Yamaha FJR1300A 2018 vs. Kawasaki ZZR 1400 2011

Yamaha FJR1300A 2018

Kawasaki ZZR 1400 2011

Bewertung

Yamaha FJR1300A 2018
VS.
Kawasaki ZZR 1400 2011
 

Yamaha FJR1300A 2018 vs. Kawasaki ZZR 1400 2011 - Vergleich im Überblick

Der Yamaha FJR1300A mit ihrem 4-Takt Reihe 4-Zylinder-Motor und einem Hubraum von 1.298 Kubik steht die Kawasaki ZZR 1400 mit ihrem 4-Takt Reihe 4-Zylinder-Motor mit 1.352 Kubik gegenüber. Die Kawasaki hat mit 192 PS bei 9.500 Umdrehungen ein ordentliches Mehr an Leistung im Vergleich zur Yamaha mit 144 PS bei 8.000 U / min.

Das maximale Drehmoment der ZZR 1400 von 154 Newtonmeter bei 7.500 Touren bietet etwas mehr Schub als die 134 Nm Drehmoment bei 7.000 Umdrehungen bei der FJR1300A.

Bei der FJR1300A federt vorne eine Telegabel konventionell. Die ZZR 1400 setzt vorne auf eine in Druckstufe, Zugstufe verstellbare Telegabel Upside-Down.

Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Yamaha vorne eine Doppelscheibe und hinten eine Scheibe. Die Kawasaki vertraut vorne auf eine Doppelscheibe Vierkolben-Zange. Hinten ist eine Scheibe Zweikolben-Zange verbaut.

Bei der Bereifung setzt FJR1300A auf Schlappen mit den Maßen 120 / 70 - 17 vorne und 180 / 55 - 17 hinten.

Der Radstand der Yamaha FJR1300A misst 1.545 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 805 Millimeter. Die Kawasaki ZZR 1400 ist von Radachse zu Radachse 1.460 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 800 Millimeter.

In den Tank der FJR1300A passen 25 Liter Sprit. Bei der ZZR 1400 sind es 22 Liter Tankvolumen.

Technische Daten im Vergleich

Yamaha FJR1300A 2018

Kawasaki ZZR 1400 2011

Yamaha FJR1300A 2018 Kawasaki ZZR 1400 2011
Motor und Antrieb
Motorbauart Reihe Reihe
Zylinderzahl 4 4
Taktung 4-Takt 4-Takt
Ventilsteuerung DOHC
Kühlung flüssig flüssig
Hubraum 1298 ccm 1352 ccm
Bohrung 79 mm 84 mm
Hub 66,2 mm 61 mm
Leistung 144 PS 192 PS
U/min bei Leistung 8000 U/min 9500 U/min
Drehmoment 134,4 Nm 154 Nm
U/min bei Drehmoment 7000 U/min 7500 U/min
Verdichtung 10,8 12
Kupplung Mehrscheiben im Ölbad Mehrscheiben im Ölbad
Zündung Digital, Transistor Digital
Antrieb Kardan Kette
Ganganzahl 5 6
Starter Elektro
Chassis
Rahmen Aluminium Aluminium
Rahmenbauart Brücken Monocoque
Fahrwerk vorne
Aufhängung Telegabel konventionell Telegabel Upside-Down
Einstellmöglichkeit Druckstufe, Zugstufe
Bremsen vorne
Bauart Doppelscheibe Doppelscheibe
Kolben Vierkolben
Aufnahme Festsattel
Technologie radial, Petal
Bremsen hinten
Bauart Scheibe Scheibe
Kolben Zweikolben
Aufnahme Festsattel
Daten und Abmessungen
Reifenbreite vorne 120 mm 120 mm
Reifenhöhe vorne 70 % 70 %
Reifendurchmesser vorne 17 Zoll
Reifenbreite hinten 180 mm 190 mm
Reifenhöhe hinten 55 % 50 %
Reifendurchmesser hinten 17 Zoll
Länge 2230 mm 2170 mm
Breite 750 mm 760 mm
Höhe 1450 mm 1170 mm
Radstand 1545 mm 1460 mm
Sitzhöhe von 805 mm 800 mm
Gewicht fahrbereit (mit ABS) 291 kg
Tankinhalt 25 l 22 l
Führerscheinklassen A A
Gewicht fahrbereit 257 kg

Stärken und Schwächen im Vergleich

Yamaha FJR1300A 2013

Yamaha FJR1300 im Langzeitrückblick – Testfahrer & Community

Fazit von Der Horvath vom 24.02.2026:

Kawasaki ZZR 1400 2006

Kawasaki ZZR 1400

Fazit von nastynils vom 13.06.2006:

Die Yamaha FJR1300 zeigt sich als ausgereifter Sporttourer mit beeindruckender Langzeitqualität. Was im ursprünglichen Test durch Souveränität und Komfort überzeugte, bestätigt sich über Jahre hinweg in der Praxis. Sie begeistert nicht durch technische Experimente, sondern durch Verlässlichkeit, Fahrfreude und entspannte Stärke auf langen Distanzen.

Insgesamt ein mutiges Motorrad über das sich auch nicht ganz so mutige Piloten drüber trauen können. Der wichtigste Markt für diese gewaltige Fuhre ist Amerika.

  • sanfter und souveräner Reihenvierzylinder
  • sehr gut abgestuftes Fünfgang-Getriebe
  • hoher Langstreckenkomfort
  • stabile und vertrauenerweckende Fahrwerksabstimmung
  • angenehm arbeitender Kardan
  • ausgewogene Ergonomie
  • zuverlässige Elektronikfunktionen
  • gute Bremsdosierbarkeit
  • hohe Laufkultur auch bei Autobahntempo
  • hohes Gewicht beim Rangieren
  • Bordcomputer-Anzeigen teilweise schlecht ablesbar
  • begrenzte Fahrwerksverstellmöglichkeiten
  • Serienbereifung bei sportlicher Gangart limitiert
  • thermische Abstrahlung im Sommerbetrieb spürbar
  • äußerst leistungsfähiger Motor
  • Dosierbarkeit
  • Durchzug
  • komfortables Fahrwerk
  • Sitzposition
  • hohes Gewicht und langer Radstand nerven natürlich bei Spitzkehren und Wechselkurven