |
| Breite | 800 mm | 685 mm |
| Höhe | 1050 mm | 1105 mm |
| Radstand | 1445 mm | 1375 mm |
| Sitzhöhe von | 834 mm | 820 mm |
| Gewicht fahrbereit | 229 kg | 184 kg |
| Tankinhalt | 17 l | 18 l |
| Führerscheinklassen | A | A |
Stärken und Schwächen im Vergleich
Insgesamt lieferte die Z800 eine sensationelle Performance. Unter Berücksichtigung der Tatsache, dass an dem Fahrzeug bis auf den Remus Endtopf nichts verändert oder optimiert wurde, ein super Endergebnis.
Die neue Honda CBR600RR spaltet vor allem durch ihre eigenwillige Front die Gemüter – und das ist gut so, immerhin wird sie dadurch als völlig neu und anders als ihre Vorgängerin empfunden. Dass dem nicht so ist, beweist der Rest der Maschine, der hoch verlegte Endtopf, das Fahrwerk und der Motor sind weitestgehend unverändert.
- Auffällige, grobschlächtige Optik
- souveräner Antritt
- entspannte Geometrie
- kräftige Bremsen
- Eingeschränkte Bewegungsfreiheit bei den Beinen.
- Super Design
- sportliche Optik
- kräftiges Triebwerk
- angenehme Ergonomie
- optimale Bremsanlage.
- Die Armaturen hätte man besser machen können - zumindest die Optik betreffend.