1.Night Speedhill Race

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Edi Ederer stürzt sich ins erste Night Speedhill Race. Bei Flutlicht und Schneefall Vollgas eine Schipiste hinauf. Wer rausfliegt geht zum Glühweinstand.

1. Night Speedhill Race

Nach strenger Geheimhaltung ging am Freitag um 22h das erste Speedhill Race in Lunz über die Bühne.

Im Rahmen der Austrian Masters Snowboard Tour fand das erste Mal ein Sprintrennen Mann gegen Mann mit Motocross- oder Enduromotorrädern bei Flutlicht auf einer Schipiste statt. Das Rennen war die Generalprobe, und eines ist sicher, nächstes Jahr wird keinem die Aktion vorenthalten. Aber nun zum Rennen.

Nach der Auslosung der Startaufstellung ging es in 3er Partien an den Start, die schnellsten 2 Fahrer stiegen in die nächste Runde auf, der 3. Mann ging zum Glühweinstand. Aus den 20 angemeldeten wurden dann 34 Fahrer, welche mit größtenteils Hardenduros mit Spikereifen an den Start gingen. Ein absolutes Highlight war die 950er SUPERENDURO, die sich Theretzbacher Robert für den Schihang präparierte. Beim Start kämpfte er noch mit Traktionsproblemen, aber erstmal in Schwung ging das Ding ab, als gäbe es kein Morgen. Leider kam für Ihn und seine Superenduro im Halbfinale das Aus, nach einem Sturz beim Start. Die Strecke ging geradeaus den Schihang hinauf mit 2 Geländekanten. Eigentlich eine Vollgaspartie, aber man mußte ein gutes Auge haben, um den Spurrillen auszuweichen und eine Spur mit möglichst viel Grip zu finden.

 

Erinnert etwas an Pinhead aus Hellraiser

Die schnelleren Fahrer hatten den 5. Gang im oberen Teil eingespannt! So ging es Runde für Runde. Im Halbfinale blieben dann noch 6 Fahrer übrig, von denen jeder gewinnen hätte können, da entschied vorallem eine gute Spur am Start und das Quentchen Glück. Dies und eine Menge Erfahrung hatte der glückliche Gewinner Paul Schrank auf Beta 525, der sich im Finale klar durchsetzte, und das freute vor allem auch seine Freundin, denn dem Sieger winkte ein Wochenende in einer Therme für 2 Personen. Zweiter wurde Manfred Weissensteiner, der Lokalmatador nutzte seine ganze Erfahrung und wuchtete seine 250er Husqvarna auf's Podest vor Peter Bachler (KTM 525) sowie Günther Schopohl (KTM 300). Ich kam beim Start in eine tiefe Rille, verlor zuviel an Boden und mußte mich mit meiner Lietz Suzuki mit dem 5. Rang begnügen. Danach ging es dann gleich direkt in den angrenzenden Schistadl zum feiern, und nachdem das Rennen körperlich nicht all zu anstrengend war, hatten die Teilnehmer noch genügend Reserven, um noch anständig Gas zu geben. Hatte selten bei einem Rennen so einen großen Grinser unterm Helm wie bei diesem, einfach mal so richtig Vollgas den Berg hinauf, ganz fein in dem fast nicht mehr enden wollenden Winter!

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Bericht vom 07.02.2006 | 2.334 Aufrufe

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