Ducati 1098 S 2008 vs. KTM 390 Adventure 2022
Bewertung
Ducati 1098 S 2008 vs. KTM 390 Adventure 2022 - Vergleich im Überblick
Der Ducati 1098 S mit ihrem 4-Takt 2-Zylinder-Motor und einem Hubraum von 1.099 Kubik steht die KTM 390 Adventure mit ihrem 4-Takt 1-Zylinder-Motor mit 373 Kubik gegenüber.
Die 390 Adventure setzt vorne auf eine Telegabel Upside-Down von WP mit 43 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten arbeitet ein Monofederbein von WP.
Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Ducati vorne eine und hinten eine. Die KTM vertraut vorne auf eine Einzelscheibe mit 320 Millimeter Durchmesser und Vierkolben-Zange. Hinten ist eine Scheibe mit 230 mm Durchmesser und Einkolben-Zange verbaut.
Für Bodenkontakt sorgen auf der 390 Adventure Reifen in den Größen 100/90-19 vorne und 130/80-17 hinten.
Der Radstand der Ducati 1098 S misst 1.430 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 820 Millimeter. Die KTM 390 Adventure ist von Radachse zu Radachse 1.430 mm lang und ihre Sitzhöhe reicht von 830 bis 855 Millimeter.
In den Tank der 1098 S passen 15,5 Liter Sprit. Bei der 390 Adventure sind es 14,5 Liter Tankvolumen.
Von der Ducati 1098 S gibt es aktuell 1 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der KTM 390 Adventure sind derzeit 23 Modelle verfügbar. Für die Ducati gibt es aktuell 65 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, KTM wurde derzeit 145 Mal pro Monat gesucht.
Technische Daten im Vergleich
Ducati 1098 S 2008 |
KTM 390 Adventure 2022 |
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| Motor und Antrieb | ||
| Zylinderzahl | 2 | 1 |
| Taktung | 4-Takt | 4-Takt |
| Kühlung | flüssig | flüssig |
| Hubraum | 1099 ccm | 373,2 ccm |
| Leistung | 160 PS | 44 PS |
| Antrieb | Kette | Kette |
| Schmierung | Druckumlauf | |
| Bohrung | 89 mm | |
| Hub | 60 mm | |
| U/min bei Leistung | 9000 U/min | |
| Drehmoment | 37 Nm | |
| U/min bei Drehmoment | 7000 U/min | |
| Verdichtung | 12,6 | |
| Gemischaufbereitung | Einspritzung | |
| Starter | Elektro | |
| Kupplung | Mehrscheiben im Ölbad | |
| Daten und Abmessungen | ||
| Radstand | 1430 mm | 1430 mm |
| Sitzhöhe von | 820 mm | 830 mm |
| Gewicht trocken | 171 kg | |
| Tankinhalt | 15,5 l | 14,5 l |
| Höchstgeschwindigkeit | 285 km/h | |
| Führerscheinklassen | A | A2 |
| Reifenbreite vorne | 100 mm | |
| Reifenhöhe vorne | 90 % | |
| Reifendurchmesser vorne | 19 Zoll | |
| Reifenbreite hinten | 130 mm | |
| Reifenhöhe hinten | 80 % | |
| Reifendurchmesser hinten | 17 Zoll | |
| Sitzhöhe bis | 855 mm | |
| Gewicht trocken (mit ABS) | 158 kg | |
| Gewicht fahrbereit (mit ABS) | 172 kg | |
| Reichweite | 430 km | |
| CO²-Ausstoß kombiniert | 78 g/km | |
| Kraftstoffverbrauch kombiniert | 3,37 l/100km | |
| Standgeräusch | 84 db | |
Stärken und Schwächen im Vergleich
Bei der Duc sind sämtliche Anzeigeinstrumente in einem einzigen Dashboard integriert. Echte Rennfahrer haben so etwas schon längst auf ihren Ringeisen montiert, hier allerdings natürlich serienmäßig.
Die kleine 390er-Adventurr darf als absoluter Allrounder ihrer Klasse und als echte Preis-Leistungs-Siegerin gesehen werden. Das hochwertige Elektronik-Paket sowie der kernige Einzylinder machen sie zum puren Spaßgerät, das unerfahrene On- und Offroad-Piloten keineswegs überfordert sondern unterstützt. Die sportliche, aber bequeme Sitzposition und der ordentliche Windschutz machen auch längere Touren möglich. Egal auf welchem Untergrund man sie bewegt, die 390 Adventure macht eine Menge Spaß - am meisten aber im engen Winkelwerk!
- Angenehme Sitzposition
- stabiles Fahrverhalten
- tolle Bremsanlage
- stabile Brembo Monoblock Sättel
- hochwertige Verarbeitung.
- Motorleistung fehlt im Vergleich zu 1000ern aus Japan
- kräftiger Motor
- einstellbares Fahrwerk
- guter Windschutz
- Top Preis-Leistungs-Verhältnis
- hochwertiges Elektronikpaket samt schräglagenabhängiger Traktionskontrolle und Kurven-ABS
- optionaler Quickshifter+
- echtes Spaßgerät auf jedem Untergrund
- für große Piloten etwas zu kompakt