Yamaha FJR1300A 2019 vs. BMW R 1200 RS 2018

Yamaha FJR1300A 2019

BMW R 1200 RS 2018

Bewertung

Yamaha FJR1300A 2019
VS.
BMW R 1200 RS 2018
 

Yamaha FJR1300A 2019 vs. BMW R 1200 RS 2018 - Vergleich im Überblick

Der Yamaha FJR1300A mit ihrem 4-Takt Reihe 4-Zylinder-Motor und einem Hubraum von 1.298 Kubik steht die BMW R 1200 RS mit ihrem 4-Takt Boxer 2-Zylinder-Motor mit 1.170 Kubik gegenüber. Die Yamaha bietet mit 144 PS bei 8.000 Umdrehungen einen spürbaren Unterschied im Vergleich zur BMW mit 125 PS bei 7.750 U / min.

Das maximale Drehmoment der FJR1300A von 134 Newtonmeter bei 7.000 Touren bietet ähnlich viel Schub als die 125 Nm Drehmoment bei 6.500 Umdrehungen bei der R 1200 RS.

Bei der FJR1300A federt vorne eine Telegabel konventionell. Die R 1200 RS setzt vorne auf eine Telegabel konventionell.

Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Yamaha vorne eine Doppelscheibe und hinten eine Scheibe. Die BMW vertraut vorne auf eine Doppelscheibe Vierkolben-Zange. Hinten ist eine Scheibe Zweikolben-Zange verbaut.

Bei der Bereifung setzt FJR1300A auf Schlappen mit den Maßen 120 / 70 - 17 vorne und 180 / 55 - 17 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der R 1200 RS Reifen in den Größen 120/70-17 vorne und 180/55-17 hinten.

Der Radstand der Yamaha FJR1300A misst 1.545 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 805 Millimeter. Die BMW R 1200 RS ist von Radachse zu Radachse 1.530 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 820 Millimeter.

In den Tank der FJR1300A passen 25 Liter Sprit. Bei der R 1200 RS sind es 18 Liter Tankvolumen.

Der aktuelle Durchschnittspreis der Yamaha FJR1300A beträgt in unserer Neu- und Gebrauchtmotorradbörse 5.705 Euro und ist damit deutlich günstiger als der Preis der BMW R 1200 RS mit 10.324 Euro im Durchschnitt.

Von der Yamaha FJR1300A gibt es aktuell 9 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der BMW R 1200 RS sind derzeit 7 Modelle verfügbar. Für die Yamaha gibt es aktuell 96 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, BMW wurde derzeit 703 Mal pro Monat gesucht.

Technische Daten im Vergleich

Yamaha FJR1300A 2019

BMW R 1200 RS 2018

Yamaha FJR1300A 2019 BMW R 1200 RS 2018
Motor und Antrieb
Motorbauart Reihe Boxer
Zylinderzahl 4 2
Taktung 4-Takt 4-Takt
Ventilsteuerung DOHC
Kühlung flüssig Luft
Hubraum 1298 ccm 1170 ccm
Bohrung 79 mm 101 mm
Hub 66,2 mm 73 mm
Leistung 144 PS 125 PS
U/min bei Leistung 8000 U/min 7750 U/min
Drehmoment 134,4 Nm 125 Nm
U/min bei Drehmoment 7000 U/min 6500 U/min
Verdichtung 10,8 12,5
Kupplung Mehrscheiben im Ölbad Antihopping
Zündung Digital, Transistor
Antrieb Kardan Kardan
Ganganzahl 5 6
Chassis
Rahmen Aluminium Stahl
Rahmenbauart Brücken Motor mittragend
Fahrwerk vorne
Aufhängung Telegabel konventionell Telegabel konventionell
Bremsen vorne
Bauart Doppelscheibe Doppelscheibe
Kolben Vierkolben
Technologie radial
Bremsen hinten
Bauart Scheibe Scheibe
Kolben Zweikolben
Aufnahme Schwimmsattel
Daten und Abmessungen
Reifenbreite vorne 120 mm 120 mm
Reifenhöhe vorne 70 % 70 %
Reifendurchmesser vorne 17 Zoll 17 Zoll
Reifenbreite hinten 180 mm 180 mm
Reifenhöhe hinten 55 % 55 %
Reifendurchmesser hinten 17 Zoll 17 Zoll
Länge 2230 mm 2203 mm
Breite 750 mm 998 mm
Höhe 1450 mm
Radstand 1545 mm 1530 mm
Sitzhöhe von 805 mm 820 mm
Gewicht fahrbereit (mit ABS) 291 kg 236 kg
Tankinhalt 25 l 18 l
Führerscheinklassen A A

Stärken und Schwächen im Vergleich

Yamaha FJR1300A 2013

Yamaha FJR1300 im Langzeitrückblick – Testfahrer & Community

Fazit von Der Horvath vom 24.02.2026:

BMW R 1200 RS 2018

BMW R 1200 RS Test

Fazit von nastynils vom 26.04.2018:

Die Yamaha FJR1300 zeigt sich als ausgereifter Sporttourer mit beeindruckender Langzeitqualität. Was im ursprünglichen Test durch Souveränität und Komfort überzeugte, bestätigt sich über Jahre hinweg in der Praxis. Sie begeistert nicht durch technische Experimente, sondern durch Verlässlichkeit, Fahrfreude und entspannte Stärke auf langen Distanzen.

Wunderlich hat die ohnehin schon tolle R 1200 RS punktgenau optimiert und daraus eine echte Traummaschine gemacht. Der gerade Lenker passt richtig gut zum Sporttourer. Die sportliche Optik trägt das Motorrad zurecht. Wer diese Wunderlich Maschine probiert legt sich selbst die Latte für das nächste Motorrad unglaublich hoch. Ein echtes Traummotorrad.

  • sanfter und souveräner Reihenvierzylinder
  • sehr gut abgestuftes Fünfgang-Getriebe
  • hoher Langstreckenkomfort
  • stabile und vertrauenerweckende Fahrwerksabstimmung
  • angenehm arbeitender Kardan
  • ausgewogene Ergonomie
  • zuverlässige Elektronikfunktionen
  • gute Bremsdosierbarkeit
  • hohe Laufkultur auch bei Autobahntempo
  • hohes Gewicht beim Rangieren
  • Bordcomputer-Anzeigen teilweise schlecht ablesbar
  • begrenzte Fahrwerksverstellmöglichkeiten
  • Serienbereifung bei sportlicher Gangart limitiert
  • thermische Abstrahlung im Sommerbetrieb spürbar
  • präzises und stabiles Fahrverhalten
  • angenehme Sitzposition
  • toller Windschutz
  • Mit dem Wunderlich Umbau insgesamt sehr sportive und schlanke Optik
  • Kniewinkel bei langen Beinen etwas kompakt