Husqvarna Vitpilen 401 2017 vs. KTM 690 Duke 2012

Husqvarna Vitpilen 401 2017

KTM 690 Duke 2012

Bewertung

Husqvarna Vitpilen 401 2017
VS.
KTM 690 Duke 2012
 

Husqvarna Vitpilen 401 2017 vs. KTM 690 Duke 2012 - Vergleich im Überblick

Der Husqvarna Vitpilen 401 mit ihrem 4-Takt 1-Zylinder-Motor und einem Hubraum von 373 Kubik steht die KTM 690 Duke mit ihrem 4-Takt 1-Zylinder-Motor mit 690 Kubik gegenüber.

Das maximale Drehmoment der 690 Duke von 70 Newtonmeter bei 5.500 Touren bietet einen deutlich stärkeren Punch als die 35 Nm Drehmoment bei 7.250 Umdrehungen bei der Vitpilen 401.

Bei der Vitpilen 401 federt vorne eine Telegabel Upside-Down von WP und hinten ein Federbein von WP. Die 690 Duke setzt vorne auf eine Telegabel Upside-Down von WP und hinten arbeitet ein Federbein von WP.

Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Husqvarna vorne eine Einzelscheibe Vierkolben-Zange und hinten eine Scheibe Einkolben-Zange. Die KTM vertraut vorne auf eine Vierkolben-Zange von Brembo. Hinten ist eine Scheibe Einkolben-Zange von Brembo verbaut.

Bei der Bereifung setzt Vitpilen 401 auf Schlappen mit den Maßen 110 / 70 - 17 vorne und 150 / 60 - 17 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der 690 Duke Reifen in den Größen 120/70-17 vorne und 160/60-17 hinten.

Der Radstand der Husqvarna Vitpilen 401 misst 1.367 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 800 Millimeter. Die KTM 690 Duke ist von Radachse zu Radachse 1.466 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 835 Millimeter.

In den Tank der Vitpilen 401 passen 11 Liter Sprit. Bei der 690 Duke sind es 14 Liter Tankvolumen.

Der aktuelle Durchschnittspreis der Husqvarna Vitpilen 401 beträgt in unserer Neu- und Gebrauchtmotorradbörse 4.570 Euro und ist damit preislich ähnlich wie der Preis der KTM 690 Duke mit 4.835 Euro im Durchschnitt.

Von der Husqvarna Vitpilen 401 gibt es aktuell 9 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der KTM 690 Duke sind derzeit 36 Modelle verfügbar. Für die Husqvarna gibt es aktuell 66 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, KTM wurde derzeit 24 Mal pro Monat gesucht.

Technische Daten im Vergleich

Husqvarna Vitpilen 401 2017

KTM 690 Duke 2012

Husqvarna Vitpilen 401 2017 KTM 690 Duke 2012
Motor und Antrieb
Zylinderzahl 1 1
Taktung 4-Takt 4-Takt
Hubraum 373,2 ccm 690 ccm
Bohrung 89 mm 102 mm
Hub 60 mm 84,5 mm
Leistung 44 PS 70 PS
U/min bei Leistung 9500 U/min 7500 U/min
Drehmoment 35 Nm 70 Nm
U/min bei Drehmoment 7250 U/min 5500 U/min
Verdichtung 12,6 12,6
Starter Elektro Elektro
Kupplung Mehrscheiben im Ölbad Antihopping
Antrieb Kette Kette
Ventilsteuerung Kipphebel, OHC
Kühlung flüssig
Chassis
Rahmen Chrom-Molybdän Chrom-Molybdän
Rahmenbauart Gitterrohr Gitterrohr
Fahrwerk vorne
Aufhängung Telegabel Upside-Down Telegabel Upside-Down
Marke WP WP
Fahrwerk hinten
Aufnahme direkt
Marke WP WP
Bremsen vorne
Bauart Einzelscheibe
Kolben Vierkolben Vierkolben
Aufnahme Festsattel Festsattel
Technologie radial radial
Marke Brembo
Bremsen hinten
Bauart Scheibe Scheibe
Kolben Einkolben Einkolben
Aufnahme Schwimmsattel Schwimmsattel
Marke Brembo
Daten und Abmessungen
Reifenbreite vorne 110 mm 120 mm
Reifenhöhe vorne 70 % 70 %
Reifendurchmesser vorne 17 Zoll 17 Zoll
Reifenbreite hinten 150 mm 160 mm
Reifenhöhe hinten 60 % 60 %
Reifendurchmesser hinten 17 Zoll 17 Zoll
Radstand 1367 mm 1466 mm
Sitzhöhe von 800 mm 835 mm
Gewicht fahrbereit (mit ABS) 139 kg
Tankinhalt 11 l 14 l
Führerscheinklassen A2 A
Gewicht trocken 149,5 kg

Stärken und Schwächen im Vergleich

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KTM 690 Duke 2012

KTM 690 Duke 2012

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Die Husqvarna Vitpilen 401 ist ein lässiges Motorrad, das sowohl Anfänger als auch erfahrene Fahrer ansprechen kann. Ihre Agilität und umfangreiche Ausstattung machen sie zu einer interessanten Wahl in ihrer Klasse. Der Einzylindermotor bietet im oberen Drehzahlbereich viel Spaß, auch wenn er im unteren Bereich etwas schwächelt. Die straffe Fahrwerksabstimmung sorgt für präzises Handling, könnte aber auf längeren Fahrten komfortabler sein. Insgesamt ist die Vitpilen 401 ein gut ausgestattetes und stilvolles Motorrad, das sich besonders für Fahrer eignet, die ein agiles und dynamisches Fahrerlebnis suchen.

Die KTM 690 Duke bleibt auch mehr als ein Jahrzehnt nach ihrer Einführung ein faszinierendes Motorrad mit eigenständigem Charakter. Der Versuch, die rebellische Duke zu einem massentauglicheren Motorrad zu machen, hat sich als erfolgreiche Strategie erwiesen. Die Kombination aus überragendem LC4-Motor, direktem Handling und gutem Preis-Leistungs-Verhältnis macht sie nach wie vor zu einer attraktiven Option für Fahrer, die das Besondere suchen. Obwohl neuere Zweizylinder-Modelle in puncto Laufkultur und Komfort überlegen sind, bietet die 690 Duke eine Unmittelbarkeit und einen Charakter, den nur ein großer Einzylinder liefern kann. Als Gebrauchtmotorrad hat sie sich als erstaunlich wertstabil und langlebig erwiesen – vorausgesetzt, man achtet auf regelmäßige Wartung.

  • Hervorragende Agilität - trotzdem aber stabil
  • moderne Elektronik
  • umfangreiche Ausstattung
  • sportliche aber angenehme Sitzposition
  • lässiges Design
  • exzellenter Quickshifter
  • angenehme Handhabung
  • schönes TFT-Display
  • einstellbares Fahrwerk
  • ausreichend Platz im Sattel
  • Spritziger Motor
  • Etwas schwache Bremsen mit teigigem Druckpunkt
  • Geringe Schwungmasse sorgt für etwas unruhigen Motorlauf
  • harter Sitz
  • begrenzter nutzbarer Drehzahlbereich
  • spürbare Vibrationen
  • Motorabstimmung nicht präzise genug
  • mühsam ablesbares Display bei Sonne
  • Überragender LC4-Einzylindermotor mit einzigartigem Charakter
  • Hervorragendes Leistungsgewicht (2,29 kg/PS)
  • Direktes, präzises Handling in allen Fahrsituationen
  • Gute Wertstabilität und überraschende Langlebigkeit
  • Abschaltbares ABS und effektive Anti-Hopping-Kupplung
  • Geringer Verbrauch (3,5-4 Liter/100 km)
  • Fahrwerk ohne Einstellmöglichkeiten mit begrenzten Reserven
  • Mittelmäßige Schaltpräzision, besonders bei höheren Laufleistungen
  • Lichtmaschine als potenzielle Schwachstelle bei höheren Kilometerzahlen
  • Kupplungsspiel muss häufiger nachgestellt werden
  • Bei sehr niedrigen Drehzahlen im Teillastbereich "peitschende" Kette
  • Leichte Vibrationen bei höheren Drehzahlen (besonders vor 2016)

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