Honda Wave 110 2013 vs. KTM 390 Duke 2020
Bewertung
Honda Wave 110 2013 vs. KTM 390 Duke 2020 - Vergleich im Überblick
Dem Honda Wave 110 mit seinem 4-Takt 1-Zylinder-Motor und einem Hubraum von 109 Kubik steht die KTM 390 Duke mit ihrem 4-Takt 1-Zylinder-Motor mit 373 Kubik gegenüber. Die KTM hat mit 44 PS bei 9.500 Umdrehungen einen mächtigen Leistungsvorsprung im Vergleich zur Honda mit 9 PS bei 7.500 U / min.
Das maximale Drehmoment der 390 Duke von 35 Newtonmeter bei 7.250 Touren bietet einen deutlich stärkeren Punch als die 9 Nm Drehmoment bei 5.500 Umdrehungen bei des Wave 110.
Die 390 Duke setzt vorne auf eine Telegabel Upside-Down von WP mit 43 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten arbeitet ein Federbein von WP.
Für die notwendige Verzögerung sorgt auf dem Honda vorne eine und hinten eine Trommel. Die KTM vertraut vorne auf eine Einzelscheibe mit 320 Millimeter Durchmesser und Vierkolben-Zange. Hinten ist eine Scheibe mit 230 mm Durchmesser und Einkolben-Zange verbaut.
Bei der Bereifung setzt Wave 110 auf Schlappen mit den Maßen 70 / 90 - 17 vorne und 80 / 90 - 17 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der 390 Duke Reifen in den Größen 110/70-17 vorne und 150/60-17 hinten.
Der Radstand des Honda Wave 110 misst 1.227 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 760 Millimeter. Die KTM 390 Duke ist von Radachse zu Radachse 1.367 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 830 Millimeter.
In den Tank des Wave 110 passen 3,7 Liter Sprit. Bei der 390 Duke sind es 13,4 Liter Tankvolumen.
Technische Daten im Vergleich
Honda Wave 110 2013 |
KTM 390 Duke 2020 |
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| Motor und Antrieb | ||
| Zylinderzahl | 1 | 1 |
| Taktung | 4-Takt | 4-Takt |
| Ventile pro Zylinder | 2 | |
| Kühlung | Luft | flüssig |
| Hubraum | 109,1 ccm | 373,2 ccm |
| Bohrung | 50 mm | 89 mm |
| Hub | 55,6 mm | 60 mm |
| Leistung | 8,5 PS | 44 PS |
| U/min bei Leistung | 7500 U/min | 9500 U/min |
| Drehmoment | 8,65 Nm | 35 Nm |
| U/min bei Drehmoment | 5500 U/min | 7250 U/min |
| Verdichtung | 9 | 12,6 |
| Starter | Elektro, Kick | Elektro |
| Kupplung | Mehrscheiben im Ölbad | Mehrscheiben im Ölbad |
| Zündung | Transistor | |
| Antrieb | Kette | Kette |
| Gemischaufbereitung | Einspritzung | |
| Chassis | ||
| Rahmen | Stahl | Chrom-Molybdän |
| Rahmenbauart | Backbone | Gitterrohr |
| Lenkkopfwinkel | 65 Grad | |
| Bremsen hinten | ||
| Bauart | Trommel | Scheibe |
| Durchmesser | 230 mm | |
| Kolben | Einkolben | |
| Aufnahme | Schwimmsattel | |
| Daten und Abmessungen | ||
| Reifenbreite vorne | 70 mm | 110 mm |
| Reifenhöhe vorne | 90 % | 70 % |
| Reifendurchmesser vorne | 17 Zoll | 17 Zoll |
| Reifenbreite hinten | 80 mm | 150 mm |
| Reifenhöhe hinten | 90 % | 60 % |
| Reifendurchmesser hinten | 17 Zoll | 17 Zoll |
| Länge | 1870 mm | |
| Breite | 709 mm | |
| Höhe | 1080 mm | |
| Radstand | 1227 mm | 1367 mm |
| Sitzhöhe von | 760 mm | 830 mm |
| Gewicht fahrbereit | 99 kg | |
| Tankinhalt | 3,7 l | 13,4 l |
| Führerscheinklassen | A1 | A2 |
| Gewicht trocken (mit ABS) | 149 kg | |
Stärken und Schwächen im Vergleich
Das Akronym des Wave Vorfahren Super CUB stand für Cheap Urban Bike - genau in die gleiche Kerbe schlägt auch der Wave. Die schmale Linienführung ist zudem im städtischen Bereich der Hammer, wieselflink huscht der Wave zwischen den Autos durch und bewältigt innerstädtische Trips in Rekordzeit.
Die KTM 390 Duke ist eine "echte" Duke. Das Markenzeichen: Extrem agiles Handling, welches für mächtigen Fahrspaß sorgt. Das Fliegengewicht der 390er lässt sich mit der schmalen Taille und dem breiten Lenker präzise dirigieren und fühlt sich im engen Kurvengewirr am wohlsten. Vor allem mit dem Supermoto-Modus ist sie ein Spaßgerät, das seinesgleichen sucht. Leider können nur die Bremsen und das Fahrwerk der 390er nicht das gleiche, sehr hohe Performance-Niveau wie auf der 125 Duke oder 890 Duke halten. Sie fühlen sich etwas schwammig und nicht optimal abgestimmt an, gerade wenn auch der Pilot noch etwas mehr auf die Waage bringt. Die Ausstattung ist sonst tip-top, vor allem wenn man sich den Preis der 390 Duke ansieht. In puncto Fahrspaß/Euro hängt sie die meisten ab, auch ihre Duke-Schwestern.
- Auf Praxistauglichkeit optimiert
- Halbautomatik
- Schaltwippe
- ausreichend Komfort
- günstiger Preis
- wenig Gewicht
- geringer Treibstoffkonsum.
- Optik streitbar
- kleiner Stauraum
- gewöhnungsbedürftiges Schaltmuster
- Typische Duke-Ergonomie, die sich auch für größere Piloten eignet
- Extrem agiles Handling dank Fliegengewicht und enger Taille
- Sportlicher Motor mit tollem Fahrverhalten
- Modernes TFT-Display mit Smartphone-Connectivity
- Supermoto-Modus ist ein Genuss
- Quickshifter (optional) funktioniert einwandfrei
- Verstellbare Handhebel
- Preis-Leistung-Verhältnis für A2-Motorrad top
- Fahrwerk etwas zu weich abgestimmt
- Druckpunkt der Bremsen etwas schwammig