Aprilia Dorsoduro 900 2017 vs. Ducati Multistrada V2 S 2025

Aprilia Dorsoduro 900 2017

Ducati Multistrada V2 S 2025

Bewertung

Aprilia Dorsoduro 900 2017
VS.
Ducati Multistrada V2 S 2025
 

Aprilia Dorsoduro 900 2017 vs. Ducati Multistrada V2 S 2025 - Vergleich im Überblick

Der Aprilia Dorsoduro 900 mit ihrem 4-Takt 90 Grad V 2-Zylinder-Motor mit Einspritzung und einem Hubraum von 896 Kubik steht die Ducati Multistrada V2 S mit ihrem 4-Takt 90 Grad V 2-Zylinder-Motor mit 890 Kubik gegenüber.

Das maximale Drehmoment der Multistrada V2 S von 92 Newtonmeter bei 8.250 Touren bietet ähnlich viel Schub als die 90 Nm Drehmoment bei 6.500 Umdrehungen bei der Dorsoduro 900.

Bei der Dorsoduro 900 federt vorne eine in Federvorspannung, Zugstufe verstellbare Telegabel Upside-Down von Kayaba mit 41 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten auf ein in Federvorspannung, Zugstufe verstellbares Monofederbein von Sachs. Die Multistrada V2 S setzt vorne auf eine in Druckstufe, Federvorspannung und Zugstufe verstellbare Telegabel Upside-Down mit 45 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten arbeitet auf ein in Druckstufe, Federvorspannung und Zugstufe verstellbares Monofederbein.

Die Ducati Multistrada V2 S bietet mit 170 mm vorne und 170 mm hinten einen vergleichbaren Federwerg als die Aprilia Dorsoduro 900 mit 160 mm vorne und 160 mm hinten.

Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Aprilia vorne eine Doppelscheibe mit 320 Millimeter Durchmesser und Vierkolben-Zange und hinten eine Scheibe mit 240 Millimeter Durchmesser und Einkolben-Zange. Die Ducati vertraut vorne auf eine Doppelscheibe mit 320 Millimeter Durchmesser und Vierkolben-Zange von Brembo. Hinten ist eine Scheibe mit 265 mm Durchmesser und Zweikolben-Zange von Brembo verbaut.

Bei der Bereifung setzt Dorsoduro 900 auf Schlappen mit den Maßen 120 / 70 - 17 vorne und 180 / 55 - 17 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der Multistrada V2 S Reifen in den Größen 120/70-19 vorne und 170/60-17 hinten.

Der Radstand der Aprilia Dorsoduro 900 misst 1.505 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 870 Millimeter. Die Ducati Multistrada V2 S ist von Radachse zu Radachse 1.572 mm lang und ihre Sitzhöhe reicht von 830 bis 850 Millimeter.

Mit einem fahrfertigen Gewicht von 212 kg ist die Aprilia etwas schwerer als die Ducati mit 202 kg.

In den Tank der Dorsoduro 900 passen 11,5 Liter Sprit. Bei der Multistrada V2 S sind es 19 Liter Tankvolumen.

Der aktuelle Durchschnittspreis der Aprilia Dorsoduro 900 beträgt in unserer Neu- und Gebrauchtmotorradbörse 8.234 Euro und ist damit deutlich günstiger als der Preis der Ducati Multistrada V2 S mit 17.388 Euro im Durchschnitt.

Von der Aprilia Dorsoduro 900 gibt es aktuell 5 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der Ducati Multistrada V2 S sind derzeit 24 Modelle verfügbar. Für die Aprilia gibt es aktuell 24 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, Ducati wurde derzeit 322 Mal pro Monat gesucht.

Technische Daten im Vergleich

Aprilia Dorsoduro 900 2017

Ducati Multistrada V2 S 2025

Aprilia Dorsoduro 900 2017 Ducati Multistrada V2 S 2025
Motor und Antrieb
Motorbauart V V
Grad 90 90
Zylinderzahl 2 2
Taktung 4-Takt 4-Takt
Ventile pro Zylinder 4 4
Ventilsteuerung DOHC
Kühlung flüssig flüssig
Hubraum 896,1 ccm 890 ccm
Bohrung 92 mm 96 mm
Hub 67,4 mm 61,5 mm
Leistung 95,2 PS 115,6 PS
U/min bei Leistung 8750 U/min 10,5 U/min
Drehmoment 90 Nm 92,1 Nm
U/min bei Drehmoment 6500 U/min 8250 U/min
Verdichtung 11 13,1
Gemischaufbereitung Einspritzung Einspritzung
Starter Elektro Elektro
Kupplung Mehrscheiben im Ölbad Mehrscheiben im Ölbad
Zündung Digital
Antrieb Kette Kette
Getriebe Gangschaltung Gangschaltung
Ganganzahl 6 6
Drosselklappendurchmesser 52 mm
A2-Drosselung möglich ja
Chassis
Rahmen Stahl Aluminium
Rahmenbauart Gitterrohr Monocoque, Motor mittragend
Lenkkopfwinkel 65,7 Grad
Nachlauf 105,5 mm
Fahrwerk vorne
Aufhängung Telegabel Upside-Down Telegabel Upside-Down
Marke Kayaba
Durchmesser 41 mm 45 mm
Federweg 160 mm 170 mm
Einstellmöglichkeit Federvorspannung, Zugstufe Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe
Fahrwerk hinten
Aufhängung Zweiarmschwinge Zweiarmschwinge
Material Aluminium Aluminium
Federbein Monofederbein Monofederbein
Marke Sachs
Federweg 160 mm 170 mm
Einstellmöglichkeit Federvorspannung, Zugstufe Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe
Aufnahme direkt
Bremsen vorne
Bauart Doppelscheibe Doppelscheibe
Durchmesser 320 mm 320 mm
Kolben Vierkolben Vierkolben
Betätigung hydraulisch hydraulisch
Technologie radial radial, Monoblock
Marke Brembo
Bremsen hinten
Bauart Scheibe Scheibe
Durchmesser 240 mm 265 mm
Kolben Einkolben Zweikolben
Marke Brembo
Fahrassistenzsysteme
Assistenzsysteme ABS, Fahrmodi, Ride by Wire, Traktionskontrolle Fahrmodi, Kurven-ABS, Motorschleppmomentregelung, Ride by Wire, Schaltassistent mit Blipper, Tempomat, Traktionskontrolle, Wheelie-Kontrolle
Daten und Abmessungen
Reifenbreite vorne 120 mm 120 mm
Reifenhöhe vorne 70 % 70 %
Reifendurchmesser vorne 17 Zoll 19 Zoll
Reifenbreite hinten 180 mm 170 mm
Reifenhöhe hinten 55 % 60 %
Reifendurchmesser hinten 17 Zoll 17 Zoll
Länge 2210 mm
Radstand 1505 mm 1572 mm
Sitzhöhe von 870 mm 830 mm
Gewicht fahrbereit (mit ABS) 212 kg 202 kg
Tankinhalt 11,5 l 19 l
Führerscheinklassen A A2, A
Sitzhöhe bis 850 mm
Reichweite 345 km
CO²-Ausstoß kombiniert 127 g/km
Kraftstoffverbrauch kombiniert 5,5 l/100km

Stärken und Schwächen im Vergleich

Aprilia Dorsoduro 900 2017

Aprilia Dorsoduro 900 Test 2017

Fazit von vauli vom 16.08.2017:

Ducati Multistrada V2 S 2025

Ducati Multistrada V2 S vs. BMW F 900 XR Test & Vergleich

Fazit von Gregor vom 09.07.2025:

Die Dorsoduro 900 kann alles besser als ihre Vorgängerin Dorsoduro 750. Die Elektronik mit einstellbaren Modi, ABS und Traktionskontrolle funktioniert tadellos, das Triebwerk hat nun auch von unten heraus den nötigen Punch, der eine Zweizylinder-Supermoto so spaßig macht. Dank der hohen Sitzposition ist sie wendig genug, bleibt aber immer stabil und präzise. Die Optik ist zwar nur wenig gegenüber der Dorso 750 verändert, da die Konkurrenz aber unisono aufgegeben hat, ist die Dorsoduro 900 die letzte ihrer Art und somit das einzige Supermoto-Funbike am Markt.

Die zahlreichen Veränderungen haben sich bezahlt gemacht, die Ducati Multistrada V2 S im Modelljahr 2025 ist besser denn je! Das ruppige Verhalten bei niedrigen Drehzahlen ist passé, das Getriebe funktioniert jetzt wesentlich besser. Wer auf der Suche nach einem ultimativen Kompromiss zwischen Sportlichkeit und Reisetauglichkeit ist, der ist mit der "kleinen" Multi verdammt gut beraten!

  • kräftiges Triebwerk mit gut abgestimmter Elektronik
  • abschaltbare Traktionskontrolle
  • gute Bremsen mit abschaltbarem ABS
  • stabiles Handling
  • einzigartige Optik
  • aktive Sitzposition
  • relativ hohes Gewicht
  • schlecht ablesbarer Drehzahlmesser
  • spaßiger Motor mit Manieren untenrum
  • gut dosierbare Vorderradbremse
  • grandioses Fahrwerk
  • ausgesprochen leicht
  • unglaubliche Agilität
  • vorbildliche Stabilität
  • sehr guter Windschutz für den Kopf
  • unschöne Verarbeitungsdetails
  • Dosierbarkeit der Hinterradbremse nicht perfekt

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