Benelli Imperiale 400 2022 vs. Suzuki Burgman 400 2009
Bewertung
Benelli Imperiale 400 2022 vs. Suzuki Burgman 400 2009 - Vergleich im Überblick
Der Benelli Imperiale 400 mit ihrem 4-Takt 1-Zylinder-Motor mit Einspritzung und einem Hubraum von 374 Kubik steht der Suzuki Burgman 400 mit seinem 4-Takt 1-Zylinder-Motor mit 400 Kubik gegenüber. Der Suzuki bietet mit 25 PS bei 7.300 Umdrehungen einen spürbaren Unterschied im Vergleich zur Benelli mit 20 PS bei 5.500 U / min.
Das maximale Drehmoment des Burgman 400 von 36 Newtonmeter bei 5.800 Touren bietet ordentlich mehr Schmalz als die 29 Nm Drehmoment bei 3.500 Umdrehungen bei der Imperiale 400.
Bei der Imperiale 400 federt vorne eine Telegabel konventionell mit 41 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten ein Stereo-Federbeine.
Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Benelli vorne eine Einzelscheibe mit 300 Millimeter Durchmesser und Zweikolben-Zange und hinten eine Scheibe mit 240 Millimeter Durchmesser und Einkolben-Zange. Der Suzuki vertraut vorne auf eine Doppelscheibe. Hinten ist eine Scheibe verbaut.
Bei der Bereifung setzt Imperiale 400 auf Schlappen mit den Maßen 110 / 90 - 19 vorne und 130 / 80 - 18 hinten.
Der Radstand der Benelli Imperiale 400 misst 1.450 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 780 Millimeter. Der Suzuki Burgman 400 ist von Radachse zu Radachse 1.585 mm lang und seine Sitzhöhe beträgt 710 Millimeter.
In den Tank der Imperiale 400 passen 12 Liter Sprit. Bei der Burgman 400 sind es 13,5 Liter Tankvolumen.
Der aktuelle Durchschnittspreis der Benelli Imperiale 400 beträgt in unserer Neu- und Gebrauchtmotorradbörse 2.978 Euro und ist damit deutlich günstiger als der Preis des Suzuki Burgman 400 mit 4.800 Euro im Durchschnitt.
Von der Benelli Imperiale 400 gibt es aktuell 4 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der Suzuki Burgman 400 sind derzeit 25 Modelle verfügbar.
Technische Daten im Vergleich
Benelli Imperiale 400 2022 |
Suzuki Burgman 400 2009 |
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| Motor und Antrieb | ||
| Zylinderzahl | 1 | 1 |
| Taktung | 4-Takt | 4-Takt |
| Ventile pro Zylinder | 4 | 4 |
| Ventilsteuerung | OHC | DOHC |
| Kühlung | Luft | |
| Hubraum | 373,5 ccm | 400 ccm |
| Bohrung | 72,7 mm | 81 mm |
| Hub | 90 mm | 77,6 mm |
| Leistung | 20,4 PS | 25 PS |
| U/min bei Leistung | 5500 U/min | 7300 U/min |
| Drehmoment | 29 Nm | 36,3 Nm |
| U/min bei Drehmoment | 3500 U/min | 5800 U/min |
| Verdichtung | 8,5 | 11,2 |
| Gemischaufbereitung | Einspritzung | |
| Starter | Elektro | |
| Antrieb | Kette | Riemen |
| Getriebe | Gangschaltung | Variomatik |
| Ganganzahl | 5 | |
| Fahrwerk vorne | ||
| Aufhängung | Telegabel konventionell | |
| Durchmesser | 41 mm | |
| Federweg | 110 mm | |
| Fahrwerk hinten | ||
| Aufhängung | Zweiarmschwinge | |
| Federbein | Stereo-Federbeine | |
| Federweg | 65 mm | |
| Bremsen vorne | ||
| Bauart | Einzelscheibe | Doppelscheibe |
| Durchmesser | 300 mm | |
| Kolben | Zweikolben | |
| Bremsen hinten | ||
| Bauart | Scheibe | Scheibe |
| Durchmesser | 240 mm | |
| Kolben | Einkolben | |
| Fahrassistenzsysteme | ||
| Assistenzsysteme | ABS | |
| Daten und Abmessungen | ||
| Reifenbreite vorne | 110 mm | 120 mm |
| Reifenhöhe vorne | 90 % | 80 % |
| Reifendurchmesser vorne | 19 Zoll | |
| Reifenbreite hinten | 130 mm | 150 mm |
| Reifenhöhe hinten | 80 % | 70 % |
| Reifendurchmesser hinten | 18 Zoll | |
| Länge | 2170 mm | 2270 mm |
| Breite | 815 mm | 760 mm |
| Höhe | 1140 mm | 1385 mm |
| Radstand | 1450 mm | 1585 mm |
| Sitzhöhe von | 780 mm | 710 mm |
| Gewicht trocken (mit ABS) | 200 kg | |
| Tankinhalt | 12 l | 13,5 l |
| Gewicht fahrbereit (mit ABS) | 222 kg | |
| Höchstgeschwindigkeit | 145 km/h | |
| Führerscheinklassen | A2 | |
Stärken und Schwächen im Vergleich
Mit der Imperiale 400 stellt Benelli einen würdige Kandidatin für den Anschluss an die glorreichen vergangenen Tage der italienischen Kultmarke vor. Der Ansatz ist was die Fahrdynamik betrifft, sogar etwas zu authentisch geraten. Die Rede ist dabei nicht vom Eintopf, der sich wacker schlägt und wunderbar zum Cruisen taugt. Es sind Fahrwerk und Bremssystem, die für ein Motorrad des 21. Jahrhunderts nicht mehr zeitgemäß sind. Wer sich dessen bewusst ist, kann mit der Imperiale 400 herrliche Stunden verbringen - Motorradfahren wie damals.
Der Suzuki Burgman 400 ist ein bewährter Maxi-Scooter, der vor allem durch seine Zuverlässigkeit, den großen Stauraum und den hohen Komfort punktet. Er eignet sich hervorragend für den täglichen Einsatz und längere Fahrten, stößt jedoch bei modernen technischen Features an seine Grenzen. Für Fans klassischer Scooter mit solidem Charakter bleibt der Burgman eine gute Wahl, auch wenn er im Vergleich zur Konkurrenz etwas teurer ist.
- hinreißende Optik
- wertige Materialien
- genug Platz für 2
- kerniger Langhuber
- Fahrwerk extrem weich
- Bremse schwach
- Große Stauraumkapazität
- Hoher Fahrkomfort und guter Wetterschutz
- Zuverlässige und erprobte Technik
- Stabile Fahrweise auch bei schwierigen
- Straßenverhältnissen
- Antriebsstrang und Display wirken veraltet
- Spürbarer "Gummibandeffekt" beim Anfahren
- Keine modernen Features wie Smartkey oder verstellbares Windschild