Triumph Tiger Sport 1050 2013 vs. BMW R 1200 RS 2018
Bewertung
Triumph Tiger Sport 1050 2013 vs. BMW R 1200 RS 2018 - Vergleich im Überblick
Der Triumph Tiger Sport 1050 mit ihrem Reihe 3-Zylinder-Motor und einem Hubraum von 1.050 Kubik steht die BMW R 1200 RS mit ihrem 4-Takt Boxer 2-Zylinder-Motor mit 1.170 Kubik gegenüber.
Das maximale Drehmoment der R 1200 RS von 125 Newtonmeter bei 6.500 Touren bietet etwas mehr Schub als die 104 Nm Drehmoment bei 6.250 Umdrehungen bei der Tiger Sport 1050.
Bei der Tiger Sport 1050 federt vorne eine in Druckstufe, Zugstufe verstellbare Telegabel konventionell von Showa und hinten auf ein in Druckstufe, Zugstufe verstellbares Federbein von Showa. Die R 1200 RS setzt vorne auf eine Telegabel konventionell.
Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Triumph vorne eine Vierkolben-Zange von Nissin und hinten eine Scheibe Zweikolben-Zange von Nissin. Die BMW vertraut vorne auf eine Doppelscheibe Vierkolben-Zange. Hinten ist eine Scheibe Zweikolben-Zange verbaut.
Bei der Bereifung setzt Tiger Sport 1050 auf Schlappen mit den Maßen 120 / 70 - 17 vorne und 180 / 55 - 17 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der R 1200 RS Reifen in den Größen 120/70-17 vorne und 180/55-17 hinten.
Der Radstand der Triumph Tiger Sport 1050 misst 1.540 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 830 Millimeter. Die BMW R 1200 RS ist von Radachse zu Radachse 1.530 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 820 Millimeter.
In den Tank der Tiger Sport 1050 passen 20 Liter Sprit. Bei der R 1200 RS sind es 18 Liter Tankvolumen.
Der aktuelle Durchschnittspreis der Triumph Tiger Sport 1050 beträgt in unserer Neu- und Gebrauchtmotorradbörse 8.714 Euro und ist damit günstiger als der Preis der BMW R 1200 RS mit 10.310 Euro im Durchschnitt.
Von der Triumph Tiger Sport 1050 gibt es aktuell 9 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der BMW R 1200 RS sind derzeit 4 Modelle verfügbar. Für die Triumph gibt es aktuell 20 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, BMW wurde derzeit 582 Mal pro Monat gesucht.
Technische Daten im Vergleich
Triumph Tiger Sport 1050 2013 |
BMW R 1200 RS 2018 |
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| Motor und Antrieb | ||
| Motorbauart | Reihe | Boxer |
| Zylinderzahl | 3 | 2 |
| Ventile pro Zylinder | 4 | |
| Ventilsteuerung | DOHC | |
| Kühlung | flüssig | Luft |
| Hubraum | 1050 ccm | 1170 ccm |
| Bohrung | 79 mm | 101 mm |
| Hub | 71,4 mm | 73 mm |
| Leistung | 125 PS | 125 PS |
| U/min bei Leistung | 9400 U/min | 7750 U/min |
| Drehmoment | 104 Nm | 125 Nm |
| U/min bei Drehmoment | 6250 U/min | 6500 U/min |
| Verdichtung | 12 | 12,5 |
| Kupplung | Mehrscheiben im Ölbad | Antihopping |
| Antrieb | Kette | Kardan |
| Ganganzahl | 6 | 6 |
| Taktung | 4-Takt | |
| Chassis | ||
| Rahmenbauart | Brücken | Motor mittragend |
| Rahmen | Stahl | |
| Fahrwerk vorne | ||
| Aufhängung | Telegabel konventionell | Telegabel konventionell |
| Marke | Showa | |
| Einstellmöglichkeit | Druckstufe, Zugstufe | |
| Fahrwerk hinten | ||
| Marke | Showa | |
| Einstellmöglichkeit | Druckstufe, Zugstufe | |
| Aufhängung | Paralever | |
| Bremsen vorne | ||
| Kolben | Vierkolben | Vierkolben |
| Technologie | radial | radial |
| Marke | Nissin | |
| Bauart | Doppelscheibe | |
| Bremsen hinten | ||
| Bauart | Scheibe | Scheibe |
| Kolben | Zweikolben | Zweikolben |
| Aufnahme | Schwimmsattel | Schwimmsattel |
| Marke | Nissin | |
| Daten und Abmessungen | ||
| Reifenbreite vorne | 120 mm | 120 mm |
| Reifenhöhe vorne | 70 % | 70 % |
| Reifendurchmesser vorne | 17 Zoll | 17 Zoll |
| Reifenbreite hinten | 180 mm | 180 mm |
| Reifenhöhe hinten | 55 % | 55 % |
| Reifendurchmesser hinten | 17 Zoll | 17 Zoll |
| Länge | 2150 mm | 2203 mm |
| Breite | 835 mm | 998 mm |
| Radstand | 1540 mm | 1530 mm |
| Sitzhöhe von | 830 mm | 820 mm |
| Gewicht fahrbereit | 235 kg | |
| Tankinhalt | 20 l | 18 l |
| Führerscheinklassen | A | A |
| Gewicht fahrbereit (mit ABS) | 236 kg | |
Stärken und Schwächen im Vergleich
Die Triumph Tiger Sport 1050 ist ein ausgesprochen vielseitiges Motorrad. Die Ergonomie ist im Sweet Spot zwischen sportlich und Touring und auch das Fahrwerk schafft diesen Spagat sehr gut. Der Star und Freudenspender Nr. 1 ist auf jeden Fall der druckvolle Dreizylinder-Motor, der in dieser ersten Generation der Tiger Sport ohne elektronisches Sicherheitsnetz durchaus eine erfahrene oder behutsame am Gasgriff fordert. Sie schlägt sich in allen Disziplinen sehr gut. Am meisten Federn muss sie im Touringbetrieb durch den Mangel an sämtlichen Komfort-Features lassen. Wer so etwas möchte, muss zu Tiger Sport Modellen ab dem Baujahr 2016 greifen.
Wunderlich hat die ohnehin schon tolle R 1200 RS punktgenau optimiert und daraus eine echte Traummaschine gemacht. Der gerade Lenker passt richtig gut zum Sporttourer. Die sportliche Optik trägt das Motorrad zurecht. Wer diese Wunderlich Maschine probiert legt sich selbst die Latte für das nächste Motorrad unglaublich hoch. Ein echtes Traummotorrad.
- Mächtiger, drehmomentstarker Dreizylindermotor
- Ausgewogenes Fahrwerk
- Sportliche, doch nicht extreme Sitzposition
- schöner, nicht zu aufdringlicher Motorsound
- Sportlichkeit und Komfort gegeben
- Sauber arbeitendes Getriebe
- Verlässliche Technik
- Günstiger Anschaffungspreis im Vergleich zu späteren, besser ausgestatteten Tiger Sport Modellen
- Spartanische Ausstattung
- Windschild nicht verstellbar - Helm steht im Wind
- Recht aggressive Gasannahme und keine Traktionskontrolle sind eine stressige Kombination bei widrigen Fahrbahnbedingungen
- präzises und stabiles Fahrverhalten
- angenehme Sitzposition
- toller Windschutz
- Mit dem Wunderlich Umbau insgesamt sehr sportive und schlanke Optik
- Kniewinkel bei langen Beinen etwas kompakt