Auftakt Endurance WM

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Suzuki kann die Endurance WM mit einem Start-Ziel Sieg beginnen, das Yamaha Austria Racing Team hat weniger Glück.
SUZUKI gewinnt den Auftakt zur Endurance WM

Das Team Suzuki Castrol konnte beim Auftakt der Endurance WM in Assen, Holland einen Start-Ziel Sieg auf der neuen GSX-R 1000 K5 einfahren.

Die zwei Team Fahrer Vincent Philippe und Keiichi Kitagawa gewannen nach 500 km 2 Runden vor dem Kawasaki Bolliger Team.

 

Kommentare aus der Pressekonferenz:

Vincent Philippe:
Das Rennen war sehr schwierig. Die erste Session war total easy. Aber danach hatte ich einen zu harten Regenreifen und hatte Probleme, auf dem Bike zu bleiben. Ich bin sehr froh darüber ins Ziel gekommen zu sein und gewonnen zu haben.

Keiichi Kitagawa:
Das war das erste Mal, daß ich auf dieser schwierigen Strecke gefahren bin. Ich bin mit dem Resultat sehr zufrieden.

Dominic Meliand (Suzuki Castrol Team Manager):
Es gab keine Probleme, es war ein gutes Rennen. Die Bedingungen waren nicht leicht, wir hatten aber keine technischen Schwierigkeiten. Als es begann zu regnen war die Reifenwahl zuerst schwierig, danach aber eine klare Sache.

YAMAHA AUSTRIA etwas enttäuscht

"Heute wäre mehr als Platz fünf möglich gewesen", zog Mandy Kainz etwas enttäuscht ein erstes Resümee. "Trotzdem müssen wir zufrieden sein, auf unsere unmittelbaren Gegner in der WM haben wir nur wenige Punkte verloren." 

Die Startphase verlief noch ganz nach dem Geschmack des Yamaha Austria Racing Team. Mit Gwen Giabbani/Igor Jerman und Thomas Hinterreiter/Horst Saiger lag man auf den Plätzen zwei und drei.  Gwen Giabbani stürzte beim Versuch einem vor ihm zu Fall gekommenen Fahrer auszuweichen. Die Reparatur der Yamaha dauerte fünf Runden und warf die Mannschaft an die letzte Stelle des Klassements zurück. In einer sehenswerten Aufholjagd, in der man bei einsetzendem Regen bis zu vier Sekunden schneller als die Führenden unterwegs war, konnten sich Jerman/Giabbani noch bis auf Rang fünf nach vorne kämpfen. Mandy Kainz: "Wenn man bedenkt, dass wir fünf Runden an der Box standen und im Ziel nur vier Runden zurückgelegen sind, dann ist es im ersten Moment schon etwas enttäuschend. Wichtig war aber, dass wir noch elf WM-Punkte retten konnten." 

Noch ärger erwischte es die Paarung Hinterreiter/Saiger. Zu Mitte des Rennens lagen sie auf Platz zwei, dann stürzte Horst Saiger und zerstörte dabei das Motorrad. "Mir ist das Hinterrad weggerutscht", erklärte der Steirer zerknirscht sein Missgeschick. 

Endstand:
1: Suzuki Castrol Team (FRA - Suzuki GSX-R1000 - Philippe, Kitagawa) 130 laps.
2: Bolliger Team (SUI - Kawasaki ZX10R - Kellenberger, Morillon, Mizera) -2 laps
3: Diablo 666 (GBR - Kawasaki ZX10R - Mizera, Hutchins, Falcke) -3 laps.
4: Yamaha Phase One Endurance (GBR - Yamaha YZF-R1 - Cudlin, Notman, Nowland) -4 laps
5: Yamaha Austria 7 (AUT - Yamaha YZF-R1 - Jerman, Giabbani) + 38.788.
6: Fagersjo-el.se (SWE - Suzuki GSX-R100 - Andersson, Minim, Carlberg) - 5 laps.
7: Shell Endurance Academy (GBR - Yamaha YZF-R1 - Rohtlaan, Wylie, Hogan, +18.136.
8: Team X-One ( ITA - Yamaha YZF-R1 - Tessari, Ricci) +36.202).
9: Team RMT21 (GER - Kawasaki ZX10R - Jennes, Bruning, Roth) +37.585.
10: Suzuki Nederland (NED - Veneman, Janssen, Steenbergen) +1:23.078.
WM-Stand: 
1. Suzuki-Castrol (Frankreich), Suzuki GSX-R1000; 25 Punkte 
2. Bolliger Team (Schweiz), Kawasaki ZX10R; 20 Punkte 
3. Diablo 666 (Großbritannien), Kawasaki ZX10R; 16 Punkte 
4. Phase One Endurance (Großbritannien), Yamaha YZF-R1; 13 Punkte 
5. Yamaha Austria RT (Österreich), Yamaha YZF-R1; 11 Punkte

Text: Ohner, kot
Foto: Suzuki Racing, Ohner


Weitere Informationen auf: www.worldendurance.co.uk

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Bericht vom 30.03.2005 | 2.770 Aufrufe

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