Aprilia RSV Mille 2006

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Die Italienerin wird von einer Deutschen über die Rennstrecke von Qatar getrieben. Harmonie statt Zickenkrieg.

Aprilia RSV Mille R/Factory 2006

Warten bis der Winter schmilzt? Aprilia reicht als Auftaumittel eine der stärksten Serien-V2-Maschinen zwischen zwei Rädern. Springtime und glühende Zeiten voraus! 

Text: Sabine Welte Fotos: Aprilia/Welte

Ist Exklusives in Massen noch exklusiv?  Ein ganzer Haufen Mille R Factory.

 

Das bricht jede noch so harte Winterstarre, auf in den Frühling: Die kraftvolle Aprilia RSV Mille R und ihre noch mal gesteigerte Edel-Version "Factory" stellen sich den neugierigen Testern auf dem neu geschaffenen Losail Circuit in Doha von Qatar. Subtropisches Klima und die vom Deutschen Hermann Tielke mitten in die scheich-reiche Wüste gestylte Rennstrecke von lockeren 5,4 Kilometer Länge bieten die adäquate Kulisse für den nochmals erstarkten V-Zweizylinder in der so eigenen 60 Grad Spreizung. 

Der seit seinem Debüt in 1998 permanent technologisch fortentwickelte Rotax-Motor bietet in seiner aktuellen 2006er Evolutionsstufe die volle Horse-Power von 143 PS(105 kW) nach sensibel ausgeführter Überarbeitung des Zylinderkopfes, aus der nochmals 4 PS und 10 Nm mehr im wichtigsten aller Bezirke, dem mittleren Drehzahl-Bereich resultiert. Feeling and Performance, die Kriterien, auf die der RSV Mille-Treiber besonders hohen Wert legt. Die neuen Modelle unterstreichen sowohl optisch als auch technisch die exquisite Wertanmutung dieser einzigartigen italienischen Kreation. 

Die Mille R leuchtet in diesem Frühling in drei verschiedenen Farbstellungen von weiß über rot bis schwarz, fesch aufgepeppt mit einprägsamen Graphics. Technisch aufgerüstet verfügt sie nun über eine prachtvolle Öhlins-Gabel neben dem schon solventen Sachs-Federbein, proper ausgestattet mit Alurädern im edlen OZ-Design und der Option auf einen eindrucksvollen 190er Gummibatzen an der Hinterhand. Neu gestaltet vereinnahmt das aparte Heck den Betrachter durch das schlankere Styling a la Tuono. Das komplette Paket gibt's jetzt sogar günstiger als in 2005, im harmonischen Preis-Leistungs-Verhältnis um 15.495 Euro.

Die samtschwarze Version der Mille R Factory für immer noch lockere 20.498 Euro präsentiert sich in diesem Jahrgang neu mit der radial befestigten Bremsanlage von Brembo an den geschmiedeten, güldenen OZ-Rädern und schimmert im Sonnenlicht der Wüste Qatars mit jeder Menge leichtgewichtigen Carbon-Parts am elegant goldfarbenen Chassis. Serienmäßig hochwertig ausstaffiert bietet das voll einstellbare Öhlins-Racing-Federbein in Kombination mit dem Lenkungsdämpfer und der hochwertigen Gabel der tüchtigen Schweden allen forcierten Rennstrecken-Attacken Paroli, lässt keine Zweifel aufkommen über die Bestimmung der Italienerin.

Edelversion RSV Mille R Factory für € 20.498,00

Auf dem wüsten Kurs von Doha überzeugen beide Varianten mit ihren fahraktiven Racing- Eigenschaften, halten sie doch sowieso dem ambitionierten Hobby-Race wie mir, als auch den hoch motivierten Jungs der französischen, südafrikanischen und auch deutschen Journalie kompetent und distinguiert in allen noch so heftigen Schräglagen, Beschleunigungs- und Anbrems-Phasen Stand. Die italienischen Mechaniker reichen uns die jeweiligen Aggregate mundgerecht vorbereitet wie der Mundschenk fachgerecht den ausgesuchten Qualitätswein. Die weiße zum Breakfast, die rote zum Lunch, die schwarze zum Dinner. Rotlackierte Fingernägel an ausgesuchten RSV-Mille-Griffen? Bertipaglia justiert die Hebel mit sicherem Dreh so nah wie möglich an die Griffgummis - damit ich auch noch in der auf Vollgas-Stimmung bedachten dreifachen Rechts nicht über Schaltmanöver oder Anbremspunkte händelang nachdenken muss. Wirklich? Die kann in einem Bogen genommen werden? Weit davon entfernt, dem Losail-Neuling langweilig anbiedernd die ideale Ideallinie da in der Wüste zu offenbaren, verhilft der gutmütige Charakter der Zweizylindrigen zur vertrauensvollen Performance zwischen all den Heißspornen, die den Kurs mindestens schon zum dritten Mal in diesem Frühjahr ausgiebig bereisen können. Und Reisen, die sind mit dieser Mille bestimmt genauso attraktiv zu absolvieren wie ihr erregendes Spiegelbild im Wasser des Talsperren-Treffpunkts zu betrachten, wenn sich erst die neugierige Meute um die verlockend anziehende Italienerin schart. Der Frühling, der kann nun spritzig kommen!

 

Schwarzes Motorrad auf schwarzem Asphalt, für Gegner nicht leicht auszumachen. 
Auch aufgrund der Geschwindigkeit.

Hinter dem verspiegelten Visier verbirgt sich sicher ein breites Grinsen

Zufriedene Gesichter. Wen wundert's?

 

Wer jetzt auf den Geschmack gekommen ist, der kann die RSV Mille auf einer der 2 1000PS Gripparties am Pannoniaring testen: Infos und Anmeldung hier

 

 
Technische Daten RSV 1000 R RSV 1000 R Factory
Motor V 60 4-Takt 60° V Twin V 60 4-Takt 60° V Twin
Hubraum 997,62 ccm 997,62 ccm
Bohrung/Hub 97/67,5 mm 97/67,5 mm
Leistung 105 kw/143 PS bei 10000 U/min. 105 kw/143 PS bei 10000 U/min.
Drehmoment 101 Nm bei 8000 U/min. 101 Nm bei 8000 U/min.
Radstand 1418 mm 1418 mm
Reifen vorne 120/70 ZR 17 120/70 ZR 17
Reifen hinten 190/50 ZR 17 190/55 ZR 17
Sitzhöhe 810 mm 810 mm
Trockengewicht 189 kg 185 kg
Tankinhalt 18 l 18 l
   

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Bericht vom 07.03.2006 | 51.493 Aufrufe

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