Husqvarna Svartpilen & Vitpilen 401 Test 2024

Größer. erwachsener & besser? Erster Test in Andalusien

Die 401er und 125er Husqvarna Svart- & Vitpilen Modellreihen haben 2024 ein umfangreiches Update spendiert bekommen. Bei Malaga in Südspanien konnten wir die neuen Pfeile das erste Mal testen.

Seit der Wiederauferstehung der Marke Husqvarna nach der Übernahme durch den KTM Konzern haben sich die zwei Naked Bike Modelle des ehemals schwedischen Herstellers, die Svart- und Vitpilen (= schwedisch für schwarzer und weißer Pfeil), zu bedeutsamen Mitgliedern des Husky Sortiments gemausert. Immerhin über 64.000 Stück wurden davon schon seit ihrer Einführung verkauft. Daran haben gerade die kleineren Hubraumklassen einen großen Anteil, weswegen die A1- und A2-Pilen-Modelle nun ein großes Update bekommen. Dieses basiert hauptsächlich auf Feedback von Kunden und Presse. Die Pfeile wurden größer, erwachsener, moderner und untereinander aber auch deutlich ähnlicher.

Neuerungen bei Husqvarna Svartpilen & Vitpilen 401 2024

Den Beginn macht ein neuer, flüssigkeitsgekühlter Einzylinder mit doppelter obenliegender Nockenwelle. Der Eintopf besitzt jetzt mit 398,6 ccm ca. um 25 ccm mehr Hubraum, leistet 45 PS bei 8.500 U/min und 39 Nm Drehmoment bei 7.000 U/min. Die in der A2-möglichen 48 PS werden deshalb nicht voll ausgeschöpft, weil das Motorrad trotz der nun größeren Ausmaße zu leicht ist und bei voller A2-Leistung die gesetzliche Vorgabe von max. 0,2 kW pro Kilogramm Eigengewicht überschreiten würde. Der neue Motor ist für die modernste EU5+ Norm homologiert und bietet zudem noch höhere Serviceintervalle von 10.000 km beim Ölwechsel und 20.000 km für die Ventilkontrolle, als das in den Vorgängerinnen der Fall war.

Mit dem neuen Motor und den gewünschten Veränderungen bei der Größe der Svart- und Vitpilen waren auch ein neuer Stahl-Gitterrohrrahmen und eine neue Aluminium-Schwinge notwendig. Dadurch ist der Radstand um ca. 10 mm auf 1368 mm gestiegen, was den Pfeilen mehr Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten verleiht. Auch das neue Fahrwerk soll die Fahrdynamik verbessern. Vorne arbeitet eine 43 mm USD-Gabel, bei der am linken Holm die Druckstufe und am rechten die Zugstufe eingestellt werden kann. Am nun dezentral positionierten Monofederbein lassen sich Vorspannung und Zugstufe einstellen. Ein Bump Stop und Hydraulic Stop System sorgen für progressive Federung bei harten Schlägen und beide Pilen-Modelle bieten 150 mm Federweg vorne und hinten. Im Gegensatz zum Fahrwerk auf den Vorgängerinnen, läuft die Einstellung nun nicht mehr in vielen kleinen Schritten, sondern Einsteiger-gerecht auf wenige Stufen mit großer Wirkung aufgeteilt. Statt 30 vorne und 25 hinten sind es 2024 nur mehr 5 Klicks. Der Einstellbereich ist aber gleich geblieben. Husqvarna argumentiert, dass Neu- und Wiedereinsteiger mit den vielen kleinen Stufen überfordert waren und man deshalb hier reduziert hat. Mit nur 5 Stufen ist zwischen jeder ein klarer Unterschied spürbar, was es leichter machen soll, sich mit dem Einstellen eines Fahrwerks auseinanderzusetzen.

Größer & moderner - 2024 Update der Husqvarna Svartpilen & Vitpilen

Während bei der Fahrwerkseinstellung reduziert wurde, ist bei den meisten Neuerungen für die Svart- und Vitpilen das Gegenteil der Fall. Zum Einen ist nun deutlich mehr und modernere Elektronik an Bord der Pfeile zu finden. Sofort springt einem das neue 5-Zoll-TFT-Display ins Auge, dessen Benutzeroberfläche von der Norden und KTM Modellen stammt. Mit dem neuen Display kann man nicht nur Smartphone Konnektivität nutzen, sondern auch das Kurven-ABS inklusive Supermoto-Modus mit blockierendem Hinterrad, die schräglagenabhängige, 3-stufige Traktionskontrolle und die Fahrmodi Rain und Street steuern. Damit das einfacher vonstatten geht, wurden auch die Schaltereinheiten neu gestaltet. Neben den neu designten LED-Lichtelementen findet man auch einen Quickshifter mit Blipper-Funktion an Bord der Svart- und Vitpilen, und das serienmäßig. Keine schlechte Ausstattung für ein A2-Motorrad.

Deutlich umfangreicher sind auch die Dimensionen der Pilen-Modelle geworden. Um ca. 20 % ist allein die Verkleidung gewachsen. Auch das Heck wurde verbreitert, um mitfahrenden Passagieren mehr Komfort und Platz zu bieten, und der Tank ist um insgesamt 3,5 Liter auf 13 L Volumen angewachsen. Ein größerer Motor, größere Ausmaße und ein größerer Tank haben natürlich eine logische Folge: Das Gewicht steigt ebenfalls. Fahrfertig kommt die Vitpilen auf 165 kg, die Svartpilen auf ca. 170 kg.

Unterschiede zwischen Husqvarna Svartpilen & Vitpilen 401 2024

All diese Neuerungen teilen sich die Svartpilen und Vitpilen. Aber worin genau liegen dann die Unterschiede zwischen den beiden Naked Bikes? Wie bisher bleibt die Vitpilen die sportliche Schwester, die Svartpilen die aufrechtere, abenteuerlichere der beiden. In diesem Sinne hat die Vitpilen Alu-Gussfelgen mit aufgezogenen Michelin Power 6 an Bord, die Svartpilen Speichenfelgen mit stolligen Pirelli Scorpion Rally STR. Zusätzlich hat sie auch noch eine Motorschutzplatte, Gepäckträger am Tank, kleinen Windschild und einen auffälligen Soziusbügel am Heck verbaut. Da beide Bikes auf 17-Zoll-Bereifungen setzen, sollte man hier echte Offroad-Ambitionen nicht erwarten. Die Unterschiede zwischen Svart- und Vitpilen sind hauptsächlich optischer Natur, das schließt die Ergonomie mit ein.

Ergonomie der Husqvarna Vitpilen & Svartpilen 401 2024

Bisher herrschte zumindest bei der Ergonomie ein großer Unterschied, war die Sitzposition auf der Vitpilen durch die Stummellenker doch recht sportlich und radikal. Das sah zwar cool aus, doch kaufen wollten es nicht viele. Ab 2024 hat sie nun einen geraden, Naked Bike typischen Lenker. Auf der Svartpilen krümmt sich der Lenker etwas höher und weiter in Richtung Fahrer, dann war es das auch schon mit den ergonomischen Unterschieden zwischen den zwei Modellen. Die Position der Fußrasten und Sitzhöhe von 820 mm sind ident. Damit diese niedrigere Sitzhöhe realisiert werden konnte, musste die unter dem Sitz liegende Airbox und dadurch dann das Federbein ausweichen, was auch der Grund für die nun seitliche Position ist. Mit meinen 1,85 m hatte und habe ich keine Probleme den Boden mit meinen Füßen zu erreichen. Laut Husqvarna soll das jetzt aber auch für Leute ab 1,70 m Größe möglich sein. Doch heißt das im Gegenzug, dass sich die Vit- und Svartpilen nun noch weniger für große Piloten eignen? Der Kniewinkel ist auch mit langen Beinen nicht übertrieben spitz und vor allem auf der Svartpilen fällt die Sitzposition sehr aufrecht aus. Die größeren Dimensionen und die breitere, längere Sitzbank machen die neuen Versionen der Pfeile attraktiver für Großgewachsene. Bei den kleineren Vorgängermodellen sah man schon von außen etwas deplatziert aus, nun sagt auch MOTORRAD-Tester Phil mit 1,90 m, dass er sich besser aufgehoben fühlt.

Fahrverhalten der Husqvarna Svartpilen & Vitpilen 401 2024

Die Straßen Andalusiens sind ein Traum, das Wetter selbst im Winter sehr gut zum Motorradfahren geeignet und so überrascht es wenig, dass hier sehr viele Motorrad-Präsentationen und Tests stattfinden. Leider wurden wir dieses Mal vom südspanischen Schönwetter im Stich gelassen und es gab Regen, Sturm und sogar Hagel. Dadurch war auch bei der Fahrerei statt lustiger Kurvenhatz eher nur unwürdiges Ums-Eck-geeiere am Programm. Solche Bedingungen erschweren es auch, anständige Testeindrücke zu sammeln, weshalb ich noch auf weitere Svart- und Vitpilen Tests in der kommenden Saison hoffe. Doch einige Eindrücke konnte ich auch bei Schlechtwetter gewinnen.

Beginnen wir mit dem Offensichtlichen: Durch die starke ergonomische Ähnlichkeit zwischen Svart- und Vitpilen besteht auch nicht mehr viel Unterschied im Handling. Auf der Vitpilen sitzt man minimal Vorderrad-orientierter am Bock und braucht durch die leichteren Alu-Felgen und Straßenbereifung etwas weniger Input am Lenker, um das Motorrad in Schräglage zu bringen. Die Svartpilen geht auch willig ums Eck, verleitet mit ihrer minimal aufrechteren Fahrhaltung zum drückenden Fahrstil, aber das ist eher eine Nuance, denn beide Pfeile fahren sich sehr ähnlich. Der stollige Pirelli Pneu der Svartpilen funktioniert auch auf der befestigten Straße und im Nassen ausgesprochen gut. Ab 2024 diktieren also nicht mehr die fahrdynamischen Unterschiede, zu welchem Pilen-Bike man greifen sollte.

Der neue Motor ist wie seine Vorgänger ein sehr ausgereifter Eintopf. Das Gas wird präzise angelegt, die Leistung entfaltet sich ab 2.500 U/min sauber und sehr linear, wobei ab ca. 5.500 Touren noch einmal eine Schippe Power nachgelegt wird. Auch Vibrationen halten sich in Grenzen, erst bei höheren Drehzahlen sind hochfrequente Erschütterungen leicht spürbar, aber nicht in störendem Ausmaß. Mit seinen 45 PS schafft der Einzylinder recht locker Autobahngeschwindigkeiten von 130 km/h. Der Topspeed liegt laut Husqvarna bei 181 km/h.

Die üppig vorhandene Elektronik wurde von Norden 901 und davor von KTM-Modellen übernommen, ist also erprobt und funktioniert dementsprechend gut, wobei manche Features in der A2-Leistungsklasse weniger oft zum Einsatz kommen, wie zum Beispiel die mehrstufige Traktionskontrolle. Das Kurven-ABS ist auf jeden Fall ein gutes Sicherheitsfeature und mit dem Supermoto-ABS, bei dem hinten das Rad blockieren darf, kann man sich auch richtig unvernünftig spielen. Das neue TFT-Display macht die Einstellung der elektronischen Systeme und das Ablesen der Informationen im Display viel einfacher und ist ein großes Upgrade für die Svart- und Vitpilen. In Fahrt freut man sich auch über den Quickshifter, der wenig Kraft am Hebel benötigt und knackig durch die Gänge knallt. Zwei Fahrmodi sind auch mit an Bord, der Unterschied zwischen ihnen aber nur bei den ersten paar Grad am Gasgriff spürbar. Im Rain-Modus wird etwas dezenter Leistung angelegt, aber durch den fein dosierbaren Motor kommt man selbst bei widrigen Bedingungen sehr gut mit dem Straßenmodus zurecht.

Agile Funbikes trotz größerer Dimensionen und einer Schwäche - Husqvarna Svartpilen & Vitpilen 401 Test 2024

Wer sich sorgt, dass die Svart- und Vitpilen aufgrund des höheren Gewichts und größerer Ausmaße etwas von ihrer Agilität und dem damit verbundenen Spaßfaktor verloren haben, den kann ich beruhigen. Sie sind immer noch sehr einfach, spielerisch durch Kurven und Stadtverkehr zu dirigieren. Das Fahrwerk ist dabei etwas weniger hart abgestimmt, wie auf der aktuellen KTM 390 Duke. Es bügelt kleine Unebenheiten verlässlich weg und steckt auch gröbere Schläge ein, in der Serieneinstellung war es mir in Schräglage aber doch etwas zu wenig gedämpft und schaukelig. Hier kamen die verringerten Einstellungsstufen ins Spiel, denn ein Klick in Richtung härteres Fahrwerkssetting reichte, um das Fahrverhalten zu verbessern. Schließlich ist jede der fünf Einstellungsstufen nun ein größerer Schritt. Meiner Meinung nach eine gute Sache für weniger erfahrene Piloten, da so wesentlich deutlicher spürbar ist, welche Verstellmöglichkeit was bewirkt.

Leider wird der Fahrspaß auf der Vitpilen und Svartpilen 401 von den Bremsen getrübt. Am Papier hört sich die 320 mm Bremsscheibe mit 4-Kolben Bremssattel an der Front und die 240 mm Scheibe mit 2-Kolben-Bremszange am Heck von Brembo Ableger ByBre ja nicht schlecht an. In der Realität ist jedoch die Hinterradbremse äußerst schwammig und kraftlos, selbst bei festerem Hineintreten. Und vorne gab es zwischen den ca. 15 Testmaschinen beim Launch große Unterschiede. Zuerst dachte ich nach meinem ersten Wechsel von der Svartpilen, die eine sehr lasche Vorderradbremse mit viel Leerweg am Hebel und teigigem Druckpunkt hatte, dass die Bremserei der sportlichen Vitpilen wesentlich performanter abgestimmt ist. Aber als mir die Husqvarna Techniker verraten, dass es hier technisch keinen Unterschied gibt, probiere ich alle Testbikes schnell durch. Das Ergebnis: Die Mehrheit der Maschinen hat eher zu weiche Bremsen, nur manche stechen hervor. Hier dürfte in der Produktion bei Bajaj in Indien nicht komplett gleichmäßig gearbeitet worden sein. Im Durchschnitt bleibt die Bremserei auf den 401er Pfeilen eher mittelmäßig, was schade ist. Gerade eine gute Bremsperformance ist wichtig für Vertrauen in ein Motorrad und die anderen guten Komponenten auf der Svart- und Vitpilen hätten sich passende Bremsen verdient.

Die Highlights der Husqvarna Svartpilen & Vitpilen 125 2024

Auch die 125er Modelle der Svartpilen und Vitpilen wurden 2024 überarbeitet und teilen sich fast alle Features und Neuerungen mit ihren größeren A2-Schwestern. Nahezu baugleich wurden auch sie deutlich größer und erwachsener, ein paar Unterschiede gibt es dann aber doch. Allem voran beim Motor, einer hubraumverringerten Version des 401er Aggregats, mit nur einer obenliegenden Nockenwelle und 15 PS Endleistung. Die Elektronik wird großteils übernommen, selbst einen serienmäßigen Quickshifter haben die 125er Pfeile mit an Bord, dafür wurde die bei diesem Leistungsniveau nicht wirklich notwendige Traktionskontrolle weggelassen. Das Kurven-ABS bleibt allerdings. Weitere Unterschiede gibt es beim Fahrwerk, welches in der A1-Version der Husqvarnas vorne nicht einstellbar und hinten nur in der Vorspannung verstellbar ist. Das war es auch schon wieder mit den Verschiedenheiten, die meisten in diesem Bericht genannten Details treffen auch auf die Svart- und Vitpilen 125 zu.

Preisvergleich der Husqvarna Svartpilen & Vitpilen 401 2024

Wie viel muss man für die neue Svartpilen und Vitpilen 401 auf den Tresen legen? Der schwarze Pfeil schlägt sich mit 100 € mehr zu Buche, als die weiße Schwester. In Österreich liegen wir bei 6.899 € für die Husqvarna Svartpilen 401 2024 und 6.999 € für die Vitpilen 401 2024. Hier findest du die deutschen Preise und schweizer Preise für die Husqvarna Svart- und Vitpilen 401. Im Vergleich mit der Konkurrenz sind die neuen Pfeile im gehobenen Mittel der A2-Klasse angesiedelt. Die KTM-Schwester, die 390 Duke 2024, kostet ebenfalls 6.999 € in Österreich. Die neue Triumph Speed 400 mit knappen 6.000 € aber deutlich weniger und die 48 PS starke Zweizylinder Honda CL500 mit 7.490 € wiederum etwas mehr.

Es wird spannend, inwiefern die neuen Ausmaße und Veränderungen in der Ergonomie die Endkunden ansprechen. Das Potenzial wäre da, um nun auch kleinere sowie größere Piloten zu überzeugen, aber das A2-Segment ist mittlerweile ein heiß umkämpfter Markt. Die Qualitäten der Svart- und Vitpilen 401 liegen im druckvollen Motor, der gelungenen Ergonomie, dem schicken Design und der modernen Elektronik. Als Schwäche könnte man nun das gestiegene Gewicht sehen, wobei für mich vor allem die Bremserei am meisten zu Wünschen übrig gelassen hat. Es wird spannend, wie gut die neu aufgelegte Vitpilen und Svartpilen 401 am Ende bei den A2-Fahrern und Fahrerinnen ankommt.

Fazit: Husqvarna Vitpilen 401 2024

Die Vitpilen 401 ist mit dem 2024er Update deutlich größer, erwachsener, dadurch auch schwerer und moderner geworden. Mit der gesunkenen Sitzhöhe und gleichzeitig gewachsenen Dimensionen, wurde sie sowohl für kurzgewachsene als auch große Piloten attraktiver. Das neue TFT-Display ist schöner anzuschauen und bietet praktischen Nutzen. Trotz des Mehrgewichts bleibt die Vitpilen aber ein agil zu fahrendes Funbike. Alte Fans der Vitpilen könnten aber die sportliche Haltung des Vormodells vermissen. Diese wurde deutlich abgeschwächt und ist nun nahezu ident zum Schwestermodell Svartpilen. In Fahrt punkten der druckvolle Motor, das einstellbare Fahrwerk und die modernere Elektronik. Einzig die laschen, wenig bissstarken Bremsen trüben den Fahrspaß etwas. Wem die alten Vitpilen zu klein, zu hoch, oder zu radikal war, der sollte ihr 2024 noch einmal eine Chance geben.


  • Spaßiger Einzylinder-Motor mit top Quickshifter und wenig Vibrationen
  • Einstellbares Fahrwerk
  • Mehr Platz im Sattel als zuvor
  • Zugänglicher als zuvor
  • Schönes TFT-Display & üppige Elektronik
  • Gemütlichere Sitzposition als zuvor
  • Vitpilen Alleinstellungsmerkmal, die radikale, sportliche Sitzposition, ging verloren
  • Schwache Bremsen mit teigigem Druckpunkt
  • Höheres Gewicht als bisher

Fazit: Husqvarna Svartpilen 401 2024

Die Svartpilen 401 ist mit dem 2024er Update deutlich größer, erwachsener, dadurch auch schwerer und moderner geworden. Mit der gesunkenen Sitzhöhe und gleichzeitig weiteren Dimensionen, wurde sie sowohl für kurzgewachsene als auch große Piloten attraktiver. Das neue TFT-Display ist schöner anzuschauen und bietet praktischen Nutzen. Trotz des Mehrgewichts bleibt die Svartpilen aber ein agil zu fahrendes Funbike mit anständigem Druck aus dem Einzylinder, entspannter Sitzhaltung und einstellbarem, gut arbeitendem Fahrwerk. Einzig die laschen, wenig bissstarken Bremsen trüben den Fahrspaß etwas. Wem die alten Svartpilen zu klein oder zu hoch war, der sollte ihr 2024 noch einmal eine Chance geben.


  • Spaßiger Einzylinder-Motor mit top Quickshifter und wenig Vibrationen
  • Einstellbares Fahrwerk
  • Mehr Platz im Sattel als zuvor
  • Zugänglicher als zuvor
  • Schönes TFT-Display & üppige Elektronik
  • Schwache Bremsen mit teigigem Druckpunkt
  • Höheres Gewicht als bisher

Bericht vom 04.03.2024 | 9.228 Aufrufe

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