BMW S 1000 R 2019 vs. Harley-Davidson CVO Breakout FXSBSE 2013
Bewertung
BMW S 1000 R 2019 vs. Harley-Davidson CVO Breakout FXSBSE 2013 - Vergleich im Überblick
Der BMW S 1000 R mit ihrem 4-Takt Reihe 4-Zylinder-Motor mit Einspritzung und einem Hubraum von 999 Kubik steht die Harley-Davidson CVO Breakout FXSBSE mit ihrem 2-Zylinder-Motor mit 1.690 Kubik gegenüber. Die BMW hat mit 165 PS bei 11.000 Umdrehungen einen mächtigen Leistungsvorsprung im Vergleich zur Harley-Davidson mit 91 PS bei 5.010 U / min.
Das maximale Drehmoment der CVO Breakout FXSBSE von 150 Newtonmeter bei 3.250 Touren bietet ordentlich mehr Schmalz als die 114 Nm Drehmoment bei 9.250 Umdrehungen bei der S 1000 R.
Bei der S 1000 R federt vorne eine Telegabel Upside-Down mit 46 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten ein Monofederbein. Die CVO Breakout FXSBSE setzt vorne auf eine Telegabel konventionell.
Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der BMW vorne eine Doppelscheibe Vierkolben-Zange und hinten eine Scheibe Einkolben-Zange. Die Harley-Davidson vertraut vorne auf eine Einzelscheibe Vierkolben-Zange. Hinten ist eine Scheibe Zweikolben-Zange verbaut.
Bei der Bereifung setzt S 1000 R auf Schlappen mit den Maßen 120 / 70 - 17 vorne und 190 / 55 - 17 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der CVO Breakout FXSBSE Reifen in den Größen 130/60-21 vorne und 240/40-18 hinten.
Der Radstand der BMW S 1000 R misst 1.439 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 814 Millimeter. Die Harley-Davidson CVO Breakout FXSBSE ist von Radachse zu Radachse 1.710 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 655 Millimeter.
In den Tank der S 1000 R passen 17,5 Liter Sprit. Bei der CVO Breakout FXSBSE sind es 18,9 Liter Tankvolumen.
Von der BMW S 1000 R gibt es aktuell 59 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der Harley-Davidson CVO Breakout FXSBSE sind derzeit 1 Modelle verfügbar. Für die BMW gibt es aktuell 543 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, Harley-Davidson wurde derzeit 19 Mal pro Monat gesucht.
Technische Daten im Vergleich
BMW S 1000 R 2019 |
Harley-Davidson CVO Breakout FXSBSE 2013 |
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| Motor und Antrieb | ||
| Motorbauart | Reihe | |
| Zylinderzahl | 4 | 2 |
| Taktung | 4-Takt | |
| Ventile pro Zylinder | 4 | |
| Kühlung | flüssig | Luft |
| Hubraum | 999 ccm | 1690 ccm |
| Bohrung | 80 mm | 101,6 mm |
| Hub | 49,7 mm | 111,1 mm |
| Leistung | 165 PS | 91 PS |
| U/min bei Leistung | 11000 U/min | 5010 U/min |
| Drehmoment | 114 Nm | 150 Nm |
| U/min bei Drehmoment | 9250 U/min | 3250 U/min |
| Verdichtung | 12 | 9,2 |
| Gemischaufbereitung | Einspritzung | |
| Kupplung | Mehrscheiben im Ölbad, Antihopping | Mehrscheiben im Ölbad |
| Antrieb | Kette | Riemen |
| Ganganzahl | 6 | 6 |
| Ventilsteuerung | OHV | |
| Zündung | Transistor | |
| Chassis | ||
| Rahmen | Aluminium | Stahl |
| Rahmenbauart | Brücken | Doppelschleife |
| Fahrwerk vorne | ||
| Aufhängung | Telegabel Upside-Down | Telegabel konventionell |
| Durchmesser | 46 mm | |
| Fahrwerk hinten | ||
| Aufhängung | Zweiarmschwinge | |
| Federbein | Monofederbein | |
| Bremsen vorne | ||
| Bauart | Doppelscheibe | Einzelscheibe |
| Kolben | Vierkolben | Vierkolben |
| Technologie | radial | |
| Aufnahme | Schwimmsattel | |
| Bremsen hinten | ||
| Bauart | Scheibe | Scheibe |
| Kolben | Einkolben | Zweikolben |
| Aufnahme | Schwimmsattel | Schwimmsattel |
| Fahrassistenzsysteme | ||
| Assistenzsysteme | Fahrwerk dynamisch | |
| Daten und Abmessungen | ||
| Reifenbreite vorne | 120 mm | 130 mm |
| Reifenhöhe vorne | 70 % | 60 % |
| Reifendurchmesser vorne | 17 Zoll | 21 Zoll |
| Reifenbreite hinten | 190 mm | 240 mm |
| Reifenhöhe hinten | 55 % | 40 % |
| Reifendurchmesser hinten | 17 Zoll | 18 Zoll |
| Länge | 2057 mm | 2445 mm |
| Breite | 845 mm | 985 mm |
| Radstand | 1439 mm | 1710 mm |
| Sitzhöhe von | 814 mm | 655 mm |
| Gewicht fahrbereit (mit ABS) | 205 kg | |
| Tankinhalt | 17,5 l | 18,9 l |
| Führerscheinklassen | A | A |
| Höhe | 1080 mm | |
| Gewicht trocken (mit ABS) | 330 kg | |
| Höchstgeschwindigkeit | 190 km/h | |
Stärken und Schwächen im Vergleich
Die BMW S 1000 R überzeugt auf ganzer Linie und ist deutlich mehr als nur eine nackte Version der S 1000 RR. Mit einem eigenen Charakter, mehr Drehmoment im mittleren Drehzahlbereich und erstklassiger Elektronik setzt sie neue Maßstäbe im Segment der Hochleistungs-Nakeds. Das Gesamtpaket aus brutaler Performance, hervorragendem Fahrwerk und praxistauglicher Alltagsnutzung macht sie zu einem der besten Naked Bikes überhaupt - und das zu einem überraschend fairen Preis.
Wer sie sieht, merkt sofort, dass dieses Modell eigentlich nicht von der Stange sein kann, obwohl es eine serienmäßige Harley ist. Daher dreht sich alles um die äußeren Reize, die herrlichen Felgen, das gechoppte Heck oder die glitzernde Lackierung sind nur die auffälligsten Details an der professionell gestalteten Breakout. Die inneren Werte spielen hingegen eine untergeordnete Rolle.
- Brutale Performance mit 160 PS
- Hervorragendes DDC-Fahrwerk
- Für ein Nakedbike erstaunliche Stabilität bei hohen Geschwindigkeiten
- Perfekte Elektronik mit feinfühligem DTC
- Gutes Preis/Leistungs-Verhältnis
- Charakter trotz Perfektion
- Zu kleine Schrift der Fahrmodianzeige im Display
- Für BMW-Traditionalisten zu extremes Auftreten
- Ohne Ausstattungspakete fehlen wichtige Elektronikfeatures
- Bei voller Ausstattung geht der Preisvorteil verloren
- Der breiteste Hinterreifen der serienmäßigen Harleys kommt gut zur Geltung
- positiv überraschender Fahrbetrieb
- anspruchsvolles Design.
- Fußrasten schleifen früh am Boden
- Auspuffklang enttäuschend leise.