Yamaha FJR1300A 2010 vs. Triumph Tiger Sport 1050 2017
Bewertung
Yamaha FJR1300A 2010 vs. Triumph Tiger Sport 1050 2017 - Vergleich im Überblick
Der Yamaha FJR1300A mit ihrem 4-Takt 4-Zylinder-Motor mit Einspritzung und einem Hubraum von 1.298 Kubik steht die Triumph Tiger Sport 1050 mit ihrem Reihe 3-Zylinder-Motor mit 1.050 Kubik gegenüber.
Das maximale Drehmoment der FJR1300A von 134 Newtonmeter bei 7.000 Touren bietet ordentlich mehr Schmalz als die 104 Nm Drehmoment bei 4.300 Umdrehungen bei der Tiger Sport 1050.
Bei der FJR1300A federt vorne eine Telegabel konventionell. Die Tiger Sport 1050 setzt vorne auf eine in Druckstufe, Zugstufe verstellbare Telegabel konventionell von Showa und hinten arbeitet auf ein in Druckstufe, Zugstufe verstellbares Federbein von Showa.
Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Yamaha vorne eine Doppelscheibe und hinten eine Scheibe. Die Triumph vertraut vorne auf eine Vierkolben-Zange von Nissin. Hinten ist eine Scheibe Zweikolben-Zange von Nissin verbaut.
Bei der Bereifung setzt FJR1300A auf Schlappen mit den Maßen 120 / 70 - 17 vorne und 180 / 55 - 17 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der Tiger Sport 1050 Reifen in den Größen 120/70-17 vorne und 180/55-17 hinten.
Der Radstand der Yamaha FJR1300A misst 1.545 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 805 Millimeter. Die Triumph Tiger Sport 1050 ist von Radachse zu Radachse 1.540 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 830 Millimeter.
In den Tank der FJR1300A passen 25 Liter Sprit. Bei der Tiger Sport 1050 sind es 20 Liter Tankvolumen.
Der aktuelle Durchschnittspreis der Yamaha FJR1300A beträgt in unserer Neu- und Gebrauchtmotorradbörse 5.705 Euro und ist damit deutlich günstiger als der Preis der Triumph Tiger Sport 1050 mit 8.694 Euro im Durchschnitt.
Von der Yamaha FJR1300A gibt es aktuell 9 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der Triumph Tiger Sport 1050 sind derzeit 8 Modelle verfügbar. Für die Yamaha gibt es aktuell 96 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, Triumph wurde derzeit 6 Mal pro Monat gesucht.
Technische Daten im Vergleich
Yamaha FJR1300A 2010 |
Triumph Tiger Sport 1050 2017 |
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| Motor und Antrieb | ||
| Zylinderzahl | 4 | 3 |
| Taktung | 4-Takt | |
| Ventile pro Zylinder | 4 | 4 |
| Ventilsteuerung | DOHC | DOHC |
| Kühlung | flüssig | flüssig |
| Hubraum | 1298 ccm | 1050 ccm |
| Bohrung | 79 mm | 79 mm |
| Hub | 66,2 mm | 71,4 mm |
| Leistung | 144 PS | 125 PS |
| U/min bei Leistung | 8000 U/min | 9400 U/min |
| Drehmoment | 134,4 Nm | 104 Nm |
| U/min bei Drehmoment | 7000 U/min | 4300 U/min |
| Verdichtung | 10,8 | 12 |
| Gemischaufbereitung | Einspritzung | |
| Kupplung | Mehrscheiben im Ölbad | Mehrscheiben im Ölbad |
| Zündung | Transistor | |
| Antrieb | Kardan | Kette |
| Ganganzahl | 5 | 6 |
| Motorbauart | Reihe | |
| Chassis | ||
| Rahmen | Aluminium | |
| Rahmenbauart | Brücken | Brücken |
| Fahrwerk vorne | ||
| Aufhängung | Telegabel konventionell | Telegabel konventionell |
| Marke | Showa | |
| Einstellmöglichkeit | Druckstufe, Zugstufe | |
| Bremsen vorne | ||
| Bauart | Doppelscheibe | |
| Kolben | Vierkolben | |
| Technologie | radial | |
| Marke | Nissin | |
| Bremsen hinten | ||
| Bauart | Scheibe | Scheibe |
| Kolben | Zweikolben | |
| Aufnahme | Schwimmsattel | |
| Marke | Nissin | |
| Daten und Abmessungen | ||
| Reifenbreite vorne | 120 mm | 120 mm |
| Reifenhöhe vorne | 70 % | 70 % |
| Reifendurchmesser vorne | 17 Zoll | 17 Zoll |
| Reifenbreite hinten | 180 mm | 180 mm |
| Reifenhöhe hinten | 55 % | 55 % |
| Reifendurchmesser hinten | 17 Zoll | 17 Zoll |
| Länge | 2230 mm | 2150 mm |
| Breite | 750 mm | 835 mm |
| Höhe | 1450 mm | |
| Radstand | 1545 mm | 1540 mm |
| Sitzhöhe von | 805 mm | 830 mm |
| Gewicht fahrbereit | 291 kg | 235 kg |
| Tankinhalt | 25 l | 20 l |
| Führerscheinklassen | A | A |
Stärken und Schwächen im Vergleich
Die Yamaha FJR1300 zeigt sich als ausgereifter Sporttourer mit beeindruckender Langzeitqualität. Was im ursprünglichen Test durch Souveränität und Komfort überzeugte, bestätigt sich über Jahre hinweg in der Praxis. Sie begeistert nicht durch technische Experimente, sondern durch Verlässlichkeit, Fahrfreude und entspannte Stärke auf langen Distanzen.
Die Triumph Tiger Sport 1050 ist ein ausgesprochen vielseitiges Motorrad. Die Ergonomie ist im Sweet Spot zwischen sportlich und Touring und auch das Fahrwerk schafft diesen Spagat sehr gut. Der Star und Freudenspender Nr. 1 ist auf jeden Fall der druckvolle Dreizylinder-Motor, der in dieser ersten Generation der Tiger Sport ohne elektronisches Sicherheitsnetz durchaus eine erfahrene oder behutsame am Gasgriff fordert. Sie schlägt sich in allen Disziplinen sehr gut. Am meisten Federn muss sie im Touringbetrieb durch den Mangel an sämtlichen Komfort-Features lassen. Wer so etwas möchte, muss zu Tiger Sport Modellen ab dem Baujahr 2016 greifen.
- sanfter und souveräner Reihenvierzylinder
- sehr gut abgestuftes Fünfgang-Getriebe
- hoher Langstreckenkomfort
- stabile und vertrauenerweckende Fahrwerksabstimmung
- angenehm arbeitender Kardan
- ausgewogene Ergonomie
- zuverlässige Elektronikfunktionen
- gute Bremsdosierbarkeit
- hohe Laufkultur auch bei Autobahntempo
- hohes Gewicht beim Rangieren
- Bordcomputer-Anzeigen teilweise schlecht ablesbar
- begrenzte Fahrwerksverstellmöglichkeiten
- Serienbereifung bei sportlicher Gangart limitiert
- thermische Abstrahlung im Sommerbetrieb spürbar
- Mächtiger, drehmomentstarker Dreizylindermotor
- Ausgewogenes Fahrwerk
- Sportliche, doch nicht extreme Sitzposition
- schöner, nicht zu aufdringlicher Motorsound
- Sportlichkeit und Komfort gegeben
- Sauber arbeitendes Getriebe
- Verlässliche Technik
- Günstiger Anschaffungspreis im Vergleich zu späteren, besser ausgestatteten Tiger Sport Modellen
- Spartanische Ausstattung
- Windschild nicht verstellbar - Helm steht im Wind
- Recht aggressive Gasannahme und keine Traktionskontrolle sind eine stressige Kombination bei widrigen Fahrbahnbedingungen