Kawasaki Versys 1000 2013 vs. Yamaha FJR1300A 2016

Kawasaki Versys 1000 2013

Yamaha FJR1300A 2016

Bewertung

Kawasaki Versys 1000 2013
VS.
Yamaha FJR1300A 2016
 

Kawasaki Versys 1000 2013 vs. Yamaha FJR1300A 2016 - Vergleich im Überblick

Der Kawasaki Versys 1000 mit ihrem 4-Takt Reihe 4-Zylinder-Motor und einem Hubraum von 1.043 Kubik steht die Yamaha FJR1300A mit ihrem 4-Takt Reihe 4-Zylinder-Motor mit 1.298 Kubik gegenüber.

Das maximale Drehmoment der FJR1300A von 134 Newtonmeter bei 7.000 Touren bietet ordentlich mehr Schmalz als die 102 Nm Drehmoment bei 7.700 Umdrehungen bei der Versys 1000.

Bei der Versys 1000 federt vorne eine in Druckstufe, Federvorspannung und Zugstufe verstellbare Telegabel Upside-Down. Die FJR1300A setzt vorne auf eine Telegabel konventionell.

Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Kawasaki vorne eine Doppelscheibe Vierkolben-Zange und hinten eine Scheibe Einkolben-Zange. Die Yamaha vertraut vorne auf eine Doppelscheibe. Hinten ist eine Scheibe verbaut.

Bei der Bereifung setzt Versys 1000 auf Schlappen mit den Maßen 120 / 70 - 17 vorne und 180 / 55 - 17 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der FJR1300A Reifen in den Größen 120/70-17 vorne und 180/55-17 hinten.

Der Radstand der Kawasaki Versys 1000 misst 1.520 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 845 Millimeter. Die Yamaha FJR1300A ist von Radachse zu Radachse 1.545 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 805 Millimeter.

In den Tank der Versys 1000 passen 21 Liter Sprit. Bei der FJR1300A sind es 25 Liter Tankvolumen.

Von der Kawasaki Versys 1000 gibt es aktuell 9 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der Yamaha FJR1300A sind derzeit 6 Modelle verfügbar. Für die Kawasaki gibt es aktuell 119 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, Yamaha wurde derzeit 42 Mal pro Monat gesucht.

Technische Daten im Vergleich

Kawasaki Versys 1000 2013

Yamaha FJR1300A 2016

Kawasaki Versys 1000 2013 Yamaha FJR1300A 2016
Motor und Antrieb
Motorbauart Reihe Reihe
Zylinderzahl 4 4
Taktung 4-Takt 4-Takt
Kühlung flüssig flüssig
Hubraum 1043 ccm 1298 ccm
Bohrung 77 mm 79 mm
Hub 56 mm 66,2 mm
Leistung 118 PS 144 PS
U/min bei Leistung 9000 U/min 8000 U/min
Drehmoment 102 Nm 134,4 Nm
U/min bei Drehmoment 7700 U/min 7000 U/min
Verdichtung 10,3 10,8
Starter Elektro
Kupplung Mehrscheiben im Ölbad Mehrscheiben im Ölbad
Zündung Digital Digital, Transistor
Antrieb Kette Kardan
Ganganzahl 6 5
Ventilsteuerung DOHC
Chassis
Rahmen Aluminium Aluminium
Rahmenbauart Brücken
Fahrwerk vorne
Aufhängung Telegabel Upside-Down Telegabel konventionell
Einstellmöglichkeit Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe
Fahrwerk hinten
Einstellmöglichkeit Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe
Bremsen vorne
Bauart Doppelscheibe Doppelscheibe
Kolben Vierkolben
Aufnahme Semi-Schwimmsattel
Technologie radial, Petal
Bremsen hinten
Bauart Scheibe Scheibe
Kolben Einkolben
Aufnahme Festsattel
Daten und Abmessungen
Reifenbreite vorne 120 mm 120 mm
Reifenhöhe vorne 70 % 70 %
Reifendurchmesser vorne 17 Zoll 17 Zoll
Reifenbreite hinten 180 mm 180 mm
Reifenhöhe hinten 55 % 55 %
Reifendurchmesser hinten 17 Zoll 17 Zoll
Länge 2235 mm 2230 mm
Breite 900 mm 750 mm
Höhe 1405 mm 1450 mm
Radstand 1520 mm 1545 mm
Sitzhöhe von 845 mm 805 mm
Gewicht fahrbereit (mit ABS) 239 kg 291 kg
Tankinhalt 21 l 25 l
Führerscheinklassen A A

Stärken und Schwächen im Vergleich

Kawasaki Versys 1000 2012

Versys 1000 Test

Fazit von kot vom 06.07.2012:

Yamaha FJR1300A 2013

Yamaha FJR1300 im Langzeitrückblick – Testfahrer & Community

Fazit von Der Horvath vom 24.02.2026:

Mit keiner anderen Bigenduro kann man so hart am Knie fahren und landet deshalb in der Startaufstellung ganz weit vorne. Wer sich auf der Urlaubsreise oft angegriffen fühlt, der sollte mit der Versys 1000 zurückschlagen. Womit bewiesen wäre, dass sich Bigenduro und Vierzylinder doch vertragen.

Die Yamaha FJR1300 zeigt sich als ausgereifter Sporttourer mit beeindruckender Langzeitqualität. Was im ursprünglichen Test durch Souveränität und Komfort überzeugte, bestätigt sich über Jahre hinweg in der Praxis. Sie begeistert nicht durch technische Experimente, sondern durch Verlässlichkeit, Fahrfreude und entspannte Stärke auf langen Distanzen.

  • Seidig laufendes Triebwerk
  • sportliches, komfortables Fahrwerk
  • effizienter Windschutz
  • gepolsterter Sitz.
  • Leichtes Kippen in Kurven etwas gewöhnungsbedürftig
  • streitbares Design
  • sanfter und souveräner Reihenvierzylinder
  • sehr gut abgestuftes Fünfgang-Getriebe
  • hoher Langstreckenkomfort
  • stabile und vertrauenerweckende Fahrwerksabstimmung
  • angenehm arbeitender Kardan
  • ausgewogene Ergonomie
  • zuverlässige Elektronikfunktionen
  • gute Bremsdosierbarkeit
  • hohe Laufkultur auch bei Autobahntempo
  • hohes Gewicht beim Rangieren
  • Bordcomputer-Anzeigen teilweise schlecht ablesbar
  • begrenzte Fahrwerksverstellmöglichkeiten
  • Serienbereifung bei sportlicher Gangart limitiert
  • thermische Abstrahlung im Sommerbetrieb spürbar


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