Suzuki SV650 2024 vs. Triumph Scrambler 400 X 2024

Suzuki SV650 2024

Triumph Scrambler 400 X 2024

Bewertung

Suzuki SV650 2024
VS.
Triumph Scrambler 400 X 2024
 

Suzuki SV650 2024 vs. Triumph Scrambler 400 X 2024 - Vergleich im Überblick

Der Suzuki SV650 mit ihrem 4-Takt V 2-Zylinder-Motor mit Einspritzung und einem Hubraum von 645 Kubik steht die Triumph Scrambler 400 X mit ihrem 4-Takt 1-Zylinder-Motor mit 398 Kubik gegenüber. Die Suzuki hat mit 76 PS bei 8.500 Umdrehungen einen mächtigen Leistungsvorsprung im Vergleich zur Triumph mit 40 PS bei 8.000 U / min.

Das maximale Drehmoment der SV650 von 64 Newtonmeter bei 6.800 Touren bietet einen deutlich stärkeren Punch als die 38 Nm Drehmoment bei 6.500 Umdrehungen bei der Scrambler 400 X.

Bei der SV650 federt vorne eine Telegabel konventionell mit 41 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten auf ein in Federvorspannung verstellbares Monofederbein. Die Scrambler 400 X setzt vorne auf eine Telegabel Upside-Down mit 43 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten arbeitet auf ein in Federvorspannung verstellbares Monofederbein.

Die Triumph Scrambler 400 X bietet mit 150 mm vorne und 150 mm hinten einen spürbar längeren Federweg als die Suzuki SV650 mit 125 mm vorne und 130 mm hinten.

Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Suzuki vorne eine Doppelscheibe mit 290 Millimeter Durchmesser und Vierkolben-Zange und hinten eine Scheibe mit 240 Millimeter Durchmesser und Einkolben-Zange. Die Triumph vertraut vorne auf eine Einzelscheibe mit 320 Millimeter Durchmesser und Vierkolben-Zange von Bybre. Hinten ist eine Scheibe mit 230 mm Durchmesser und Einkolben-Zange von Bybre verbaut.

Bei der Bereifung setzt SV650 auf Schlappen mit den Maßen 120 / 70 - 17 vorne und 160 / 60 - 17 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der Scrambler 400 X Reifen in den Größen 100/90-19 vorne und 140/80-17 hinten.

Der Radstand der Suzuki SV650 misst 1.445 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 785 Millimeter. Die Triumph Scrambler 400 X ist von Radachse zu Radachse 1.418 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 825 Millimeter.

Mit einem fahrfertigen Gewicht von 200 kg ist die Suzuki viel schwerer als die Triumph mit 179 kg.

In den Tank der SV650 passen 14,5 Liter Sprit. Bei der Scrambler 400 X sind es 13 Liter Tankvolumen.

Der aktuelle Durchschnittspreis der Suzuki SV650 beträgt in unserer Neu- und Gebrauchtmotorradbörse 5.352 Euro und ist damit günstiger als der Preis der Triumph Scrambler 400 X mit 6.684 Euro im Durchschnitt.

Von der Suzuki SV650 gibt es aktuell 3 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der Triumph Scrambler 400 X sind derzeit 30 Modelle verfügbar. Für die Suzuki gibt es aktuell 37 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, Triumph wurde derzeit 15 Mal pro Monat gesucht.

Technische Daten im Vergleich

Suzuki SV650 2024

Triumph Scrambler 400 X 2024

Suzuki SV650 2024 Triumph Scrambler 400 X 2024
Motor und Antrieb
Motorbauart V
Zylinderzahl 2 1
Taktung 4-Takt 4-Takt
Ventilsteuerung DOHC DOHC
Kühlung flüssig flüssig
Hubraum 645 ccm 398 ccm
Bohrung 81 mm 89 mm
Hub 62,6 mm 64 mm
Leistung 76 PS 40 PS
U/min bei Leistung 8500 U/min 8000 U/min
Drehmoment 64 Nm 37,5 Nm
U/min bei Drehmoment 6800 U/min 6500 U/min
Verdichtung 11,2 12
Gemischaufbereitung Einspritzung Einspritzung
Starter Elektro Elektro
Kupplung Mehrscheiben im Ölbad Mehrscheiben im Ölbad
Antrieb Kette Kette
Getriebe Gangschaltung Gangschaltung
Ganganzahl 6 6
A2-Drosselung möglich ja
Ventile pro Zylinder 4
Chassis
Rahmen Stahl Stahl
Rahmenbauart Gitterrohr Perimeter
Lenkkopfwinkel 65 Grad 23,2 Grad
Nachlauf 106 mm 108 mm
Fahrwerk vorne
Aufhängung Telegabel konventionell Telegabel Upside-Down
Durchmesser 41 mm 43 mm
Federweg 125 mm 150 mm
Technologie Big Piston
Fahrwerk hinten
Aufhängung Zweiarmschwinge Zweiarmschwinge
Material Stahl Aluminium
Federbein Monofederbein Monofederbein
Federweg 130 mm 150 mm
Einstellmöglichkeit Federvorspannung Federvorspannung
Bremsen vorne
Bauart Doppelscheibe Einzelscheibe
Durchmesser 290 mm 320 mm
Kolben Vierkolben Vierkolben
Aufnahme Festsattel Festsattel
Technologie radial
Marke Bybre
Bremsen hinten
Bauart Scheibe Scheibe
Durchmesser 240 mm 230 mm
Kolben Einkolben Einkolben
Aufnahme Schwimmsattel Festsattel
Marke Bybre
Fahrassistenzsysteme
Assistenzsysteme ABS ABS, Ride by Wire, Traktionskontrolle
Daten und Abmessungen
Reifenbreite vorne 120 mm 100 mm
Reifenhöhe vorne 70 % 90 %
Reifendurchmesser vorne 17 Zoll 19 Zoll
Reifenbreite hinten 160 mm 140 mm
Reifenhöhe hinten 60 % 80 %
Reifendurchmesser hinten 17 Zoll 17 Zoll
Länge 2140 mm 2117 mm
Breite 760 mm 825 mm
Höhe 1090 mm 1190 mm
Radstand 1445 mm 1418 mm
Sitzhöhe von 785 mm 825 mm
Gewicht fahrbereit (mit ABS) 200 kg 179 kg
Tankinhalt 14,5 l 13 l
Höchstgeschwindigkeit 180 km/h 145 km/h
Führerscheinklassen A2, A A2
Reichweite 353 km
CO²-Ausstoß kombiniert 96 g/km 84 g/km
Kraftstoffverbrauch kombiniert 4,1 l/100km
Standgeräusch 88 db 91 db

Stärken und Schwächen im Vergleich

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Fazit von Gregor vom 13.11.2024:

Seit 25 Jahren ist die Suzuki SV 650 am Markt, so lange wie kein anderes Motorrad. Das Triebwerk bekam ein Euro5-Update und präsentiert sich nun noch erwachsener, womit es eindeutig zum gesamten restlichen Package passt. Die SV 650 will niemanden, vor allem Einsteiger nicht erschrecken. Das Fahrwerk macht einen soliden, unaufgeregten Eindruck, die Bremse erfordert ordentlich Handkraft, damit nicht etwa unerwartet überbremst werden kann. Die Optik ist einerseits zeitlos, andererseits an einigen Komponenten wirklich schon etwas veraltet. Dafür ist der Preis, wie üblich bei Suzuki, fair.

Wer auf eine coole Scramber-Optik steht, bei der Motorisierung aber im A2-tauglichen Bereich bleiben muss, hat mit der Triumph Scrambler 400 X eine richtig fesche Vertreterin zur Auswahl. Der 400er-Motor hat ein schönes Drehmoment im mittleren Bereich, Ausdrehen ist nicht so sein Ding. Die Sitzposition ist aufrecht, das Fahrwerk komfortabel, aber doch stabil. Man kann also auch sportlich mit der Scrambler 400 X fahren, lediglich die vordere Bremse braucht zu viel Handkraft bei beherzter Fahrweise. Dafür ist die Ausstattung mit den vielen geländeorientierten Anbauteilen großzügig und relativiert den höheren Preis gegenüber der nackten Schwester Speed 400.

  • Letztes V2-Triebwerk der Klasse
  • einsteigerfreundliche Sitzposition
  • einfaches Handling, zeitlose Optik
  • Bremse erfordert Handkraft
  • außer ABS keine Elektronik an Bord
  • Armaturen mäßig ablesbar
  • hochwertige modern-klassische Optik
  • guter Preis
  • Motor mit starker Mitte
  • gut ansprechendes Fahrwerk
  • gute, mit Modell abgestimmte Bereifung
  • schwache Bremse an der Front

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