Kawasaki Ninja 300 2016 vs. Kawasaki Z900 2019
Bewertung
Kawasaki Ninja 300 2016 vs. Kawasaki Z900 2019 - Vergleich im Überblick
Der Kawasaki Ninja 300 mit ihrem 4-Takt Reihe 2-Zylinder-Motor und einem Hubraum von 296 Kubik steht die Kawasaki Z900 mit ihrem 4-Takt Reihe 4-Zylinder-Motor mit 948 Kubik gegenüber.
Das maximale Drehmoment der Z900 von 99 Newtonmeter bei 7.700 Touren bietet einen deutlich stärkeren Punch als die 27 Nm Drehmoment bei 10.000 Umdrehungen bei der Ninja 300.
Die Z900 setzt vorne auf eine in Federvorspannung, Zugstufe verstellbare Telegabel Upside-Down mit 41 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten arbeitet auf ein in Federvorspannung, Zugstufe verstellbares Monofederbein.
Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Ninja 300 vorne eine Zweikolben-Zange und hinten eine Scheibe Zweikolben-Zange. Die Z900 vertraut vorne auf eine Doppelscheibe mit 300 Millimeter Durchmesser und Vierkolben-Zange. Hinten ist eine Scheibe mit 250 mm Durchmesser und Einkolben-Zange verbaut.
Bei der Bereifung setzt Ninja 300 auf Schlappen mit den Maßen 110 / 70 - 17 vorne und 140 / 70 - 17 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der Z900 Reifen in den Größen 120/70-17 vorne und 180/55-17 hinten.
Der Radstand der Kawasaki Ninja 300 misst 1.405 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 785 Millimeter. Die Kawasaki Z900 ist von Radachse zu Radachse 1.450 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 795 Millimeter.
Mit einem fahrfertigen Gewicht von 210 kg ist die Z900 massiv schwerer als die Ninja 300 mit 174 kg.
In den Tank der Ninja 300 passen 17 Liter Sprit.
Der aktuelle Durchschnittspreis der Kawasaki Ninja 300 beträgt in unserer Neu- und Gebrauchtmotorradbörse 4.550 Euro und ist damit deutlich günstiger als der Preis der Kawasaki Z900 mit 9.661 Euro im Durchschnitt.
Von der Kawasaki Ninja 300 gibt es aktuell 1 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der Kawasaki Z900 sind derzeit 91 Modelle verfügbar. Für die Ninja 300 gibt es aktuell 9 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, Z900 wurde derzeit 826 Mal pro Monat gesucht.
Technische Daten im Vergleich
Kawasaki Ninja 300 2016 |
Kawasaki Z900 2019 |
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| Motor und Antrieb | ||
| Motorbauart | Reihe | Reihe |
| Zylinderzahl | 2 | 4 |
| Taktung | 4-Takt | 4-Takt |
| Kühlung | flüssig | flüssig |
| Hubraum | 296 ccm | 948 ccm |
| Bohrung | 62 mm | 73,4 mm |
| Hub | 49 mm | 56 mm |
| Leistung | 39 PS | 125,4 PS |
| U/min bei Leistung | 11000 U/min | 9500 U/min |
| Drehmoment | 27 Nm | 98,6 Nm |
| U/min bei Drehmoment | 10000 U/min | 7700 U/min |
| Verdichtung | 10,6 | 11,8 |
| Starter | Elektro | |
| Kupplung | Mehrscheiben im Ölbad | Mehrscheiben im Ölbad |
| Zündung | Digital | Digital |
| Antrieb | Kette | Kette |
| Ganganzahl | 6 | 6 |
| Ventile pro Zylinder | 4 | |
| Ventilsteuerung | DOHC | |
| Gemischaufbereitung | Einspritzung | |
| Drosselklappendurchmesser | 36 mm | |
| Getriebe | Gangschaltung | |
| Chassis | ||
| Rahmen | Stahl | Stahl |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | |
| Lenkkopfwinkel | 65 Grad | |
| Nachlauf | 105 mm | |
| Bremsen vorne | ||
| Kolben | Zweikolben | Vierkolben |
| Aufnahme | Schwimmsattel | Festsattel |
| Technologie | Petal | Petal |
| Bauart | Doppelscheibe | |
| Durchmesser | 300 mm | |
| Betätigung | hydraulisch | |
| Bremsen hinten | ||
| Bauart | Scheibe | Scheibe |
| Kolben | Zweikolben | Einkolben |
| Aufnahme | Schwimmsattel | |
| Durchmesser | 250 mm | |
| Daten und Abmessungen | ||
| Reifenbreite vorne | 110 mm | 120 mm |
| Reifenhöhe vorne | 70 % | 70 % |
| Reifendurchmesser vorne | 17 Zoll | 17 Zoll |
| Reifenbreite hinten | 140 mm | 180 mm |
| Reifenhöhe hinten | 70 % | 55 % |
| Reifendurchmesser hinten | 17 Zoll | 17 Zoll |
| Länge | 2015 mm | 2070 mm |
| Breite | 715 mm | 820 mm |
| Höhe | 1110 mm | 1065 mm |
| Radstand | 1405 mm | 1450 mm |
| Sitzhöhe von | 785 mm | 795 mm |
| Gewicht fahrbereit | 172 kg | |
| Gewicht fahrbereit (mit ABS) | 174 kg | 210 kg |
| Tankinhalt | 17 l | |
| Führerscheinklassen | A2 | A |
Stärken und Schwächen im Vergleich
Die Ninja 300 stellt sich in keinster Weise blöd an, sondern erledigt ihre Aufgabe tadellos. Ginge es rein um die Optik, wäre sie ohnehin ganz allein auf weiter Flur, so supersportlich sieht sie aus. Ihren großen Schwestern ZX-6R und ZX-10R förmlich aus dem Gesicht geschnitten und enorm erwachsen geworden im Vergleich zur Vorgängerin Ninja 250R.
Die neue Kawasaki Z900 hat durch den Elektronikeinsatz glücklicherweise nichts von ihrem Wesen verloren. Sie ist und bleibt ein spielerisch zu bedienendes Mittelklasse-Nakedbike, welches gleichzeitig die flotte Gangart auf der Landstraße grandios beherrscht. Der Fahrspaß und die Alltagstauglichkeit sind hoch, die nun verbauten Fahrhilfen bieten ein Plus an Sicherheit. Ihre Gegner haben es ab sofort richtig schwer.
- Supersportliches Aussehen
- erhöhter Fahrkomfort
- flüssige Fahrweise
- optimale Bremsanlage
- ergonomisch.
- Leistung niedriger als erwartet
- Leichtes und selbstverständliches Handling bei hoher Stabilität
- Seidiger Motor mit vollem Durchzug ab der Drehzahlmitte
- Hohe Fahrwerkstransparenz, tolles Feedback
- Sitzposition mit Wohlfühlfaktor
- Fairer Preis
- TFT-Display zu niedrig montiert
- Umständliche Bedienung des Menüs
- Rückspiegel bieten bescheidene Sicht