Neue Royal Enfield Himalayan 2021 mit High-Tech & Euro 5 an Bord

Royal Enfields bodenständige Reiseenduro entwickelt sich weiter

Das beliebte und minimalistische Abenteurer-Motorrad, die Himalayan, entwickelt sich 2021 weiter. Dabei weicht sie vom Minimalismus ab und setzt stattdessen auf smarte Technologien.

Ok, vielleicht ist "High-Tech" etwas hochtrabend formuliert. Technologiepreise und technische Wunder wird es bei der Royal Enfield Himalayan auch 2021 nicht geben. Doch als ältester Motorradhersteller der Welt hat Royal Enfield wahrscheinlich schon oft Trends erkennen und sich an diese anpassen müssen. Smarte Technologien und Connectivity werden immer populärer, doch in der Motorrad-Klasse unter 5000 € sind sie noch immer eher selten zu sehen. Die Royal Enfield prischt hier vor!

Turn by Turn Navigation auf der Royal Enfield Himalayan 2021

Das neue Navigationssystem der Himalayan nennt sich ganz nüchtern "Royal Enfield TbT". Das System basiert auf der Google Maps-Plattform und holt sich die Informationen vom Smartphone. Über die Royal Enfield App wird dieses gekoppelt und die Richtungsangaben in Echtzeit an die Himalayan gesendet. In einem kleinen farbigen Display rechts neben den anderen, fast ausschließlich analogen Anzeigen (Geschwindigkeit, Drehzahl, Tankfüllstand und Ganganzeige), wird die Turn-by-Turn Navigation in einem kleinen Farbdisplay angezeigt. Das mag am Motorradmarkt allgemein zwar keine technische Revolution sein, doch in der Preis-Klasse der Himalayan kann man bei so einem System durchaus von "High-Tech" reden. Die Himalayan ist damit übrigens nicht die erste Royal Enfield mit diesem Feature. Schon die neue Royal Enfield Meteor 350 hat die Turn-by-Turn-Navigation verbaut.

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Abschaltbares ABS und Euro 5 Homologation für die Himalayan 2021

Der Motor bleibt prinzipiell der gleiche 411 cm³ Einzylinder-Motor mit 24 PS Maximalleistung bei 6500 Umdrehungen und 32 Nm Drehmoment bei 4250 U/min, nur ist er jetzt Euro-5-konform. Das ABS wurde auch überarbeitet und ist jetzt abschaltbar, allerdings nur hinten. So eine rückseitige Abschaltung des ABS kennt man schon zum Beispiel von der KTM 125 Duke, dort heißt es "Supermoto-Modus". Warum das Ganze? Damit ist es möglich, das Hinterrad zum Blockieren zu bringen. Das ermöglicht kleine Drifts und hilft bei steilen Offroad-Passagen. Geht bei so abenteuerlichen Touren mal was schief, so kann man mit der neuen Warnblinkanlage vor Gefahr warnen und die 3-jährige Garantie und Pannenhilfe sind gut für die Nerven und den Kontostand.

Ergonomische Upgrades auf der Himalayan

Das Feedback der Himalayan-Fahrer wurde laut Royal Enfield berücksichtig und so bekommt die Himalayan 2021 einen verbesserten Sitzpolster, ein neu gestaltetes Windschild, einen schlankeren Frontschutz und ein rundum verbessertes Setup für Touren. Der Gepäckträger verfügt nun über eine zusätzliche Platte zur Befestigung von Gepäckstücken und ist gleichzeitig aber niedriger geworden, um das Aufsteigen zu erleichtern.

Neue Farben und alte Preise - Die Himalayan bleibt das Schnäppchen unter den Reise-Motorrädern

Mit den Farben "Mirage Silver", "Pine Green" und "New Granite Black" gesellen sich drei neue Designs zu den schon bestehenden drei Farben hinzu. Trotz des neuen Anstrichs, der ganzen Upgrades und der neumodischen Technik bleibt aber eines beim Alten: Der unschlagbar niedrige Preis. In Deutschland ist sie schon ab 4970 € zu haben. In Österreich liegt der UVP bei 5290 € und in der Schweiz bei 6790 CHF.

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Bericht vom 12.02.2021 | 17.790 Aufrufe

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