Honda CRF250R 2014 - Action,Onboard,News

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Online seit: 19.08.2013

Testbericht

Honda CRF250R 2014

Honda CRF250R 2014

Die brandneue 2014er Honda CRF250R im ersten Test.

Die brandneue 2014er Honda CRF250R im ersten Test.































































































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Honda
CRF250R 2014 – ganz die große Schwester


Nachdem
die große Honda CRF450R im Vorjahr einer Radikalkur unterzogen wurde,
kommt für 2014 die kleine Schwester CRF250R dran – und schaut sich
gleich eine Menge von der großen Schwester ab!
   

Das Zauberwort
”Massenzentralisation” ist zwar nicht neu, hat aber auf nahezu alle
Ingenieure auf diesem Planeten nach wie vor eine magische Wirkung.
Besonders auf solche, die mit extrem leichten Maschinen zu tun haben,
von denen eine enorme Wendigkeit erwartet wird. Bei der neuen Honda
CRF250R waren sich die Techniker wohl auch einig, dass die
Massenzentralisation an erster Stelle des Lastenhefts zu finden sein
muss.Daher beziehen sich
nahezu alle Änderungen darauf - sogar die Auspuffanlage nimmt sich da
nicht aus.


Ab sofort atmet die ”kleine” CRF nämlich so wie die große
Schwester durch zwei separate Endtöpfe aus. Das spart zwar nicht viel
Gewicht, bringt anstelle eines einzelnen, langen Endtops das Gewicht
aber näher an den Schwerpunkt heran. Die gröbste Änderung erfuhr der
Aluminiumrahmen, der von der CRF450R übernommen wird. So stellt sich die
Frage ausreichender Stabilität erst gar nicht und wie schon bei der
großen Schwester bewirkt das neue Chassis nun auch bei der CRF250R eine
tiefere Schwerpunktlage.


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Honda CRF250R Bildergalerie (77 Bilder) - hier klicken!

Dementsprechend handlich
fährt sich die neue CRF250R auch, urteilt Andreas Schmidinger,
langjähriger Rennfahrer (sogar unter den Top 10 in der MX3-WM)
beeindruckt: ”Ich persönlich fahre in den Rennen die CRF450R, die ja
bereits im Vorjahr das Thema Massenzentralisation sehr ernst genommen
hat. Was aber die kleine CRF nun an Agilität und Leichtigkeit an den Tag
legt, ist schon beeindruckend. Das geht so herrlich um die Ecken und ist
im Frontbereich mit  der Showa-Gabel so agil , dass es mir
eigentlich gar nichts ausmacht, dass Honda bei der Gabel nicht auf die
leichtere Luftgabel von Kayaba gewechselt hat. Die ist auch so leicht
genug.”


Überarbeitete Gabel, neues Federbein von Showa


Honda bleibt bei der CRF250R also Showa
treu, die 48 Millimeter-USD-Gabel bekommt lediglich neue Innereien und
zeigt sich damit ebenso gut und sensibel wie bei der Vorgängerin. Im
Heck werkt aber ein neues Federbein, ebenfalls von Showa, samt
überarbeiteter Alu-Schwinge und ProLink-Aufhängung.


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Der
Motor wurde gezielt und gründlich überarbeitet, das völlig neue Chassis,
adaptiert von der CRF450R, ist aber die Hauptattraktion.
Durch
das neue Chassis bekommt die CRF250R auch einen größeren Tank, mit 6,3
Litern immerhin 0,6 Liter mehr als bei der Vorgängerin.

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Die neue CRF250R ist mehr Revolution als Evolution, die  optische
Nähe zur großen Schwester CRF450R soll kein Nachteil  für die
kleine Viertelliter-Rakete sein.

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Damit dem
verbesserten Fahrwerk nicht langweilig wird, wurde auch gleich der Motor
der neuen CRF250R gründlich überarbeitet. Das viertaktende
Einzylinder-Triebwerk bekam Updates bei der PGM-FI-Einspritzung und die
Durchströmung im Zylinderkopf wurde optimiert. Damit wurden sowohl auf
der Einlass- als auch auf der Auslassseite Verbesserungen zur Steigerung
der Effizienz erarbeitet. Weiters sind auch der Zylinderkopf und der
Kolben neu und der Tank wurde vergrößert.
   

FAZIT

Insgesamt ist die Neuauflage der CRF 250R weniger als Evolution sondern
eher als Revolution. Dass sich die Optik ganz im Stil der großen
Schwester CRF450R präsentiert, ist nicht nur klug, weil damit das Image
der Großen genutzt wird und Kosten gespart werden. Es ist eigentlich
auch logisch, immerhin wird der Rahmen von der CRF450R übernommen. Und
dieser Alu-Rahmen wiegt mit 9,35 Kilo auch für eine 250er herrlich
wenig, an der nötigen Steifigkeit gibt es dennoch nichts zu bekritteln.
Damit bringt die CRF250R fahrfertig und vollgetankt lediglich 106,3 Kilo
auf die Waage, was zusammen mit dem verbesserten Motor sofort in
besseren Rundenzeiten gipfelt. Auch die kleinen aber feinen Maßnahmen an
der Gabel und das neue Federbein begünstigen das gute Handling – die
neue CRF250R setzt die Erfolgsgeschichte der Vorgängerin eindrucksvoll
fort.

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Interessante Links:


Text: Vauli

Fotos:
Sigmund

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