Ride it Up SSP Training am Pannoniaring - Erfahrungen

Kartstrecke am Pannoniaring eröffnet - wir haben getestet

Roland Resch erweitert sein Training auf die neue Kartbahn am Pannoniaring. Wir waren dabei und haben es ausprobiert.

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Ride it Up und Kawasaki Austria haben zueinander gefunden und setzen fort, was Roland Resch vor über zehn Jahren mit Yamaha begonnen hat, nämlich ein Motorradtraining mit kleinen Leihbikes. Dieses Training fand anfangs ausschließlich in der Daytona Karthalle am Rande von Wien statt, mit dem Vorteil, dass bei gleichbleibenden Bedingungen ohne großartiges Risiko das Bike in den Grenzbereich gebracht werden kann.

Da dieses Konzept nicht nur im Winter gut ankam, wurde die Überlegung geboren, auch Outdoor den Teilnehmern die Möglichkeit zu bieten, auf SSP 300 Bikes ihre ersten Hanging Off Versuche am Kart-Track in Rechnitz im Burgenland zu machen.

Kartstrecke am Pannoniaring als neuer Trainingsort

Jetzt legt Ride it Up und Kawasaki Austria noch einen nach und bieten exklusiv auf der neu renovierten Kartstrecke am ungarischen Pannoniaring den dritten Schritt an, um bestens gerüstet zu sein für die ersten Rennstreckenkilometer. Wir schickten unseren jüngsten und pfeilschnellen Rennfahrer Benny Baumgartner an den Start, um sich das Ganze mal näher anzusehen.

Ride it Up SSP Training - Erfahrungen

Benjamin, erzähle uns von deinen Eindrücken!

BB: Da ich das Hallentraining auf den kleinen Kawasakis KLX140L kenne und ebenso das SSP300 Training auf den Ninja 500 Bikes in Rechnitz, war ich sehr gespannt, was mich erwartet. Ich kannte die alte Kartstrecke am Pannoniaring, damals da war ich so zehn Jahre alt und bin mit meiner 65ccm Supermoto unzählige Runden geheizt. Darum war die Wehmut groß, als die Bagger anrollten und die Strecke weggeschoben wurde. Umso größer war die Freunde, als ich hörte, dass hier wieder etwas entsteht und dass Roli, der mich schon seit Kindesbeinen an kennt, hier gemeinsam mit Kawasaki Austria etwas Einmaliges im österreichischen Umfeld auf die Beine stellte.

Benjamin Baumgartner und Roland Resch.
Benjamin Baumgartner und Roland Resch.

Denn wo gibt es das schon, dass man auf Wunsch in drei Steps auf die große Strecke vorbereitet wird?

Step 1 Hallentraining, Step 2 kleine Kartstrecke , Step 3 hier am Pan auf der doch relativ großen und schnellen Kartstrecke, und wenns passt ist der große Pannoniaring auch gleich da, um das Gelernte umzusetzen. Ich persönlich finde, dass es eigentlich nur so gemacht gehört.

Okay, Halle ist jetzt kein Muss, aber auf den Kartstrecken zuerst mal richtiges Verhalten auf der Rennstrecke, Linienwahl und richtige Bewegungsabläufe zu lernen, macht schon Sinn. Ich bin zwar erst 17 Jahre, aber Verhalten, das ich schon auf den Rennstrecken erlebt und gesehen habe, ist manchmal schon fragwürdig und zum Teil gefährlich. Darum ist der Ansatz von Ride it Up nicht schlecht, so eine Art Platzreifeprüfung wie beim Golf ablegen zu können.

Benny, wie ist die Kartstrecke hier am Pannoniaring?

BB: Die Stecke ist überraschend schnell, mit einigen langgezogenen Steilwandkurven. Hier braucht es ein bisschen Zeit, um Vertrauen zu gewinnen. Der Grip ist gut, wird aber mitunter sicher noch besser werden. Leider hatten wir bei der Präsentation keine Transponder, somit habe ich keine Rundenzeiten für euch.

Wie fühlt sich die Kawasaki Ninja 500 an?

BB: Naja, 45 PS sind 45 PS (lacht).

Nein, im Ernst, die Bikes tun, was man von ihnen verlangt. Es sind sportlich agile Geräte, mit denen man mächtig Spaß hat. Die Ninja 500 sind Serie und bieten genau deshalb einen sehr großen Grenzbereich. Jeder Fahrer spürt das Bike, das Fahrwerk speziell, egal ob Anfänger oder erprobter Racer. Und hier will man ja hin, das Bike spüren lernen. Spürt man das Motorrad, erkennt man den Grenzbereich noch vor dem Abflug ins Kiesbett.

Die Kawasaki Ninja 500 als Trainingsgerät bei Ride it Up.
Die Kawasaki Ninja 500 als Trainingsgerät bei Ride it Up.

Benny dein Fazit?

BB: Ride it Up und Kawasaki Austria haben hier echt was Leiwandes auf die Beine gestellt. In Zeiten, wo Motorsport ja schon fast verpönt ist, hier nach vorn zu preschen, ist für mich als Rennfahrer fantastisch und macht Mut, weiter an diesen Sport zu glauben.

Ich hatte mächtig Spaß, werde mich jetzt aber trotzdem wieder auf meine 600er schmeißen, komme aber bestimmt wieder zu Roli Resch und seinem Team!

Weitere Infos findest du hier: Ride it Up Trainings by Roland Resch.

Autor
Ewaldson

EWALDSON

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Bericht vom 08.07.2024 | 2.842 Aufrufe

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