Kawasaki KLX 250 2017 vs. KTM 300 EXC 2014
Bewertung
Kawasaki KLX 250 2017 vs. KTM 300 EXC 2014 - Vergleich im Überblick
Der Kawasaki KLX 250 mit ihrem 4-Takt 1-Zylinder-Motor und einem Hubraum von 249 Kubik steht die KTM 300 EXC mit ihrem 2-Takt 1-Zylinder-Motor mit 293 Kubik gegenüber.
Bei der KLX 250 federt vorne eine Telegabel Upside-Down. Die 300 EXC setzt vorne auf eine Telegabel Upside-Down von WP und hinten arbeitet ein Federbein von WP.
Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Kawasaki vorne eine Zweikolben-Zange und hinten eine Scheibe. Die KTM vertraut vorne auf eine. Hinten ist eine Scheibe verbaut.
Bei der Bereifung setzt KLX 250 auf Schlappen mit den Maßen 80 / 100 - 21 vorne und 120 / 90 - 18 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der 300 EXC Reifen in den Größen 90/90-21 vorne und 140/80-18 hinten.
Der Radstand der Kawasaki KLX 250 misst 1.430 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 890 Millimeter. Die KTM 300 EXC ist von Radachse zu Radachse 1.482 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 960 Millimeter.
In den Tank der KLX 250 passen 7,7 Liter Sprit. Bei der 300 EXC sind es 9,5 Liter Tankvolumen.
Technische Daten im Vergleich
Kawasaki KLX 250 2017 |
KTM 300 EXC 2014 |
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| Motor und Antrieb | ||
| Zylinderzahl | 1 | 1 |
| Taktung | 4-Takt | 2-Takt |
| Kühlung | flüssig | flüssig |
| Hubraum | 249 ccm | 293,2 ccm |
| Bohrung | 72 mm | 72 mm |
| Hub | 61,2 mm | 72 mm |
| Leistung | 22 PS | |
| U/min bei Leistung | 7500 U/min | |
| Drehmoment | 20,5 Nm | |
| U/min bei Drehmoment | 7000 U/min | |
| Verdichtung | 11 | |
| Kupplung | Mehrscheiben im Ölbad | Mehrscheiben im Ölbad |
| Zündung | CDI, Digital | Kokusan |
| Antrieb | Kette | Kette |
| Ganganzahl | 6 | |
| Starter | Elektro, Kick | |
| Chassis | ||
| Rahmen | Stahl | Stahl |
| Rahmenbauart | Perimeter | Zentralrohr |
| Fahrwerk vorne | ||
| Aufhängung | Telegabel Upside-Down | Telegabel Upside-Down |
| Marke | WP | |
| Bremsen vorne | ||
| Kolben | Zweikolben | |
| Aufnahme | Schwimmsattel | |
| Bremsen hinten | ||
| Bauart | Scheibe | Scheibe |
| Daten und Abmessungen | ||
| Reifenbreite vorne | 80 mm | 90 mm |
| Reifenhöhe vorne | 100 % | 90 % |
| Reifendurchmesser vorne | 21 Zoll | 21 Zoll |
| Reifenbreite hinten | 120 mm | 140 mm |
| Reifenhöhe hinten | 90 % | 80 % |
| Reifendurchmesser hinten | 18 Zoll | 18 Zoll |
| Länge | 2200 mm | |
| Breite | 820 mm | |
| Radstand | 1430 mm | 1482 mm |
| Sitzhöhe von | 890 mm | 960 mm |
| Gewicht fahrbereit | 138 kg | |
| Tankinhalt | 7,7 l | 9,5 l |
| Führerscheinklassen | A2 | |
| Gewicht trocken | 102,1 kg | |
Stärken und Schwächen im Vergleich
Auf den typischen Motorradstrecken wird man auf langen Bergaufstücken zum fahrenden Hindernis. Wer niemanden etwas zu beweisen hat, kommt halt etwas später ans Ziel, der Rest sollte zu mehr Hubraum greifen.
Der „große“ Zweitaktmotor wurde 2017 neu entwickelt und kommt bei der 250er und 300er zum Einsatz. Der E-Starter ist nun nicht mehr „angeflanscht“ sondern kompakt integriert. Profis meinten hinter vorgehaltener Hand, dass ihnen die 300er eigentlich schon zu stark ist. Für mich ist sie aber gerade für Hobbyfahrer DIE 2-Takt Empfehlung. Beim Map-Selektor kann man hier das „milde“ Mapping wählen und auch bei der Auslasssteuerung auf die schwächere Feder zurückgreifen. In der Praxis fährt man sie dann auch noch einen Gang höher als die 250er und schon wird sie hablwegs zahm. Großes Plus an Fahrkomfort durch die neue Ausgleichswelle: deutlich weniger Vibrationen!
- Angenehmes Fahrgefühl
- wirklich gute Offroadeigenschaften
- recht stabil und präzise.
- Schwunglos Hindernisse erklimmen nicht möglich.
- hohe Leistung in Kombination mit quirligem Handling
- einfacher Aufbau - dadurch am härtesten im Nehmen bei extremer Belastung
- geringere Vibrationen durch neuen Motor mit Ausgleichswelle
- Im Vergleich zum Viertakter auf langen Etappen immer noch anstregender zu fahren
- Motoransprechverhalten „gut“ aber eben nicht so sauber wie beim Viertakter