Ducati 1299 Panigale S 2015 vs. BMW S 1000 RR 2018

Bewertung

Ducati 1299 Panigale S 2015
VS.
BMW S 1000 RR 2018
 

Ducati 1299 Panigale S 2015 vs. BMW S 1000 RR 2018 - Vergleich im Überblick

Der Ducati 1299 Panigale S mit ihrem 4-Takt Motor und einem Hubraum von 1.285 Kubik steht die BMW S 1000 RR mit ihrem 4-Takt Reihe 4-Zylinder-Motor mit 999 Kubik gegenüber.

Das maximale Drehmoment der 1299 Panigale S von 145 Newtonmeter bei 8.750 Touren bietet ordentlich mehr Schmalz als die 113 Nm Drehmoment bei 10.500 Umdrehungen bei der S 1000 RR.

Bei der 1299 Panigale S federt vorne eine in Druckstufe, Federvorspannung verstellbare Telegabel Upside-Down von Öhlins und hinten auf ein in Druckstufe, Federvorspannung verstellbares Federbein von Öhlins. Die S 1000 RR setzt vorne auf eine Telegabel Upside-Down.

Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Ducati vorne eine Doppelscheibe Vierkolben-Zange von Brembo und hinten eine Scheibe. Die BMW vertraut vorne auf eine Doppelscheibe Vierkolben-Zange. Hinten ist eine Scheibe Einkolben-Zange verbaut.

Bei der Bereifung setzt 1299 Panigale S auf Schlappen mit den Maßen 120 / 70 - 17 vorne und 200 / 55 - 17 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der S 1000 RR Reifen in den Größen 120/70-17 vorne und 190/55-17 hinten.

Der Radstand der Ducati 1299 Panigale S misst 1.437 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 830 Millimeter. Die BMW S 1000 RR ist von Radachse zu Radachse 1.438 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 815 Millimeter.

Mit einem fahrfertigen Gewicht von 208 kg ist die BMW deutlich schwerer als die Ducati mit 190,5 kg.

In den Tank der 1299 Panigale S passen 17 Liter Sprit. Bei der S 1000 RR sind es 17,5 Liter Tankvolumen.

Für die Ducati gibt es aktuell 423 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, BMW wurde derzeit 481 Mal pro Monat gesucht. Sie sind daher sehr oft gesuchte Modelle am 1000PS Marktplatz.

Technische Daten im Vergleich

Ducati 1299 Panigale S 2015

BMW S 1000 RR 2018

Ducati 1299 Panigale S 2015 BMW S 1000 RR 2018
Motor und Antrieb
Taktung 4-Takt 4-Takt
Hubraum 1285 ccm 999 ccm
Bohrung 116 mm 80 mm
Hub 60,8 mm 49,7 mm
Leistung 205 PS 199 PS
U/min bei Leistung 10500 U/min 13500 U/min
Drehmoment 144,6 Nm 113 Nm
U/min bei Drehmoment 8750 U/min 10500 U/min
Verdichtung 12,6 13
Antrieb Kette Kette
Motorbauart Reihe
Zylinderzahl 4
Ventile pro Zylinder 4
Kühlung flüssig
Gemischaufbereitung Einspritzung
Starter Elektro
Kupplung Mehrscheiben im Ölbad, Antihopping
Getriebe Gangschaltung
Ganganzahl 6
A2-Drosselung möglich nein
Chassis
Rahmen Aluminium Aluminium
Rahmenbauart Monocoque Brücken
Fahrwerk vorne
Aufhängung Telegabel Upside-Down Telegabel Upside-Down
Technologie TiN-Beschichtung
Marke Öhlins
Einstellmöglichkeit Druckstufe, Federvorspannung
Fahrwerk hinten
Aufhängung Einarmschwinge Zweiarmschwinge
Marke Öhlins
Einstellmöglichkeit Druckstufe, Federvorspannung
Bremsen vorne
Bauart Doppelscheibe Doppelscheibe
Kolben Vierkolben Vierkolben
Technologie radial, Monoblock radial
Marke Brembo
Aufnahme Schwimmsattel
Bremsen hinten
Bauart Scheibe Scheibe
Kolben Einkolben
Aufnahme Schwimmsattel
Daten und Abmessungen
Reifenbreite vorne 120 mm 120 mm
Reifenhöhe vorne 70 % 70 %
Reifendurchmesser vorne 17 Zoll 17 Zoll
Reifenbreite hinten 200 mm 190 mm
Reifenhöhe hinten 55 % 55 %
Reifendurchmesser hinten 17 Zoll 17 Zoll
Länge 2060 mm 2050 mm
Höhe 1130 mm
Radstand 1437 mm 1438 mm
Sitzhöhe von 830 mm 815 mm
Gewicht trocken (mit ABS) 166,5 kg
Gewicht fahrbereit (mit ABS) 190,5 kg 208 kg
Tankinhalt 17 l 17,5 l
Führerscheinklassen A A
Breite 826 mm

Stärken und Schwächen im Vergleich

Ducati 1299 Panigale S 2016

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Fazit von nastynils vom 10.03.2016:

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Fazit von nastynils vom 02.04.2017:

Mit dem bollernden Zweizylinder und der himmlischen Optik stiehlt sie beim Ausladen den anderen Bikes im Fahrerlager immer noch die Show. Das Elektronikpaket wirkt perfekt, das Chassis jedoch etwas zu radikal. Der V2 wird Fans begeistern könnte Rookies im Sattel aber überfordern.

Das ausgewogene Universaltalent wird auch 2017 bei vielen Vergleichstests vorne mitreden. Sie punktet immer noch mit dem überragenden Motor und der universellen und kompletten Ausstattung.

  • tolles Elektronikpaket
  • toller Schaltassistent
  • Optik zum Niederknien
  • in Kennerhand sauschnell
  • Anstrengend am Kurvenausgang
  • schmales Drehzahlband
  • starke Hitzeabstrahlung zum Hintern
  • Auf Wunsch mit kompletter Elektronik Ausstattung. Alle Features in hoher Qualität verfügbar
  • Starker Motor - kräftig und gut dosierbar
  • Angenehme Sitzposition auch für größere Piloten
  • Gutes Fahrwerk auf der Straße und bei Trackdays
  • Bremsfading auf der Rennstrecke bei hoher Belastung
  • Fahrqerksgüte hoch genug für Trackdays aber nicht gut genug für Renneinsätze
  • Wirkt optisch schon angegraut obwohl sie technisch vorne mit dabei ist

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