Honda CRF250L 2014 vs. KTM 390 Enduro R 2025
Bewertung
Honda CRF250L 2014 vs. KTM 390 Enduro R 2025 - Vergleich im Überblick
Der Honda CRF250L mit ihrem 4-Takt 1-Zylinder-Motor und einem Hubraum von 249 Kubik steht die KTM 390 Enduro R mit ihrem 4-Takt 1-Zylinder-Motor mit 399 Kubik gegenüber.
Das maximale Drehmoment der 390 Enduro R von 39 Newtonmeter bei 7.000 Touren bietet einen deutlich stärkeren Punch als die 22 Nm Drehmoment bei 7.000 Umdrehungen bei der CRF250L.
Bei der CRF250L federt vorne eine Telegabel Upside-Down von Showa und hinten ein Federbein von Showa. Die 390 Enduro R setzt vorne auf eine Telegabel Upside-Down von WP mit 43 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten arbeitet auf ein in Federvorspannung verstellbares Monofederbein von WP.
Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Honda vorne eine Zweikolben-Zange und hinten eine Scheibe Einkolben-Zange. Die KTM vertraut vorne auf eine Einzelscheibe mit 285 Millimeter Durchmesser und Zweikolben-Zange von Bybre. Hinten ist eine Scheibe mit 240 mm Durchmesser und Einkolben-Zange von Bybre verbaut.
Für Bodenkontakt sorgen auf der 390 Enduro R Reifen in den Größen 90/90-21 vorne und 140/80-18 hinten.
Der Radstand der Honda CRF250L misst 1.445 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 875 Millimeter. Die KTM 390 Enduro R ist von Radachse zu Radachse 1.475 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 890 Millimeter.
In den Tank der CRF250L passen 7,7 Liter Sprit. Bei der 390 Enduro R sind es 9 Liter Tankvolumen.
Von der Honda CRF250L gibt es aktuell 1 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der KTM 390 Enduro R sind derzeit 12 Modelle verfügbar. Für die Honda gibt es aktuell 36 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, KTM wurde derzeit 14 Mal pro Monat gesucht.
Technische Daten im Vergleich
Honda CRF250L 2014 |
KTM 390 Enduro R 2025 |
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| Motor und Antrieb | ||
| Zylinderzahl | 1 | 1 |
| Taktung | 4-Takt | 4-Takt |
| Ventile pro Zylinder | 4 | 4 |
| Kühlung | flüssig | flüssig |
| Hubraum | 249 ccm | 398,7 ccm |
| Bohrung | 76 mm | 89 mm |
| Hub | 55 mm | 64 mm |
| Leistung | 23 PS | 45 PS |
| U/min bei Leistung | 8500 U/min | 8500 U/min |
| Drehmoment | 22 Nm | 39 Nm |
| U/min bei Drehmoment | 7000 U/min | 7000 U/min |
| Verdichtung | 10,7 | 12,6 |
| Starter | Elektro | Elektro |
| Kupplung | Mehrscheiben im Ölbad | Antihopping, Kupplungssysteme |
| Zündung | Digital, Transistor | |
| Antrieb | Kette | Kette |
| Ventilsteuerung | DOHC | |
| Gemischaufbereitung | Einspritzung | |
| Getriebe | Gangschaltung | |
| Ganganzahl | 6 | |
| Chassis | ||
| Rahmen | Stahl | Stahl |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Lenkkopfwinkel | 62,9 Grad | |
| Nachlauf | 107 mm | |
| Fahrwerk vorne | ||
| Aufhängung | Telegabel Upside-Down | Telegabel Upside-Down |
| Marke | Showa | WP |
| Durchmesser | 43 mm | |
| Federweg | 230 mm | |
| Fahrwerk hinten | ||
| Marke | Showa | WP |
| Aufhängung | Zweiarmschwinge | |
| Federbein | Monofederbein | |
| Aufnahme | direkt | |
| Federweg | 230 mm | |
| Einstellmöglichkeit | Federvorspannung | |
| Bremsen vorne | ||
| Kolben | Zweikolben | Zweikolben |
| Bauart | Einzelscheibe | |
| Durchmesser | 285 mm | |
| Betätigung | hydraulisch | |
| Marke | Bybre | |
| Bremsen hinten | ||
| Bauart | Scheibe | Scheibe |
| Kolben | Einkolben | Einkolben |
| Durchmesser | 240 mm | |
| Marke | Bybre | |
| Daten und Abmessungen | ||
| Reifendurchmesser vorne | 21 Zoll | 21 Zoll |
| Reifenbreite hinten | 120 mm | 140 mm |
| Reifenhöhe hinten | 80 % | 80 % |
| Reifendurchmesser hinten | 18 Zoll | 18 Zoll |
| Länge | 2195 mm | |
| Breite | 815 mm | |
| Höhe | 1195 mm | |
| Radstand | 1445 mm | 1475 mm |
| Sitzhöhe von | 875 mm | 890 mm |
| Gewicht fahrbereit | 144 kg | |
| Tankinhalt | 7,7 l | 9 l |
| Führerscheinklassen | A2 | A1 |
| Reifenbreite vorne | 90 mm | |
| Reifenhöhe vorne | 90 % | |
| Gewicht trocken (mit ABS) | 159 kg | |
| Gewicht fahrbereit (mit ABS) | 165 kg | |
| Reichweite | 264 km | |
| CO²-Ausstoß kombiniert | 79 g/km | |
| Kraftstoffverbrauch kombiniert | 3,4 l/100km | |
| Wartungsintervall | 10000 km | |
Stärken und Schwächen im Vergleich
Hondas kleine CRF250L sollte als echtes Offroad-Bike ernst genommen werden. Auch wenn die Leistung keine Berge versetzt, erwacht sie zum Leben, wenn einmal der befestigte Untergrund endet. Hier zählt keine Höchstgeschwindigkeit, sondern das stabile Fahrverhalten, das sie an den Tag legt. Deshalb eignet sich diese zugängliche Honda auch perfekt, die ersten Offroad-Schritte zu machen, denn selbst falls sie mal am ungeplant zu Boden geht: Plastics wechseln und weiter gehts! Wer den Asphalt hinter sich lassen will und die Welt offroad erkunden will, liegt mit der CRF250L genau richtig!
Die KTM 390 Enduro R ist genau das, was vielen lange gefehlt hat: eine echte Dual-Sport-Maschine, die sich nicht in die Extreme flüchtet. Sie ist weder eine kompromisslose Hardenduro noch ein auf Stollen getrimmtes Naked Bike, sondern ein vielseitiges Werkzeug für Alltag, Reise und Gelände. Einfach in der Bedienung, agil genug für Landstraßen, komfortabel genug für längere Distanzen und mit einem Fahrwerk ausgestattet, das auch ambitioniertes Offroad-Fahren möglich macht. Dabei leistet sie sich kleinere Schwächen wie das spürbare Gewicht, leichte Vibrationen oder eine bissige Hinterradbremse - doch diese relativieren sich angesichts des attraktiven Preises. Wer Vielseitigkeit höher schätzt als technische Perfektion in einem einzelnen Bereich, findet in der 390 Enduro R ein durchdachtes, modernes und sehr ausgewogenes A2-Bike.
- Optik einer Wettbewerbs-Enduro
- einfaches Fahrverhalten
- gute Offroad-Eigenschaften
- robuster Eindruck
- minimalistischer Aufbau bedeutet geringe Ersatzteilkosten
- Lenker könnte breiter sein
- nicht einstellbares Fahrwerk
- Vibrationen bei hoher Drehzahl
- vielseitiger Einsatzbereich
- gut abgestimmtes, einstellbares Fahrwerk
- gute Ergonomie im Sitzen und Stehen
- moderne Elektronik mit Offroad-Optionen
- hohe Wartungsintervalle
- zugängliche Leistungsentfaltung
- Ride-by-Wire mit Verzögerung
- keine Tank- oder Reichweitenanzeige im Display
- Hinterradbremse schlecht dosierbar
- Federbein-Vorspannung nur umständlich verstellbar
- Getriebe teils etwas hakelig