Honda CRF1000L Africa Twin 2017 vs. Triumph Tiger Sport 1050 2014
Bewertung
Honda CRF1000L Africa Twin 2017 vs. Triumph Tiger Sport 1050 2014 - Vergleich im Überblick
Der Honda CRF1000L Africa Twin mit ihrem 4-Takt Reihe 2-Zylinder-Motor mit Einspritzung und einem Hubraum von 998 Kubik steht die Triumph Tiger Sport 1050 mit ihrem Reihe 3-Zylinder-Motor mit 1.050 Kubik gegenüber. Die Triumph hat mit 125 PS bei 9.400 Umdrehungen ein ordentliches Mehr an Leistung im Vergleich zur Honda mit 95 PS bei 7.500 U / min.
Das maximale Drehmoment der Tiger Sport 1050 von 104 Newtonmeter bei 4.300 Touren bietet ähnlich viel Schub als die 98 Nm Drehmoment bei 6.000 Umdrehungen bei der CRF1000L Africa Twin.
Bei der CRF1000L Africa Twin federt vorne eine in Druckstufe, Federvorspannung und Zugstufe verstellbare Telegabel Upside-Down von Showa und hinten auf ein in Druckstufe, Federvorspannung und Zugstufe verstellbares Monofederbein von Showa. Die Tiger Sport 1050 setzt vorne auf eine in Druckstufe, Zugstufe verstellbare Telegabel konventionell von Showa und hinten arbeitet auf ein in Druckstufe, Zugstufe verstellbares Federbein von Showa.
Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Honda vorne eine Doppelscheibe mit 310 Millimeter Durchmesser und Vierkolben-Zange von Nissin und hinten eine Scheibe mit 256 Millimeter Durchmesser und Zweikolben-Zange. Die Triumph vertraut vorne auf eine Vierkolben-Zange von Nissin. Hinten ist eine Scheibe Zweikolben-Zange von Nissin verbaut.
Bei der Bereifung setzt CRF1000L Africa Twin auf Schlappen mit den Maßen 90 / 90 - 21 vorne und 150 / 70 - 18 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der Tiger Sport 1050 Reifen in den Größen 120/70-17 vorne und 180/55-17 hinten.
Der Radstand der Honda CRF1000L Africa Twin misst 1.575 Millimeter, die Sitzhöhe reicht von 850 bis 870 Millimeter. Die Triumph Tiger Sport 1050 ist von Radachse zu Radachse 1.540 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 830 Millimeter.
In den Tank der CRF1000L Africa Twin passen 18,8 Liter Sprit. Bei der Tiger Sport 1050 sind es 20 Liter Tankvolumen.
Von der Honda CRF1000L Africa Twin gibt es aktuell 7 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der Triumph Tiger Sport 1050 sind derzeit 9 Modelle verfügbar. Für die Honda gibt es aktuell 473 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, Triumph wurde derzeit 20 Mal pro Monat gesucht.
Technische Daten im Vergleich
Honda CRF1000L Africa Twin 2017 |
Triumph Tiger Sport 1050 2014 |
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| Motor und Antrieb | ||
| Motorbauart | Reihe | Reihe |
| Grad | 0 | |
| Zylinderzahl | 2 | 3 |
| Taktung | 4-Takt | |
| Ventile pro Zylinder | 4 | 4 |
| Kühlung | flüssig | flüssig |
| Hubraum | 998 ccm | 1050 ccm |
| Bohrung | 92 mm | 79 mm |
| Hub | 75,1 mm | 71,4 mm |
| Leistung | 95 PS | 125 PS |
| U/min bei Leistung | 7500 U/min | 9400 U/min |
| Drehmoment | 98 Nm | 104 Nm |
| U/min bei Drehmoment | 6000 U/min | 4300 U/min |
| Gemischaufbereitung | Einspritzung | |
| Starter | Elektro | |
| Kupplung | Mehrscheiben im Ölbad | Mehrscheiben im Ölbad |
| Zündung | Transistor | |
| Antrieb | Kette | Kette |
| Getriebe | Gangschaltung | |
| Ganganzahl | 6 | 6 |
| A2-Drosselung möglich | ja | |
| Ventilsteuerung | DOHC | |
| Verdichtung | 12 | |
| Chassis | ||
| Rahmen | Stahl | |
| Rahmenbauart | Brücken | |
| Fahrwerk vorne | ||
| Aufhängung | Telegabel Upside-Down | Telegabel konventionell |
| Marke | Showa | Showa |
| Einstellmöglichkeit | Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe | Druckstufe, Zugstufe |
| Fahrwerk hinten | ||
| Aufhängung | Zweiarmschwinge | |
| Material | Aluminium | |
| Federbein | Monofederbein | |
| Aufnahme | Pro-Link | |
| Marke | Showa | Showa |
| Einstellmöglichkeit | Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe | Druckstufe, Zugstufe |
| Bremsen vorne | ||
| Bauart | Doppelscheibe | |
| Durchmesser | 310 mm | |
| Kolben | Vierkolben | Vierkolben |
| Betätigung | hydraulisch | |
| Technologie | radial | radial |
| Marke | Nissin | Nissin |
| Bremsen hinten | ||
| Bauart | Scheibe | Scheibe |
| Durchmesser | 256 mm | |
| Kolben | Zweikolben | Zweikolben |
| Aufnahme | Schwimmsattel | |
| Marke | Nissin | |
| Fahrassistenzsysteme | ||
| Assistenzsysteme | ABS, Traktionskontrolle | |
| Daten und Abmessungen | ||
| Reifenbreite vorne | 90 mm | 120 mm |
| Reifenhöhe vorne | 90 % | 70 % |
| Reifendurchmesser vorne | 21 Zoll | 17 Zoll |
| Reifenbreite hinten | 150 mm | 180 mm |
| Reifenhöhe hinten | 70 % | 55 % |
| Reifendurchmesser hinten | 18 Zoll | 17 Zoll |
| Länge | 2335 mm | 2150 mm |
| Breite | 875 mm | 835 mm |
| Höhe | 1475 mm | |
| Radstand | 1575 mm | 1540 mm |
| Sitzhöhe von | 850 mm | 830 mm |
| Sitzhöhe bis | 870 mm | |
| Gewicht trocken (mit ABS) | 212 kg | |
| Gewicht fahrbereit (mit ABS) | 232 kg | |
| Tankinhalt | 18,8 l | 20 l |
| Führerscheinklassen | A | A |
| Gewicht fahrbereit | 235 kg | |
Stärken und Schwächen im Vergleich
Immer noch sensationell. Sie punktet mit den bekannten Honda Tugenden, wird aber trotzdem nie fad. Ein Motorrad das mit Dir durch dick und dünn geht und auch auf extralangen Touren nicht müde macht. Sehr robust im Gelände, fährt auch wirklich harte Passagen problemlos mit. Auch 2017 immer noch die Benchmark bei den Reiseenduros.
Im direkten Vergleich mit ihrer kleinen Schwester Tiger 800 XC kann die Tiger Sport 1050 nur in einem Kapitel voll punkten: Die Bremsen sind extrem ausgewogen und packen ordentlich zu, wenn man es braucht. In den meisten anderen Disziplinen kann sie sich aber nicht durchsetzen. Vor allem beim Handling benimmt sich die große 1050er viel störrischer als die kleine Schwester. Da sie auch nicht wirklich Offroad nutzbar ist, engt sich ihr Aktionsradius gegenüber der Tiger 800 XC stark ein. Geht es aber um einen universellen Partner für die Straße, der neben einer angenehmen Sitzposition auch ein gewisses Maß an Sport bieten soll, ist die Tiger Sport 1050 gewiss nicht die falsche Wahl.
- Komfortabel aber nicht langweilig
- Angenehmer und perfekt dimensionierter Motor
- Sitzhöhe einen Tick niedriger als bei der KTM- ab Körpergröße 175cm könnte es klappen
- Federelemente machen im Gelände alles mit, sind bei hohen Geschwindigkeiten aber zu komfortabel abgestimmt
- Traktionskontrolle nervt im Gelände - muss nach jeder kurzen Pause immer wieder neu eingestellt werden.
- Sportliches und eigenständiges Design
- kräftiger Dreizylinder-Motor
- guter Klang
- bequeme Sitzposition
- ausgezeichnete Bremsen
- stabiles Fahrwerk
- Störrisches Handling im engen Winkelwerk
- nicht geländetauglich