Honda CBR650R 2024 vs. Kawasaki Ninja ZX-6R 2024

Honda CBR650R 2024

Kawasaki Ninja ZX-6R 2024

Bewertung

Honda CBR650R 2024
VS.
Kawasaki Ninja ZX-6R 2024
 

Honda CBR650R 2024 vs. Kawasaki Ninja ZX-6R 2024 - Vergleich im Überblick

Der Honda CBR650R mit ihrem 4-Takt Reihe 4-Zylinder-Motor mit Einspritzung und einem Hubraum von 649 Kubik steht die Kawasaki Ninja ZX-6R mit ihrem 4-Takt Reihe 4-Zylinder-Motor mit 636 Kubik gegenüber. Die Kawasaki hat mit 124 PS bei 13.000 Umdrehungen ein ordentliches Mehr an Leistung im Vergleich zur Honda mit 95 PS bei 12.000 U / min.

Das maximale Drehmoment der Ninja ZX-6R von 69 Newtonmeter bei 10.800 Touren bietet ähnlich viel Schub als die 63 Nm Drehmoment bei 9.500 Umdrehungen bei der CBR650R.

Bei der CBR650R federt vorne eine Telegabel Upside-Down von Showa mit 41 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten auf ein in Federvorspannung verstellbares Monofederbein. Die Ninja ZX-6R setzt vorne auf eine in Druckstufe, Federvorspannung und Zugstufe verstellbare Telegabel Upside-Down mit 41 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten arbeitet auf ein in Druckstufe, Federvorspannung und Zugstufe verstellbares Monofederbein.

Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Honda vorne eine Doppelscheibe mit 310 Millimeter Durchmesser und Vierkolben-Zange und hinten eine Scheibe mit 240 Millimeter Durchmesser und Einkolben-Zange. Die Kawasaki vertraut vorne auf eine Doppelscheibe mit 310 Millimeter Durchmesser und Vierkolben-Zange. Hinten ist eine Scheibe mit 220 mm Durchmesser und Einkolben-Zange verbaut.

Bei der Bereifung setzt CBR650R auf Schlappen mit den Maßen 120 / 70 - 17 vorne und 180 / 55 - 17 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der Ninja ZX-6R Reifen in den Größen 120/70-17 vorne und 180/55-17 hinten.

Der Radstand der Honda CBR650R misst 1.450 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 810 Millimeter. Die Kawasaki Ninja ZX-6R ist von Radachse zu Radachse 1.400 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 830 Millimeter.

Mit einem fahrfertigen Gewicht von 208 kg ist die Honda etwas schwerer als die Kawasaki mit 198 kg.

In den Tank der CBR650R passen 15,4 Liter Sprit. Bei der Ninja ZX-6R sind es 17 Liter Tankvolumen.

Der aktuelle Durchschnittspreis der Honda CBR650R beträgt in unserer Neu- und Gebrauchtmotorradbörse 9.447 Euro und ist damit preislich ähnlich wie der Preis der Kawasaki Ninja ZX-6R mit 10.097 Euro im Durchschnitt.

Von der Honda CBR650R gibt es aktuell 24 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der Kawasaki Ninja ZX-6R sind derzeit 26 Modelle verfügbar. Damit hast du sehr gute Chancen, eines der Modelle in deiner Nähe zu finden. Für die Honda gibt es aktuell 350 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, Kawasaki wurde derzeit 154 Mal pro Monat gesucht.

Technische Daten im Vergleich

Honda CBR650R 2024

Kawasaki Ninja ZX-6R 2024

Honda CBR650R 2024 Kawasaki Ninja ZX-6R 2024
Motor und Antrieb
Motorbauart Reihe Reihe
Zylinderzahl 4 4
Taktung 4-Takt 4-Takt
Ventile pro Zylinder 4 4
Ventilsteuerung DOHC DOHC
Kühlung flüssig flüssig
Hubraum 649 ccm 636 ccm
Bohrung 67 mm 67 mm
Hub 46 mm 45,1 mm
Leistung 95 PS 124 PS
U/min bei Leistung 12000 U/min 13000 U/min
Drehmoment 63 Nm 69 Nm
U/min bei Drehmoment 9499,99 U/min 10800 U/min
Verdichtung 11,6 12,9
Gemischaufbereitung Einspritzung Einspritzung
Starter Elektro Elektro
Kupplung Mehrscheiben im Ölbad Mehrscheiben im Ölbad
Zündung Digital, Transistor Digital
Antrieb Kette Kette
Getriebe Gangschaltung Gangschaltung
Ganganzahl 6 6
Drosselklappendurchmesser 38 mm
Chassis
Rahmen Stahl Aluminium
Rahmenbauart Brücken Brücken, Perimeter, Strangpressprofil
Lenkkopfwinkel 64,5 Grad 66,5 Grad
Nachlauf 101 mm 101 mm
Fahrwerk vorne
Aufhängung Telegabel Upside-Down Telegabel Upside-Down
Technologie Big Piston Big Piston
Marke Showa
Durchmesser 41 mm 41 mm
Federweg 120 mm 120 mm
Einstellmöglichkeit Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe
Fahrwerk hinten
Aufhängung Zweiarmschwinge Zweiarmschwinge
Material Aluminium Aluminium
Federbein Monofederbein Monofederbein
Aufnahme Pro-Link
Federweg 128 mm 151 mm
Einstellmöglichkeit Federvorspannung Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe
Bremsen vorne
Bauart Doppelscheibe Doppelscheibe
Durchmesser 310 mm 310 mm
Kolben Vierkolben Vierkolben
Technologie radial radial
Aufnahme Semi-Schwimmsattel
Bremsen hinten
Bauart Scheibe Scheibe
Durchmesser 240 mm 220 mm
Kolben Einkolben Einkolben
Aufnahme Schwimmsattel
Fahrassistenzsysteme
Assistenzsysteme ABS ABS, Fahrmodi, Schaltassistent, Traktionskontrolle
Daten und Abmessungen
Reifenbreite vorne 120 mm 120 mm
Reifenhöhe vorne 70 % 70 %
Reifendurchmesser vorne 17 Zoll 17 Zoll
Reifenbreite hinten 180 mm 180 mm
Reifenhöhe hinten 55 % 55 %
Reifendurchmesser hinten 17 Zoll 17 Zoll
Länge 2120 mm 2025 mm
Breite 750 mm 710 mm
Höhe 1150 mm 1105 mm
Radstand 1450 mm 1400 mm
Sitzhöhe von 810 mm 830 mm
Gewicht fahrbereit (mit ABS) 208 kg 198 kg
Tankinhalt 15,4 l 17 l
Führerscheinklassen A A
Reichweite 353 km
CO²-Ausstoß kombiniert 112 g/km
Kraftstoffverbrauch kombiniert 4,9 l/100km
Standgeräusch 97 dB
Ausstattung
Ausstattung LED Tagfahrlicht, LED-Scheinwerfer, TFT Display, Moderne Elektronik, Beleuchtung Connectivity, LED-Scheinwerfer, TFT Display

Stärken und Schwächen im Vergleich

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Fazit von Der Horvath vom 16.04.2021:

Kawasaki Ninja ZX-6R 2026

Kawasaki Ninja ZX-6R 2026 Test: Supersport lebt!

Fazit von Martin_Bauer vom 20.06.2026:

Das 2021er Update der Honda CBR650R löst das größte Problem des Vorjahresmodell: Das zu komfortable Fahrwerk. Die neue Showa Gabel gibt dem Sportler ein deutlich sportlicheres Ansprechverhalten, was man auf kurviger Landstraße sofort zu spüren bekommt. Man darf sich jedoch keinen reinrassigen Supersportler erwarten, sondern einen alltagstauglichen Straßen-Sportler, auf dem man sowohl am Weg in die Arbeit, als auch bei der Wochenendausfahrt viel Freude im Sattel erlebt.

Die Kawasaki Ninja ZX-6R ist 2026 ein Motorrad, das fast schon gegen den Zeitgeist fährt und genau deshalb so reizvoll ist. Während viele Hersteller die klassische Supersportklasse längst verlassen haben, hält Kawasaki an der Idee eines leichten, hochdrehenden, präzisen und kompromisslosen Sportmotorrads fest. Der 636er-Motor läuft wunderbar weich, bietet oben heraus echte Supersport-Emotion und hat dank etwas mehr Hubraum mehr Nutzbarkeit als klassische 600er. Das Fahrwerk ist präzise, vertrauenerweckend und funktioniert sowohl auf der Straße als auch auf der Rennstrecke stark. Die Bremse ist standfest und kräftig. Die Elektronik ist nicht die modernste, aber in der Praxis ausreichend und gut abgestimmt.

  • elastischer Vierzylinder
  • komfortable Sitzposition
  • verbessertes Fahrwerk für 2021
  • coole Optik
  • einfache Bedienbarkeit
  • Motor unter 8.000 Umdrehungen träge
  • LC-Display wirkt inzwischen altbacken
  • seidenweicher und drehfreudiger 636-cm³-Reihenvierzylinder
  • starke Laufkultur und sehr gute Dosierbarkeit
  • präzises, vertrauenerweckendes Fahrwerk
  • kräftige und standfeste Bremsanlage
  • sehr gutes Getriebe mit sauber funktionierendem Quickshifter
  • modernerer Auftritt mit TFT, LED-Licht und Smartphone-Connectivity
  • mehr Alltagstauglichkeit als klassische 600er Supersportler
  • enge Ergonomie, vor allem für größere Fahrer
  • Quickshifter nur zum Hochschalten
  • kein Ride-by-Wire und kein Blipper
  • Hinterrad-ABS nicht separat deaktivierbar
  • Windschutz serienmäßig eher knapp
  • Elektronik nicht auf dem neuesten Supersport-Niveau

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