Yamaha R1 2022 vs. Yamaha XJ6 Diversion 2010
Bewertung
Yamaha R1 2022 vs. Yamaha XJ6 Diversion 2010 - Vergleich im Überblick
Der Yamaha R1 mit ihrem 4-Takt 4-Zylinder-Motor und einem Hubraum von 998 Kubik steht die Yamaha XJ6 Diversion mit ihrem 4-Takt 4-Zylinder-Motor mit 600 Kubik gegenüber. Die R1 hat mit 200 PS bei 13.500 Umdrehungen einen mächtigen Leistungsvorsprung im Vergleich zur XJ6 Diversion mit 77 PS bei 10.000 U / min.
Das maximale Drehmoment der R1 von 113 Newtonmeter bei 11.500 Touren bietet einen deutlich stärkeren Punch als die 60 Nm Drehmoment bei 8.500 Umdrehungen bei der XJ6 Diversion.
Bei der R1 federt vorne eine Telegabel Upside-Down und hinten ein Monofederbein. Die XJ6 Diversion setzt vorne auf eine Telegabel konventionell.
Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der R1 vorne eine Doppelscheibe mit 320 Millimeter Durchmesser und und hinten eine Scheibe mit 220 Millimeter Durchmesser und. Die XJ6 Diversion vertraut vorne auf eine Doppelscheibe. Hinten ist eine Scheibe verbaut.
Bei der Bereifung setzt R1 auf Schlappen mit den Maßen 120 / 70 - 17 vorne und 190 / 55 - 17 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der XJ6 Diversion Reifen in den Größen 120/70-17 vorne und 160/60-17 hinten.
Der Radstand der Yamaha R1 misst 1.405 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 855 Millimeter. Die Yamaha XJ6 Diversion ist von Radachse zu Radachse 1.440 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 785 Millimeter.
Mit einem fahrfertigen Gewicht von 216 kg ist die XJ6 Diversion deutlich schwerer als die R1 mit 201 kg.
In den Tank der R1 passen 17 Liter Sprit. Bei der XJ6 Diversion sind es 17,3 Liter Tankvolumen.
Von der Yamaha R1 gibt es aktuell 14 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der Yamaha XJ6 Diversion sind derzeit 1 Modelle verfügbar. Für die R1 gibt es aktuell 213 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, XJ6 Diversion wurde derzeit 7 Mal pro Monat gesucht.
Technische Daten im Vergleich
Yamaha R1 2022 |
Yamaha XJ6 Diversion 2010 |
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| Motor und Antrieb | ||
| Zylinderzahl | 4 | 4 |
| Taktung | 4-Takt | 4-Takt |
| Ventile pro Zylinder | 4 | 4 |
| Ventilsteuerung | DOHC | DOHC |
| Kühlung | flüssig | flüssig |
| Hubraum | 998 ccm | 600 ccm |
| Bohrung | 79 mm | 65,5 mm |
| Hub | 50,9 mm | 44,5 mm |
| Leistung | 200 PS | 77 PS |
| U/min bei Leistung | 13500 U/min | 10000 U/min |
| Drehmoment | 113,3 Nm | 59,7 Nm |
| U/min bei Drehmoment | 11500 U/min | 8500 U/min |
| Verdichtung | 13 | 12,2 |
| Kupplung | Mehrscheiben im Ölbad | Mehrscheiben im Ölbad |
| Antrieb | Kette | Kette |
| Ganganzahl | 6 | 6 |
| Gemischaufbereitung | Einspritzung | |
| Zündung | Transistor | |
| Chassis | ||
| Rahmen | Aluminium | |
| Rahmenbauart | Deltabox | Doppelschleife |
| Lenkkopfwinkel | 102 Grad | |
| Nachlauf | 24 mm | |
| Fahrwerk vorne | ||
| Aufhängung | Telegabel Upside-Down | Telegabel konventionell |
| Federweg | 120 mm | |
| Fahrwerk hinten | ||
| Aufhängung | Zweiarmschwinge | |
| Federbein | Monofederbein | |
| Federweg | 120 mm | |
| Bremsen vorne | ||
| Bauart | Doppelscheibe | Doppelscheibe |
| Durchmesser | 320 mm | |
| Bremsen hinten | ||
| Bauart | Scheibe | Scheibe |
| Durchmesser | 220 mm | |
| Fahrassistenzsysteme | ||
| Assistenzsysteme | Launch-Control, Traktionskontrolle | |
| Daten und Abmessungen | ||
| Reifenbreite vorne | 120 mm | 120 mm |
| Reifenhöhe vorne | 70 % | 70 % |
| Reifendurchmesser vorne | 17 Zoll | 17 Zoll |
| Reifenbreite hinten | 190 mm | 160 mm |
| Reifenhöhe hinten | 55 % | 60 % |
| Reifendurchmesser hinten | 17 Zoll | 17 Zoll |
| Länge | 2055 mm | 2120 mm |
| Breite | 690 mm | 770 mm |
| Höhe | 1150 mm | 1210 mm |
| Radstand | 1405 mm | 1440 mm |
| Sitzhöhe von | 855 mm | 785 mm |
| Gewicht fahrbereit (mit ABS) | 201 kg | 216 kg |
| Tankinhalt | 17 l | 17,3 l |
| Führerscheinklassen | A | A |
| Reichweite | 236 km | |
| CO²-Ausstoß kombiniert | 168 g/km | |
| Kraftstoffverbrauch kombiniert | 7,2 l/100km | |
| Standgeräusch | 96 db | |
| Gewicht fahrbereit | 222 kg | |
Stärken und Schwächen im Vergleich
Die Yamaha YZF-R1 ist ausgereift und macht zahllose Rennstreckenpiloten glücklich. Der Motor glänzt durch Leichtigkeit und Agilität, die Sitzposition überrascht positiv und das Handling ist radikal aber immer noch „massentauglich“. Die Maschine fällt optisch und auch durch den herzerwärmenden Sound sofort auf. Vor allem auf der Landstraße punktet das Motorrad mit den bekannten Stärken: Toller Motor, tolle Elektronik, tolles Paket! Ein echter Fahrgenuss!
Die XJ6 Diversion bietet zusätzlich zur Halbschale auch noch einen Hauptständer. Insgesamt macht sie einen gediegenen Eindruck. Die Farben stehen ihr gut und auch längeren Touren steht nichts im Wege. Der Fahrkomfort ist durch den Windschutz natürlich höher als auf der XJ6. Zu Tragen kommt das besonders bei höheren Geschwindigkeiten.
- kräftiger Motor
- sauberes Ansprechverhalten
- toller aber nicht aufdringlicher Sound
- stabiles Chassis
- hochwertige Elektronik
- wunderbar edler Gesamteindruck
- Bremse auf der Rennstrecke nicht zu 100 Prozent zufriedenstellend
- fahrerfreundliche Leistungscharakteristik
- optimale Kupplung
- spielerisches Handling
- Sitzkomfort
- individuelle Optik
- Hauptständer
- erhöhter Fahrkomfort.
- Designkomponenten nicht allzu anspruchsvoll
- Drehmomententwicklung